Klaus K.
05.09.2007, 00:10
Hoffentlich hauen SIE (die JUGEND) uns nicht tot!
Sich der Vergangenheit zu stellen, damit sie nicht auch zur eigenen Zukunft wird, ist die verantwortungsbeladene Aufgabe jeder neuen Generation. Micha Hilgers
Hi folks!
Die Gegenfrage könnte lauten: Wieso Vergangenheit ansehen (reflektieren), wo doch GAR KEINE Zukunft mehr wartet? -
Eine schwierige Situation, in der wir uns befinden. Die Generationen haben natürlich eine heute EXTREM voneinander abweichende Interessenlage. Für den 80jährigen von höchstem Interesse, für den 20jährigen überhaupt nicht mehr interessant. Vielleicht. Die INTUITION der Jungen (geschlechtsunspezifisch gemeint!) signalisiert: Scheiß drauf! Leben gelaufen bevor es angefangen hat!! ZUKUNFT war VORGESTERN. Also: LEBEN bis der Arzt kommt! Wie MAN mittlerweile so sagt. Die HERREN machen es ja seit JAHRTAUSENDEN vor.
Eine schwierige Situation. GLOBAL und LOKAL. DER Titel der, ALLER weiteren, SHELL-Studien zur JUGENDsituation in der globalen Welt müßte lauten, in Weiterführung des Titels in den 50er Jahren Die skeptische Generation: Die um alles weitere BESCHISSENEN folgenden Generationen von HEUTE an.
Das KARIBU des Welt-Klima-Reports von 2004 ist solidarisch und mehr als ratlos.
Klaus K.
"Ödipus - verantwortungslos
VON MICHA HILGERS
Als was soll Ödipus uns gelten? Als schuldlos schuldig Gewordener, Spielball der Götter? Als vergrämter Greis, der unter der Last seiner tragischen Lebenserfahrungen verbittert und zynisch das Ende seiner Söhne und Thebens erwartet? Wo liegen Schuld und Verantwortung, wo lebte Ödipus selbstbestimmt und wo war er Erbe transgenerationaler Konflikte? Hatte er überhaupt eine Wahl oder verhält es sich letztlich so, wie Sophokles uns glauben machen könnte: Ödipus wird in sein Schicksal hineingeboren, dem er nie entkommen kann - trotz verzweifelter Bemühungen?
Der Mythos trifft den Nerv unserer Zeit: Inwieweit lassen neurobiologische Engrammierungen Ödipus überhaupt eine freie Wahl seines Lebensverlaufs? Kann Ödipus sein Schicksal selbst bestimmen oder ist er von Anfang an Sklave seiner genetischen Disposition und seiner frühen traumatischen Lebenserfahrungen, die ihren biologischen Niederschlag im Zentralnervensystem besonders gravierend finden, wenn es um geburtsnahe Traumatisierungen geht? Das Sophokles'sche Drama also als Beweis, dass es keinen freien Willen gibt?
Der Mythos
Ödipus, Sohn des Laios und der Iokaste, bricht auf, um sich Klarheit über seine Identität zu verschaffen, nachdem er erfuhr, dass er nicht bei seinen leiblichen Eltern aufwuchs. Fürchtend, das delphische Orakel könne sich erfüllen, und er würde seinen Vater töten und seine Mutter heiraten, flieht er nach Theben. Nachdem er das Sphinx-Ungeheuer besiegte, zieht er triumphal in die Stadt ein und erhält zum Dank die Königin Iokaste, seine leibliche Mutter, zur Frau. Als die Pest über die Stadt hereinbricht, weissagt das Orakel, man müsse die Stadt von dem befreien, der einst König Laois, den Vater des Ödipus, tötete.
Das wirkliche Rätsel seiner Herkunft löst Ödipus nicht: Sein Vater Laios war ein sadistischer Pädophiler, seine Mutter verführte ihn unter dem Einfluss von Alkohol nur ein einziges Mal. Die Geschichte des Ödipus ist untrennbar mit den transgenerationalen Traumen seiner Vorfahren verwickelt.
Sklave seines Schicksals ist Ödipus, solange er es nicht erkennt und selbst daher in Teilen zu bestimmen beginnt.
Ohne Zweifel: Ödipus' Geschichte beginnt weit vor seiner physischen Existenz, entscheidende Würfel sind längst gefallen, lange bevor er zur Welt gekommen ist. Ödipus steht bio-psycho-sozial in der Generationenabfolge seiner Vorfahren, er erbt deren Konflikte und ist mit ihren Deformationen belastet, ohne dass er darauf auch nur den geringsten Einfluss gehabt hätte. Und auch die ersten Jahre seines Lebens verlaufen weitgehend ohne seine Kontrolle. Die entscheidende Wende tritt ein, als Zweifel an seiner Herkunft bei einem Gelage geweckt werden. Die vormalige Selbstverständlichkeit des Daseins weicht der Ungewissheit über die eigene Herkunft und Identität - Zeichen einer potenziell kreativen Adoleszenskrise.
Ohne eine solche Verunsicherung würde Ödipus weitgehend ohne Bewusstsein von sich selbst weitergelebt haben, fraglos, was die eigene Person angeht, jedoch fragwürdig in seiner zweifelsfreien Selbstverständlichkeit.
Doch Ödipus bricht auf - äußerlich, indem er auf Reisen geht, innerlich, indem er sich von seiner Selbstgewissheit verabschiedet. Es ist der Versuch, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, was er jedoch alsbald - nach dem erschreckenden Orakelspruch - mit der Vermeidung von Schuld verwechselt.
Erbe der Vorfahren ist Schicksal
Ödipus
+ Ödipus (FR/Oeser)
Wir teilen mit Ödipus das allgemeine Schicksal, eine relative Position in der endlosen Generationenabfolge einzunehmen. Damit treten wir ein Erbe an, dessen Umfang und Inhalt uns anfangs völlig unbekannt ist und dass zu erhellen erst unsere Aufgabe wird, wenn wir nicht bewusstlos durch unser Leben taumeln wollen. Niemand hat uns gefragt, ob wir mit den Erblasten, den genetischen wie den psycho-sozialen einverstanden sind. Wie Ödipus tragen wir keine moralische Schuld für die Hypotheken, die auf uns lasten. Und ebenfalls wie bei Ödipus entziehen sich viele Ereignisse unserer frühen Kindheit weitgehend unserer Kontrolle. Erst nach und nach beginnen wir bewusster Stellung zu beziehen, und günstigenfalls brechen wir, dem Ödipus gleich, eines Tages auf, unsere Herkunft zu klären und damit unser Schicksal in die Hand zu nehmen - soweit dies eben möglich ist.
Der Aufbruch erfolgt nicht an einem bestimmten Tag wie im Mythos, sondern eher nach und nach, als wachsendes Bewusstsein von sich selbst und der Umwelt. Die Hypotheken, die wir haben, seien es solche, die sich aus den persönlichen Konflikten der Vorfahren ergeben und die auf uns fortwirken, seien es solche die sich aus der kollektiven Historie ergeben, wie bei den deutschen Nachkriegsgenerationen, haben wir nicht verursacht und demzufolge tragen wir auch keine moralische Schuld.
Der Autor
Micha Hilgers ist Psychoanalytiker in Aachen und Supervisor psychiatrischer und forensischer Einrichtungen.
Service: Bisher erschienene Folgen der FR-Ödipus-Serie können bestellt werden via Mail beim Archiv-Leser- service@fr-online.de oder unter Tel.: 069 / 21 99-34 79. Erhältlich ist auch die 15-teilige Hilgers-Serie zum Thema "Liebe, Lust und Leidenschaft" für fünf Euro. Soeben erschien von Hilgers ist das Buch zur FR-Serie "Mensch Ödipus. Konflikte in Familie und Gesellschaft." Vandenhoeck & Ruprecht, 14,90 Euro. Ebenfalls aktuell von ihm:
"Scham. Gesichter eines Affekts."
Vandenhoeck und Ruprecht, 2006.
Die ethische Aufgabe, die uns zukommt, ist, das Erbe bewusst anzutreten und damit Verantwortung zu übernehmen - auch dort, wo wir auf den Verlauf der Geschichte, der persönlichen wie überpersönlichen, niemals haben Einfluss nehmen können. Ödipus wird erst im Verlauf der Tragödie schuldig, weil er sein schreckliches Erbe nicht verantwortungsbewusst übernimmt.
An entscheidenden Stellen zieht Ödipus die falschen Schlüsse, vermeidet Selbsterkenntnis und bleibt blind. Diese Entscheidung, nicht sehen und erkennen zu wollen, führt ihn zurück zum Schoß seiner Mutter. Ödipus' Schuld entsteht nicht einfach durch die Beschlüsse des Olymp. Nicht die Götter machen ihn zum Schuldigen, er selbst ist es, der schuldig wird, weil er sich weigert, Verantwortung da zu übernehmen, wo es seine Eltern und Ahnen nicht taten.
Die ungelösten Konflikte der Eltern und Vorfahren werden unweigerlich zu jenen der Kinder. Sich der Vergangenheit zu stellen, damit sie nicht auch zur eigenen Zukunft wird, ist die verantwortungsbeladene Aufgabe jeder neuen Generation.
Das ist auch der Kern psychoanalytischer Therapie: Freuds berühmter Satz, "wo Es war, soll Ich werden", meint diese Bewusstheit über die eigene Herkunft, die die Freiheit schafft, sein Schicksal in die Hand zu nehmen, statt es - wie Ödipus - bloß zu erleiden."
Aus: FR vom 4. Sept. 2007
Sich der Vergangenheit zu stellen, damit sie nicht auch zur eigenen Zukunft wird, ist die verantwortungsbeladene Aufgabe jeder neuen Generation. Micha Hilgers
Hi folks!
Die Gegenfrage könnte lauten: Wieso Vergangenheit ansehen (reflektieren), wo doch GAR KEINE Zukunft mehr wartet? -
Eine schwierige Situation, in der wir uns befinden. Die Generationen haben natürlich eine heute EXTREM voneinander abweichende Interessenlage. Für den 80jährigen von höchstem Interesse, für den 20jährigen überhaupt nicht mehr interessant. Vielleicht. Die INTUITION der Jungen (geschlechtsunspezifisch gemeint!) signalisiert: Scheiß drauf! Leben gelaufen bevor es angefangen hat!! ZUKUNFT war VORGESTERN. Also: LEBEN bis der Arzt kommt! Wie MAN mittlerweile so sagt. Die HERREN machen es ja seit JAHRTAUSENDEN vor.
Eine schwierige Situation. GLOBAL und LOKAL. DER Titel der, ALLER weiteren, SHELL-Studien zur JUGENDsituation in der globalen Welt müßte lauten, in Weiterführung des Titels in den 50er Jahren Die skeptische Generation: Die um alles weitere BESCHISSENEN folgenden Generationen von HEUTE an.
Das KARIBU des Welt-Klima-Reports von 2004 ist solidarisch und mehr als ratlos.
Klaus K.
"Ödipus - verantwortungslos
VON MICHA HILGERS
Als was soll Ödipus uns gelten? Als schuldlos schuldig Gewordener, Spielball der Götter? Als vergrämter Greis, der unter der Last seiner tragischen Lebenserfahrungen verbittert und zynisch das Ende seiner Söhne und Thebens erwartet? Wo liegen Schuld und Verantwortung, wo lebte Ödipus selbstbestimmt und wo war er Erbe transgenerationaler Konflikte? Hatte er überhaupt eine Wahl oder verhält es sich letztlich so, wie Sophokles uns glauben machen könnte: Ödipus wird in sein Schicksal hineingeboren, dem er nie entkommen kann - trotz verzweifelter Bemühungen?
Der Mythos trifft den Nerv unserer Zeit: Inwieweit lassen neurobiologische Engrammierungen Ödipus überhaupt eine freie Wahl seines Lebensverlaufs? Kann Ödipus sein Schicksal selbst bestimmen oder ist er von Anfang an Sklave seiner genetischen Disposition und seiner frühen traumatischen Lebenserfahrungen, die ihren biologischen Niederschlag im Zentralnervensystem besonders gravierend finden, wenn es um geburtsnahe Traumatisierungen geht? Das Sophokles'sche Drama also als Beweis, dass es keinen freien Willen gibt?
Der Mythos
Ödipus, Sohn des Laios und der Iokaste, bricht auf, um sich Klarheit über seine Identität zu verschaffen, nachdem er erfuhr, dass er nicht bei seinen leiblichen Eltern aufwuchs. Fürchtend, das delphische Orakel könne sich erfüllen, und er würde seinen Vater töten und seine Mutter heiraten, flieht er nach Theben. Nachdem er das Sphinx-Ungeheuer besiegte, zieht er triumphal in die Stadt ein und erhält zum Dank die Königin Iokaste, seine leibliche Mutter, zur Frau. Als die Pest über die Stadt hereinbricht, weissagt das Orakel, man müsse die Stadt von dem befreien, der einst König Laois, den Vater des Ödipus, tötete.
Das wirkliche Rätsel seiner Herkunft löst Ödipus nicht: Sein Vater Laios war ein sadistischer Pädophiler, seine Mutter verführte ihn unter dem Einfluss von Alkohol nur ein einziges Mal. Die Geschichte des Ödipus ist untrennbar mit den transgenerationalen Traumen seiner Vorfahren verwickelt.
Sklave seines Schicksals ist Ödipus, solange er es nicht erkennt und selbst daher in Teilen zu bestimmen beginnt.
Ohne Zweifel: Ödipus' Geschichte beginnt weit vor seiner physischen Existenz, entscheidende Würfel sind längst gefallen, lange bevor er zur Welt gekommen ist. Ödipus steht bio-psycho-sozial in der Generationenabfolge seiner Vorfahren, er erbt deren Konflikte und ist mit ihren Deformationen belastet, ohne dass er darauf auch nur den geringsten Einfluss gehabt hätte. Und auch die ersten Jahre seines Lebens verlaufen weitgehend ohne seine Kontrolle. Die entscheidende Wende tritt ein, als Zweifel an seiner Herkunft bei einem Gelage geweckt werden. Die vormalige Selbstverständlichkeit des Daseins weicht der Ungewissheit über die eigene Herkunft und Identität - Zeichen einer potenziell kreativen Adoleszenskrise.
Ohne eine solche Verunsicherung würde Ödipus weitgehend ohne Bewusstsein von sich selbst weitergelebt haben, fraglos, was die eigene Person angeht, jedoch fragwürdig in seiner zweifelsfreien Selbstverständlichkeit.
Doch Ödipus bricht auf - äußerlich, indem er auf Reisen geht, innerlich, indem er sich von seiner Selbstgewissheit verabschiedet. Es ist der Versuch, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, was er jedoch alsbald - nach dem erschreckenden Orakelspruch - mit der Vermeidung von Schuld verwechselt.
Erbe der Vorfahren ist Schicksal
Ödipus
+ Ödipus (FR/Oeser)
Wir teilen mit Ödipus das allgemeine Schicksal, eine relative Position in der endlosen Generationenabfolge einzunehmen. Damit treten wir ein Erbe an, dessen Umfang und Inhalt uns anfangs völlig unbekannt ist und dass zu erhellen erst unsere Aufgabe wird, wenn wir nicht bewusstlos durch unser Leben taumeln wollen. Niemand hat uns gefragt, ob wir mit den Erblasten, den genetischen wie den psycho-sozialen einverstanden sind. Wie Ödipus tragen wir keine moralische Schuld für die Hypotheken, die auf uns lasten. Und ebenfalls wie bei Ödipus entziehen sich viele Ereignisse unserer frühen Kindheit weitgehend unserer Kontrolle. Erst nach und nach beginnen wir bewusster Stellung zu beziehen, und günstigenfalls brechen wir, dem Ödipus gleich, eines Tages auf, unsere Herkunft zu klären und damit unser Schicksal in die Hand zu nehmen - soweit dies eben möglich ist.
Der Aufbruch erfolgt nicht an einem bestimmten Tag wie im Mythos, sondern eher nach und nach, als wachsendes Bewusstsein von sich selbst und der Umwelt. Die Hypotheken, die wir haben, seien es solche, die sich aus den persönlichen Konflikten der Vorfahren ergeben und die auf uns fortwirken, seien es solche die sich aus der kollektiven Historie ergeben, wie bei den deutschen Nachkriegsgenerationen, haben wir nicht verursacht und demzufolge tragen wir auch keine moralische Schuld.
Der Autor
Micha Hilgers ist Psychoanalytiker in Aachen und Supervisor psychiatrischer und forensischer Einrichtungen.
Service: Bisher erschienene Folgen der FR-Ödipus-Serie können bestellt werden via Mail beim Archiv-Leser- service@fr-online.de oder unter Tel.: 069 / 21 99-34 79. Erhältlich ist auch die 15-teilige Hilgers-Serie zum Thema "Liebe, Lust und Leidenschaft" für fünf Euro. Soeben erschien von Hilgers ist das Buch zur FR-Serie "Mensch Ödipus. Konflikte in Familie und Gesellschaft." Vandenhoeck & Ruprecht, 14,90 Euro. Ebenfalls aktuell von ihm:
"Scham. Gesichter eines Affekts."
Vandenhoeck und Ruprecht, 2006.
Die ethische Aufgabe, die uns zukommt, ist, das Erbe bewusst anzutreten und damit Verantwortung zu übernehmen - auch dort, wo wir auf den Verlauf der Geschichte, der persönlichen wie überpersönlichen, niemals haben Einfluss nehmen können. Ödipus wird erst im Verlauf der Tragödie schuldig, weil er sein schreckliches Erbe nicht verantwortungsbewusst übernimmt.
An entscheidenden Stellen zieht Ödipus die falschen Schlüsse, vermeidet Selbsterkenntnis und bleibt blind. Diese Entscheidung, nicht sehen und erkennen zu wollen, führt ihn zurück zum Schoß seiner Mutter. Ödipus' Schuld entsteht nicht einfach durch die Beschlüsse des Olymp. Nicht die Götter machen ihn zum Schuldigen, er selbst ist es, der schuldig wird, weil er sich weigert, Verantwortung da zu übernehmen, wo es seine Eltern und Ahnen nicht taten.
Die ungelösten Konflikte der Eltern und Vorfahren werden unweigerlich zu jenen der Kinder. Sich der Vergangenheit zu stellen, damit sie nicht auch zur eigenen Zukunft wird, ist die verantwortungsbeladene Aufgabe jeder neuen Generation.
Das ist auch der Kern psychoanalytischer Therapie: Freuds berühmter Satz, "wo Es war, soll Ich werden", meint diese Bewusstheit über die eigene Herkunft, die die Freiheit schafft, sein Schicksal in die Hand zu nehmen, statt es - wie Ödipus - bloß zu erleiden."
Aus: FR vom 4. Sept. 2007