Klaus K.
07.02.2008, 01:55
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Der AFFE Mensch auf dem Weg zum total verwertbaren Sklaven&zur - jederzeit austauschbaren - Maschine: hier nur thematisiert:: die Arbeitszeit-Dimension.
"Heute schon gelebt?"
Wenn der beschleunigten Gesellschaft die Luft ausgeht
Von Matthias Morgenroth
Samstag 23 Uhr, Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin. Der Laden läuft. Auch nachts. Die Verkäufer stehen hinter dem Tresen, auch nachts. Sie arbeiten in einem Kaufhaus, das Vorreiter sein will für vollständig liberalisierte Ladenöffnungszeiten. Wochenende hin oder her. Sonntag hin oder her. Verkäufer erzählen, wie sie damit zurecht kommen. - Flughafen München. Beinah rund um die Uhr starten und landen die Flugzeuge. Mobilität weltweit, das heißt Starten und Landen pausenlos. Wie fühlt man sich in einer Welt des pausenlosen Verkehrs? - Vor dem PC, Manager-Büro. Emails warten, Handys klingeln. Schon wieder ein neues Computer-Update will gelernt werden. Vielarbeiter berichten, was heutzutage ganz selbstverständlich im Job erwartet wird: grundsätzliche Flexibilität, im Grunde Tag und Nacht für die Firma da sein. - An diesen Beispielen wird deutlich: Zur Ruhe zu kommen, gemeinsame gesellschaftliche Rhythmen zu finden, ist schwer in einer sich ständig beschleunigenden Gesellschaft. Die Fastenzeit war schon immer eine Zeit der Besinnung auf das Wesentliche. Wann haben Menschen heutzutage Zeit, sich aufs Wesentliche zu Besinnen - zu fasten im geistigen Sinn? Und was ist eigentlich das Wesentliche?
Klaus K.
Der AFFE Mensch auf dem Weg zum total verwertbaren Sklaven&zur - jederzeit austauschbaren - Maschine: hier nur thematisiert:: die Arbeitszeit-Dimension.
"Heute schon gelebt?"
Wenn der beschleunigten Gesellschaft die Luft ausgeht
Von Matthias Morgenroth
Samstag 23 Uhr, Kulturkaufhaus Dussmann in Berlin. Der Laden läuft. Auch nachts. Die Verkäufer stehen hinter dem Tresen, auch nachts. Sie arbeiten in einem Kaufhaus, das Vorreiter sein will für vollständig liberalisierte Ladenöffnungszeiten. Wochenende hin oder her. Sonntag hin oder her. Verkäufer erzählen, wie sie damit zurecht kommen. - Flughafen München. Beinah rund um die Uhr starten und landen die Flugzeuge. Mobilität weltweit, das heißt Starten und Landen pausenlos. Wie fühlt man sich in einer Welt des pausenlosen Verkehrs? - Vor dem PC, Manager-Büro. Emails warten, Handys klingeln. Schon wieder ein neues Computer-Update will gelernt werden. Vielarbeiter berichten, was heutzutage ganz selbstverständlich im Job erwartet wird: grundsätzliche Flexibilität, im Grunde Tag und Nacht für die Firma da sein. - An diesen Beispielen wird deutlich: Zur Ruhe zu kommen, gemeinsame gesellschaftliche Rhythmen zu finden, ist schwer in einer sich ständig beschleunigenden Gesellschaft. Die Fastenzeit war schon immer eine Zeit der Besinnung auf das Wesentliche. Wann haben Menschen heutzutage Zeit, sich aufs Wesentliche zu Besinnen - zu fasten im geistigen Sinn? Und was ist eigentlich das Wesentliche?
Klaus K.