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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Doping-NADA-Teilnahme an LMs+DMs: Fragen an den DPV


Klaus K.
27.02.2008, 15:56
Frage(n) an den DPV:
Unter welchen Umständen/Zumutungen kann ein "normaler" Lizenznehmer noch an LMs und DMs (falls qualifiziert) und am LIGA - Spielbetrieb teilnehmen?

1. Die von euch auf der DPV-Seite veröffentlichten Rahmen-Richtlinien zur Bekämpfung des Dopings (1.12.2001/Frankfurt)
sind ungültig, weil: überholt. (Siehe Antwort des Justiziars des DOSB an mich, hier zu lesen imThread: NADA - wirklich nötig?)

2. In der Die Anti-Doping Ordnung wurde am 17.03.2007 durch den DPV Verbandstag beschlossen Anti-Doping Ordnung des DPV heißt es:
§ 9 Durchführungsbestimmung
a) Athleten und Betreuer müssen bei der Einschreibung nachweisen, dass sie das
Anti-Doping Regelwerk erhalten und davon Kenntnis genommen haben. Ebenso
müssen sie das Regelwerk anerkennen und unterstützen.
Hierzu ist das Formular Anlage 3 zu verwenden.
b) Athleten und Betreuer der DPV Kader hinterlegen das ausgefüllte Formular zum
Jahreswechsel beim ADB. Ohne diese Erklärung ist keine Mitwirkung im Kader-
betrieb möglich.
c) Ohne ausgefülltes Formular Anlage 3 ist keine Teilnahme an Deutschen Meister-
schaften möglich.
Für eine reibungslose Abwicklung sind die Athleten und Betreuer bereits mit der
5
Einladung zur Qualifikation dringend aufzufordern, die Anti-Doping Regelungen
zur Kenntnis zu nehmen.

WAS bedeutet das für die Lizenznehmer, die in diesem Jahr an den Qualifikationen zu den Dt. Meisterschaften und an diesen teilnehmen wollen?
Bedeutet das zum Beispiel, daß 1. alle Lizenznehmer, die teilnehmen wollen, Abstinenzler werden müssen (nie mehr Alkohol trinken dürfen)?
Daß 2. alle Lizenznehmer, die sich zu LMs angemeldet haben damit rechnen müssen, BESUCH von DROGENFAHNDERN aus den eigenen Reihen und/oder der NADA erhalten können? Zitate:
§ 2 Geltungsbereich der Anti - Doping Ordnung
a) Die Anti-Doping Ordnung sowie die DOSB Rahmen Richtlinien zur Bekämpfung
des Dopings und der NADA-CODE in der jeweils gültigen Fassung gelten unein-
geschränkt unabhängig von der Nationalität für alle Spieler, die am Spielbetrieb
des Deutschen Pétanque Verbandes teilnehmen, sowie für die Spieler-Betreuer.
b) Der Spielbetrieb umfasst:
Alle Aktivitäten des A-B-C Kaders (Training, Spielbetrieb, Lehrgänge)

Deutsche Meisterschaften

Bundesliga inklusiv Aufstiegsrunde

Länderpokal

und

§ 5 Kontrollen
Kontrollen erfolgen auf Grund der Vereinbarung zwischen NADA und DPV.
Sie können im gesamten in § 2 genannten Geltungsbereich durchgeführt werden. Jede
Person kann jederzeit während der Veranstaltung kontrolliert werden. Kontrollen erfol-
gen durch Prüfer der NADA. Kontrollen können ohne Ankündigung erfolgen.


Die NADA zum Beispiel macht im Leistungs - und Hochleistungssport vor allem Trainingskontrollen und VOR-Wettkampf und WETTKAMPFkontrollen.

Nach aktueller Aussage der NADA werden die Kontrollen wie folgt vorgenommen:
http://www.nada-bonn.de/dopingkontrollen/
DOPINGKONTROLLEN

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) ist die Institution in Deutschland, die für das Dopingkontrollsystem zuständig ist. Die NADA organisiert in Deutschland derzeit die Dopingkontrollen außerhalb der Wettkämpfe für die Athleten der Spitzenverbände. Seit dem Start im Jahr 2003 bis einschließlich 2007 führte sie jeweils ca. 4.500 Trainingskontrollen im Jahr durch. Für 2008 ist eine Erhöhung auf 8.000 bis 9.000 Trainingskontrollen vorgesehen. Laut Stiftungsverfassung ist das Ziel der NADA, ein einheitliches Dopingkontrollsystem für Deutschland umzusetzen, also auch die Kontrollen bei Wettkämpfen zu übernehmen. Bisher führt die NADA vereinzelt Wettkampfkontrollen durch. Die Wettkampfkontrollen werden derzeit weitgehend von den Verbänden/Veranstaltern organisiert, weil die Ressourcen der NADA eine Übernahme bislang nicht zuließen.
und
WETTKAMPFKONTROLLEN
Vorwettkampfkontrollen (Pre-Competition Testing)

In einigen Ausdauersportarten werden vor dem Wettkampf Blutproben zur Bestimmung des Hämoglobinwertes (z. B. Skilanglauf, Biathlon) oder des Hämatokrits (z. B. Radsport) genommen. Bei einer Überschreitung von festgelegten Grenzwerten kann eine vorübergehende Wettkampfsperre als Schutz vor Gesundheitsgefährdung ausgesprochen werden.
Dopingkontrollen bei Wettkämpfen (In-Competition Testing)

Dopingkontrollen werden bei nationalen und internationalen Veranstaltungen von den jeweiligen Fachverbänden in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern durchgeführt. Bei großen Veranstaltungen werden in der Regel die Medaillengewinner plus einige ausgeloste Sportler(inn)en kontrolliert. Die Auswahl der Sportler(innen) stellt meistens einen Kompromiss zwischen den Erfordernissen einer weit gestreuten und möglichst viele Personen umfassenden Kontrolle, der zur Verfügung stehenden Laborkapazität, dem möglichen Aufwand und den finanziellen Mitteln dar. Die Ausgewählten haben sich - abhängig von den Vorschriften des Verbandes - innerhalb einer bestimmten Zeit nach Wettbewerbsende in der Kontrollstation zu melden. Zum Nachweis ihrer Identität haben sie die ID-Card, den Reisepass oder Personalausweis vorzulegen. Zur Kontrolle kann der Sportler eine Begleitperson mitbringen.

Um Manipulationen zu verhindern, werden die ausgewählten Sportler vom Wettkampfende bis zum Eintreffen in der Kontrollstation von einem so genannten Chaperon begleitet und nicht aus den Augen gelassen.

Wie will der DPV nun vorgehen? Ist das diskutiert worden? Dürfen, um zu übertreiben???, nun alle Lizenznehmer ihre Bier - und WEINkeller zumachen haben ab gestern nur noch - ??? - , ja welche zugelassenen Getränke und andere Lebensmittel etc. zu sich zu nehmen?
Habt ihr bedacht, welche KOMPLIKATIONEN sich ergeben und weiter ergeben können im Verband, wenn hier nicht klare und nachvollziehbare Orientierungen gegeben werden?

Erstmal PUNKT an dieser Stelle.

Klaus K.

Ecki
27.02.2008, 20:53
Wer unbedingt immer Alkohol zu sich nehmen muß und nicht mal für ein oder zwei Tage
darauf verzichten kann ,der sollte nicht an solchen Veranstaltungen teilnehmen!!!!
Oder was noch besser wäre auf die ""Apfelsaftfarm"".
mfg Ecki

Krysztoff
28.02.2008, 13:09
mfg @ ecki: toller beitrag! so einen schwachsinn höre und lese ich in der regel von leuten, die keine wirklich guten argumente gegen alkohol auf turnieren vortragen können!
ruhig weiter so mit diesen aushilfsaussagen!:applaus:

boshendal
28.02.2008, 14:07
Leute die nicht auf Alkohol verzichten können, lehnen jedes Argument gegen Alkoholkonsum ab.

Krysztoff
28.02.2008, 16:11
@boshendal: da hast du vollkommen recht!

Ecki
28.02.2008, 16:38
mfg @besinous
Kannst du mir auch nur ein Argument pro Alkohol bringen. Hast du jemals Kahn oder Ballack oder Lehmann mit Bier, Rouge oder Pastis während eines Turniers schon bei der Anmeldung gesehen?????
Es spricht doch nichts dagegen wenn zum Essen ""Ein"" Getränk in die kehle läuft!!!
Wie schon gesagt, wer das immer haben muß sollte sich gedanken machen.

Krysztoff
28.02.2008, 18:54
@ecki und alle:
1. es braucht kein argument gegen oder für alkohol! in einen freizeitsport wie boule/petanque den wir betreiben, halte ich es für richtig, das erwachsene menschen selbst entscheiden sollten was und in welchen mengen sie etwas zu sich nehmen.
ich habe handball-, fussball- und andere hobbyturniere miterlebt, bei denen vor, während und nach den spielen getrunken wurde.
2. habt ihr kahn, ballack oder lehmann schon einmal unbezahlt fussball spielen sehen? oder, wer in deutschland ist bouleprofi? ich kenne keinen!
3. boule lebt von respekt,tolleranz und akzeptanz! also, lasst jeden vor seiner eigenen türe kehren wie er/sie will!!!
4. ich bin zoffel ( christof wagner ) und nicht besinous. besinous ist portugisisch und heisst lediglich küsschen!
5. spielt boule und hört endlich auf diesem schönen französischen spiel der freundschaft, euren deutschen stempel aufzudrücken!

in diesem sinne, euch allen ein schönes und entspanntes spiel !

Klaus K.
29.02.2008, 19:30
Zitat aus: Lehrbuch der Sportmedizin, 2001
1.7.7. Alkohol
Der Genuß von Alkohol ist prinzipiell nicht verboten. Unter Alkohol kommt es bei den meisten Sportarten zu keiner Leistungssteigerung, eher zu einer Schwächung der Leistungsfähigkeit. Ausnahmen sind aber jene Sportarten, wo eine symphatische Erregung zu Leistungseinbußenführen kann. (...) So ist z.B. beim Schießen in Sportarten des Schießsports, im modernen Fünfkampf und im Biathlon Alkohol verboten, und Alkoholkontrollen können bei Verdacht vorgenommen werden."

Offenbar ist noch keinem bekannt, was die vorgenommenen Veränderungen sowohl im SPORT wie auch im DPV für die Mitglieder bedeuten können. Siehe Strafkatalog des DPV für Dopingsünder.
Offiziell sind WIR jetzt auch SPORT, wenn auch am RAND der anderen Etablierten, und nicht mehr "einfache" Freizeitsportler.

:regen:

Tina Kino
13.07.2010, 11:39
besinous ist portugisisch und heisst lediglich küsschen!

...und das schreibt man so: beijinho (http://dict.tu-chemnitz.de/dings.cgi?lang=de&service=dept&opterrors=0&query=k%FCsschen&iservice=&comment=&email=).

Klaus K.
23.07.2010, 02:23
Immer wieder beeindruckend hier im "Forum des Boule-Sports" wie beein-DRÜCKEND: LEER-Aussagen zu wichtigen&angesagten Themen.

b23
30.07.2010, 01:30
Muss man medis anmelden die man gegen eine chronische erkrankung einnimmt, wo die gruppe der wirkstoffe(in diesem fall benzodiazepane) auf der dopingliste stehen, obwohl der wirkstoff selber eben keine leistungsteigerung sondern eher das gegenteil verursacht, anmelden?
Wirkstoffgruppe und Wirkstoff sind zwei ganz verschiedene paar schuhe.

Golfer
30.07.2010, 02:15
frag doch bontom, der dürfte sich nun damit auskennen.

es gilt der grundsatz, das jeder eigenverantwortlich handelt.

wende dir was einpfeiffst (schluckst oder spritst oder in den alllerwertesten stecken lässt) ist es dein problem.

wessen den sonst?

als selbstbestimmter mensch lässt nur du zu, wer oder was in dich eindringt.

Katastrophen ausgenommen, liegt hier aber nicht vor!

poschiman
30.07.2010, 08:32
moin,

b23: auf jeden Fall anmelden. Benzodiazepine, Barbiturate u.s.w. beruhigen, senken den Puls und den Herzschlag. Was bei bestimmten "Sportarten" von Vorteil sein kann. Eine Freundin von mir nimmt Beta-Blocker, auch die stehen wohl auf der Liste.

Gruß:kiff:

b23
30.07.2010, 15:26
frag doch bontom, der dürfte sich nun damit auskennen.
es gilt der grundsatz, das jeder eigenverantwortlich handelt.
wende dir was einpfeiffst (schluckst oder spritst oder in den alllerwertesten stecken lässt) ist es dein problem.
wessen den sonst?
als selbstbestimmter mensch lässt nur du zu, wer oder was in dich eindringt.
Katastrophen ausgenommen, liegt hier aber nicht vor!

das ist ziemlicher blödsinn denn du hier verfasst hast. benzodiazepane pfeifft man sich nicht so aus vergnügen rein. das sind ganz normale tabletten. ich hab schon 2 wochen im wachkoma gelegen, also hier die notwendigkeit zu hinterfragen ist lächerlich, wenn ich die dinger nicht schlucke kann das stets noch mal passieren.
und zum thema pulsberuhigung wenn man die medis schluckt nach einer weile normalisiert sich die pulsfrequenz und liegt zwischen 60-84 je nach tageszeit. das eigentlich ziel ist verlangsamung der hirnfrequenz, damit keine auffäligkeiten im EEG auftreten(die typischen spikes). konsequenz kann dann auch ne ataxie sein(= willkürliche muskelbewegungen). ob das so vorteilhaft ist?

Golfer
30.07.2010, 17:26
das ist ziemlicher blödsinn denn du hier verfasst hast.

ich bleibe dabei:
jeder handelt eigenverantwortlich.

und zwar bezüglich der medikamenteneinnahme und den antidoping bestimmungen.

die gründe der einnahme von medikamenten war nicht gegenstand meines beitrages.

wenn du jedoch aus gesundheitlichen gründen gar keine andere wahl hast, also medikamente nehmen musst um zu überleben
dann dürfte das dopingproblem nachrangig sein.

aber auch hier musst du dich eigenverantwortlich selbst um eine ausnahmegenehmigung bemühen