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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schon beschlossen???


MBeikirch
01.01.2009, 23:41
Kleiner Rückblick zum Jahreswechsel

und Ausblick auf 2009
von Klaus Eschbach

… In Zukunft brauchen deshalb Beschlüsse des Verbandstages eine doppelte Mehrheit, d.h. die Stimmenmehrheit wie bisher plus die Zustimmung von mindestens 50 Prozent der Landesfachverbände. Das DPV-Präsidium hat beim Verbandstag auch weiterhin kein Stimmrecht. Um auch im Präsidium kurze Wege zu gehen, soll es für das Tagesgeschäft ein geschäftsführendes Präsidium geben, zunächst bestehend aus Präsident, Vizepräsident Inneres und Finanzen. Neu installiert wird der Hauptausschuss, der mehrmals jährlich tagt und als neues, beschlussfassendes Organ gedacht ist. Da es hier vor allem und sportfachliche Dinge geht, hat jeder Landesverband eine und das Präsidium drei Stimmen …

(kompletten Text findet ihr hier (http://www.petanque-dpv.de/index.php?id=100&backPID=34&tt_news=1823))

Es verwundert mich doch ein wenig, dass Satzungsänderungsvorschläge, die am 18. Januar im Hauptausschuss diskutiert werden sollen und dann u. U. auf dem nächsten Verbandstag vorgelegt werden, hier schon als Tatsachen dargestellt werden. Ist der Verbandstag dann nicht schon jetzt überflüssig? Auch ohne die Entmachtung durch die neuen geplanten Rechte des Hauptausschusses?

Die Satzungsänderungsvorschläge findet ihr in der angehängten PDF.

Yo_SF
02.01.2009, 13:30
...klingt für mich ein wenig so, als dass die "hervorragende Arbeit der Strukturkommission" nicht durch demokratische Prozesse im Verbandstag gefährdet werden soll... Haben sich erst einmal alle dran gewöhnt, dass es nun einmal so sein wird, kann das Satzungsänderungspaket sicherlich en bloc zur Abstimmung gestellt und abgesegnet werden. Wahrscheinlich ist der Pétanquesport in Deutschland doch schon olympischer in seinen Entscheidungsstrukturen als gedacht :flop:. Diese Vorstellung gefällt mir nicht.

bouler
04.01.2009, 18:55
wohl kaum schon beschlossene Sache.
Wir haben hoffentlich vorher noch die Abstimmungen hierzu in den Landesverbänden. Da kann ich mir kaum vorstellen, dass NRW und BawÜ; Die den größten Batzen an Beiträgen an den DPV abführen nicht mehr mitreden will, was mit ihrem Geld passiert....

tschelie
04.01.2009, 22:26
Hallo Bouler ,


mitentscheidend in dieser Angelegenheit wird sein, welche Haltung und Empfehlung z.B. der Gesamtvorstand des BBPV in dieser Angelegenheit einnimmt und jetzt schon an die Mitgliedsvereine bzw. an die Mitgliederversammlung im Feb 09 gibt.

Doch welche Haltung nimmt der Vorstand des BBPV(bzw. anderer LVs)ein. ?

Bisher unternimmt der Rechtsreferent des BBPV-Vorstandes als Mitglied der Strukturkommission alles um die geplanten Satzungsänderungen durchzusetzen.

Ich hoffe, dass dies nicht die Stimme des ganzen Vorstandes ist.

Die kann nur heißen:

Der Vorstand des BBPV empfehlt seinen Mitgliedern die geplanten Satzungs-Änderungsvorschläge abzulehnen.

Es geht nicht ums Geld allein, um es dezent auszudrücken. Sondern auch um eine „Rest-Eigenständigkeit des LV –BBPV. Mehr noch aller Landsverbände. Bei Annahme der geplanten Satzungs- Änderungen werden die „föderalen“ Eigenständigkeiten aller auch der kleinen LVs weiter und entscheidend eingeschränkt.

Die Argumente sich für die Rechte der Kleinen einsetzen zu wollen sind mehr als ein „schlichter“ Vorwand.

Allein ,es wird dem Vorstand des BBPV(und aller anderen Landesverbände nicht genügen können „passiv“ abzuwarten was die Mitglieder auf der MV entscheiden werden, sondern sie sollten jetzt schon „aktiv“ eine Position gegen die geplanten Satzungsänderungen beziehen. Und warum nicht, sich in dieser Sache mit anderen LVs gemeinsam abstimmen?

An der „aktiven“Haltung der LV-Vorstände zu/gegen die geplanten Satzungsänderungen seitens des DPV werden die einzelnen Mitglieder erkennen können wessen Politik die Vorstände vertreten.

„Passives zurückhalten oder Desinteresse“ hilft hier weder den Vorständen noch den Mitgliedern.

Oder um es anders auszudrücken :

Nur eine Ablehnung „der geplanten Satzungsänderungen des DPV“ wird zeigen, dass im „Petanque und Boulespiel“ aber auch im Verbandsgeschehen noch nicht Hopfen und Malz verloren ist.
Im Gegenteil.
Die Ablehnung dieser „undemokratischen“ Satzungsänderungen wird die einzelnen beteiligten Landesverbände festigen, neues Leben und Aktivitäten aber auch neues Vertrauen in die Verbandspolitik und Entscheidungen der beteiligten Vorstände bringen.

Zeit Position zu beziehen und Farbe zu bekennen.

Grüße
Tschelie

Leuchtenburg
05.01.2009, 05:17
Gut gebrüllt, Löwe!

Aber am Thema vorbei.

Die Ablehnung dieser „undemokratischen“ Satzungsänderungen wird die einzelnen beteiligten Landesverbände festigen, neues Leben und Aktivitäten aber auch neues Vertrauen in die Verbandspolitik und Entscheidungen der beteiligten Vorstände bringen.

Man hofft ja regelrecht, daß es mehr "Undemokraten" gibt.

Da kann ich mir kaum vorstellen, dass NRW und BawÜ; Die den größten Batzen an Beiträgen an den DPV abführen nicht mehr mitreden will, was mit ihrem Geld passiert....

Je mehr Geld ich zahl, desto demokratischer ich bin.
Zustände wie im alten Rom!

Krysztoff
05.01.2009, 15:59
@ leuchtenburg: dein Post ist unklar!! Warum gut gebrüllt Löwe??

mliw
05.01.2009, 19:06
Das "schon beschlossen" würde ich nicht überbewerten. So geht das in der "großen Politik" auch ständig, und dann funken die CSU oder das Bundesverfassungsgericht dazwischen.
Das angebliche "mehr Demokratie" halte ich in der Tat nur für ein Scheingefecht, angeregt von den Polen in der EU. Schad' ja nix, aber wat soll det!
Mit der Bildung dieses Hauptausschusses wird ja der Verbandstag regelrecht zur demokratischen Spielwiese ohne Eingriffsmöglichkeiten in ganz wicjhtige Angelegenheiten, die man nicht ein paar Leuten überlassen darf. Es sei denn, es gibt ein imperatives mandat: die Ländervertreter dürfen nur so abstimmen, wie es ihre Verbandsversammlung ihnen aufträgt. Aber dann braucht man diesen Ausschuss gar nicht. Braucht man ja auch nicht!
Der geschäftsführende Vorstand ist o.K., weil so die Vizepräsidenten ohne Einfluss auf das Ganze auch nicht mehr dafür haften.
Und Achtung auf die Änderungen, die die Bezahlung von Funktionären angeht. Mir geht da manches viel zu weit!
Tschelie hat Recht, nur über die Landesversammlungen kann man noch Einfluss nehmen.- Spärer ist es zu spät!!
Gruß
Wilm

tschelie
11.01.2009, 02:12
Neu:
§ 11 Verbandstag

(6) Ist ein Mitglied bei der Behandlung eines Tagesordnungspunktes, der während einer
Hauptausschusssitzung behandelt wurde (z.B. Etat(Positionen), nicht anwesend gewesen oder hat sich ausweislich des Protokolls dazu nicht geäußert, so kann es bei der Behandlung der Sache anlässlich des Verbandstages keine Ausführungen machen, es sei denn, 3/4 der anwesenden Stimmen sprechen sich für die Zulassung eines entsprechenden Antrages aus.Der Antrag ist von dem Mitglied schriftlich ( e Mail genügt nicht ) vor dem Verbandstag bei der Geschäftsstelle einzureichen und muss alle Einzelheiten darlegen, die Gegenstand der Aussprache sein sollen.Dies ein Zitat aus den Vorschlägen des DPV- Präsidiums und der Strukturkommission
was in der DPV – Satzung als Neuerung eingeführt werden soll.

Anlage 1 (http://www.bc-kreuzberg.de/AO_VT_Anlage_1.pdf) Stand 5.11.08

Satzungsaenderungsvorschlaege.pdf (http://www.monsieurbernier.de/forum/attachment.php?attachmentid=101&d=1230849489) Stand 21.12.08


Hier ist zu entnehmen wer sich obige Formulierungen ausgedacht hat

Meine Meinung:

Leute, die sich solche Vorschläge ausdenken scheinen Demokratie mit Oberlehrerschule zu verwechseln.

Wer im Hauptausschuss nicht anwesend ist, bzw. sich nicht zu Wort meldet, dessen Rechte als Mitglied werden in der Sache auf dem Verbandstag eingeschränkt.

Stimmrecht kann jetzt sogar vom „bekanntermaßen geduldigen“ Protokollpapier abhängen.
Welcher Aberwitz.
Doch dies ist kein Witz ,sondern ihr tiefer Ernst.

Sie sind sich ihres „Spezialistentums“ und ihrer Sache so sicher, was sie uns der „tauben und blinden Wahlherde der Verbandsangehörigen“ „ als Verbandsrealität“ beibiegen werden, dass sie es im Brustton tiefster Selbstüberzeugung uns eiskalt ins Gesicht sagen.
Niemand der Versammelten (Protokoll (http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/dokumente/HA_2008_11_Protokoll.pdf) der Hauptausschussitzung der Hauptausschusssitzung des DPV am 8.11.08 hat bei der Vorstellung der geplanten Änderungen, zum Beispiel gegen diese geplante Änderung Protest erhoben(siehe Protokoll Punkt 2.)

Im Gegenteil unter Punkt 2.1.4. wird angegeben wer für die Formulierungen (so auch obige zuständig ist)Martina Becker , Ulrich Junginger, Michael Fey und Peter Blumenröther.

Sage niemand er hätte von all dem nichts gewusst.

Doch gehe ich davon aus, dass die meisten Verbandsangehörigen über die Tragweite dieser geplanten Satzungsänderungen, so auch im Detail nicht hinreichend informiert sind.

….und die Verbandsangehörigen haben ja angeblich, “den Ausdruck ihrer politischen Willensentscheidung“ vertraulich in die Hände ihrer Vorstände gelegt.

Die jedoch haben schon auf der letzten HA am 8.11.08 geschwiegen ,im Gegenteil sie haben den Ausarbeitungen der Strukturkommission zugestimmt.

Bleibt den wenigen informierten Verbandsangehörigen Ihre Landesvorstände per Antrag auf den Mitglieder-versammlungen gegen die geplanten Satzungsänderungen festzulegen.
NRW wollte die geplanten Satzungsänderungen auf seinem Verbandstag mit seinen Mitgliedsvereinen besprechen(siehe Protokoll 8.1.08oben Punkt 1.3.)Warum erst dort?
Fragen wir doch unsere Vorstände ,wie sie zu den geplanten Satzungsänderungen des DPV stehen.
und ob sie bereit sind weiterhin föderale Rechte der Landesverbände zugunsten neozentralistischer Verbands-und Sportpolitik aufzugeben.

bouler
12.01.2009, 11:27
Hallo Tschellie,

wo, wenn nicht auf der Landesversammlung, wo die Mitglieder der Landesverbände anwesend sind, will man so ein heikles Thema mit den Beteiligten - den Mitgliedern besprechen? Etwa in so einem Forum wie hier, in dem sich viele Zuschauer tümmeln, einige wenige, die sich trauen eine Meinung zu sagen, und sachliche zum Teil Diskussionen völlig abwegig sind, noch dazu kaum ein Vereinsvorstand mit MV-Stimmrecht?

Da soweit ich es entnehmen kann, der LV BaWü in Ihrer Einladung zu ihrer MV den Punkt DPV hat, gehe ich davon aus, dass die Mitglieder auch hierzu informiert und befragt werden. Am kommenden Wochenende ist erst Hauptausschußsitzung beim DPV, die Ergebnisse hiervon werden wir bald bekommen, da bin ich mir sicher, dass hier jemand die Infos weiterleiten wird.

Grüßle
in gespannter Erwartung der Dinge die da kommen mögen...
bouler

mliw
12.01.2009, 22:26
Keine Frage, dass die Landesversammlungen entscheiden.
Aber vielleicht hilft es, wenn den Delegierten die Sinne geschärft werden für das, was sie beschließen sollen.
Ganz sicher hilft denen, die versuchen wollen, nicht vom Rad der Verbandsgeschichte iüberrollt zu werden, das Wissen: Du bist nicht allein!
Also weiter miteinander reden und heißes Herz und kühlen Kopf behalten. Ich glaube das ist wichtig.
Gruß
Wilm

tschelie
13.01.2009, 02:22
Hallo Bouler

Danke für Deine Antwort. Ich will versuchen so gut ich kann auf Deinen Beitrag einzugehen

Öffentliche Diskussion

Zeitige Information über Absichten, Pläne so auch bezüglich Satzungsänderungen sind eine Grundvoraussetzung im „lebendigen“ Verbandsgeschehen.
Gegenwärtig gibt es für die Verbandsangehörigen (die Mitglieder in den Landesverbänden) einfach zu wenig zeitnahe Informationen so auch über diese Angelegenheit. Auch deshalb finden wir uns unter anderem hier wieder. Meiner Ansicht nach geht es nicht nur um die Stimmen der Präsidenten der Vereine, sondern um die Information der Vereinsmitglieder.

Mitgliederversammlung der Landesverbände /Entscheidungen bezüglich DPV

Meine Meinung dazu ist folgende:

Alle Anträge an den DPV- Verbandstag (oder Hauptausschuss)sind den Mitgliedern der Landesverbände zeitig zugänglich zumachen.
Die Mitgliederversammlungen der Landesverbände votieren über diese Anträge mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
Die Mitgliederversammlung beauftragen die Delegierten zum Verbandstag (Hauptausschuss) des DPV entsprechend zu votieren

Das bedeutet auch:

Anträge des Präsidiums des BBPV(anderer LVs)an den Verbandstag werden über die MV abgestimmt.
Dies sollte zumindest in jeder Geschäftordnung (oder Satzung)verankert sein.


Meinungsbildungsprozess in den Vereinen

Meinungsbildungsprozess in den Vereinen benötigt seine eigene Zeit. Ich frage mich, ob da die Zeit vom 18.Jan 09Hauptausschuss-DPV bis Mitte März09Verbandstag DPV ausreichend ist.
Wohl kaum.
In dieser Zeit, schon aufgrund des bisherigen Informationsmangels, werden sich die Augen aller, auch auf Ihre Präsidien richten. Eigentlich ein klassische Situation. Was sollen wir tun? Wie sollen wir entscheiden. Euch haben wir gewählt .Zu Euch haben wir Vertrauen. Was schlagt Ihr vor? Doch die Präsidenten schweigen!

Dies ist die gegenwärtige Situation.


Fragen

Daher meine Frage an das gesamte Präsidium des BBPV(Ba –Wü) und anderer LVs

Was ist die Position des Präsidiums sowie der Delegierten zum DPV- Verbandstags zu den geplanten Satzungsänderungen des DPV?

Lieber Bouler und Mitleser
Natürlich würde mich auch Deine/Eure Meinung und Position zu den geplanten Satzungsänderungen interessieren.

Doch was sollen die jeweiligen Landespräsidien vorschlagen, haben doch manche von ihnen am zustande kommen dieser „geplanten“ Satzungsänderungen aktiv mitgewirkt.
Mehr noch, die Vertreter/Präsidiumsmitglieder der einzelnen Landesverbände haben beim Hauptausschuss des DPV Protokoll (http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/dokumente/HA_2008_11_Protokoll.pdf) am 8.11.08 mehr oder weniger den geplanten Satzungsänderungen zugestimmt.

Dementsprechend werden sie meiner Meinung nach gegenwärtig alles tun oder nicht tun,
um diesen „geplanten Satzungsänderungen“ zum Durchbruch zu verhelfen.

Zu Ba-Wü und NRW wird man sagen: was wollt ihr denn wegen euren
„Groß-Batzen“- Beiträgen: über die Finanzen stimmt ja der Verbandstag ab.

Doch sagen wir es klar.
Es geht über die „Ordnungen“ über das „Tagesgeschäft“ mit dem nach den „geplanten Satzungsänderungen“ Fakten, Realitäten und Sachzwänge geschaffen werden, denen sich - wie im „wirklichen Leben“ -, weder die ach so „freien Finanzen“, noch die einzelnen Verbandsangehörigen werden entziehen können.
Spätestens dann wird der Zeitpunkt sein, wenn die „Realitäten“ von oben dem einfachen Verbandsangehörigen nur noch schwer vermittelbar sein werden. Und Leute beginnen werden den Landesverband zu verlassen. Ist das gewollt? Könnte man das Präsidium des BBPV und jedes LVs fragen

„Der erste Plan der Strategen“

Die „Verbands-Strategen“ und Befürworter (der geplanten Satzungsänderungen) in und um den DPV herum, müssen ein mögliches negatives Votum der Mitgliederversammlungen der Landesverbände(im DPV) fürchten.
Deshalb war der erste Plan jener „Strategen“ die geplanten Satzungsänderungen von einer Strukturkommission unter Ausschluss der Öffentlichkeit „entwerfen zulassen“, diese auf dem Hauptausschuss des DPV den LV-Vertreter vorzustellen, so geschehen am 8.11.08(siehe Protokoll oben),wie gesagt ,Widerspruch dort gab es so gut wie keinen ,mehr noch die geplanten Satzungs- Änderungen wurden bejaht.
Auf dem bereits geplanten AO-Verbandstag Ende Nov. 08, wären diese geplanten Satzungsänderungen mit 2/3 Mehrheit verabschiedet worden. Denn die meistens Mitglieder des Hauptausschusses sind Delegierte zum Verbandstag.

Ironisch ausgedrückt: der kalte Staatsstreich wäre perfekt gewesen


Doch der Zeitplan der Beteiligten, die alle fest zum „kalten Satzungsstreich“ entschlossen waren(Belege hierfür gibt es genügend in den Protokollen) ging nicht auf.

Es gab keine beschlussfähigen Vorlagen und die Sechswochenfrist für Satzungsänderungsanträge wäre nicht eingehalten gewesen. Deshalb die Absage des AO-Verbandstages Nov.08.

Sinn und Zweck dieses Plans war, so drängt sich der Eindruck auf, die Satzungsänderungen auf einem außerordentlichen Verbandstag(Nov08) zu verabschieden, ohne dass diese auf den ordentlichen jährlichen Mitgliederversammlungen der Landesverbände - so im Jan bzw. Feb 09 -diskutiert werden.


Für mich haben die Beteiligten an diesem „geplanten kalten Satzungsstreich“ durch ihr bisheriges Verhalten und Vorgehen jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

Anderer Plan

Nach Scheitern dieses Planes folgt der übliche Gang über den ordentlichen Verbandstag.
Hier im März 2009.
Hier lieber Bouler erlaube ich mir auf Deinen Beitrag zurückzukommen.
Wie gesagt , anhand des Beispiels BBPV(Ba-Wü) denke ich, die Zeit für eine Meinungsbildung in den Vereinen bezüglich der geplanten Satzungsänderungen wird zu kurz sein.18.Jan Hauptausschuss bis 7 Feb Mv des BBPV.bis die Information bei den Vereinen ankommt wird es wohl 25.Jan sein.14 Tage zur Meinungsbildung .Das ist nun wirklich zu kurz. Die Mitglieder in den Vereinen sind zu wenig mit dieser Materie vertraut. Wo her auch ? Deshalb ist oder wäre jetzt schon die Meinung des gesamten Präsidiums gefragt. Doch was ist die Meinung des Präsidiums? Dafür ? Dagegen?
Die Meinung des Rechtsreferenten des BBPV ist ja schon bekannt. Entsprechend ist er tätig.

Meiner Ansicht nach nicht im Sinne der allgem. Beschlüsse der MV ,des bekanntlich eigentlichen und höchstens Souveräns.

Natürlich sollen die Mitglieder in dieser Sache nicht nur befragt werden, sondern sie sollen abstimmen.


Ich kann nur hoffen und wünschen, dass die wachen und kritischen Geister in den Vereinen und Präsidien der Landesverbände Position beziehen.
Und es gelingt auf dem Verbandstag des DPV im Mätz09 eine Sperrminorität von mindest ca. 25 Stimmen zu erreichen.
Das heißt: 25 gültige abgegebene Nein Stimmen.

Für den Erhalt der föderalen Rechte der Landesverbände
Gegen die Aufhebung der Rechte des Verbandstages des DPV
Einzig der Verbandstag soll über Änderungen von „Ordnungen“ und „Satzung“ bestimmen.


herzliche Grüße


Tschelie

13.01.09

mliw
13.01.2009, 22:34
Hej, Tschelie!
Eigentlich hats Du alles gesagt.
Wichtig ist, dass im Vorfeld solch wichtiger Umbruch-Entscheidungen wie den für Ordnungen alleinentscheidenden Hauptausschuss den LV-Delegierten die Sinne für das zu schärfen, was auf sie (uns) zukommt.
Und außerdem sollten sie (wir), wenn sie mit vielen Forum-Diskutanten einer Meinung sind, wissen: Du bist nicht allein, und viele zusammen lassen sich schwerer unterpflügen als viele allein.
Gruß
Wilm

boulespiel forever
16.01.2009, 19:22
Ferner möchten wir betonen, dass wir ein krasses Missverhältnis darin sehen, dass bei ca. 13.000 Mitgliedern in etwa 42 % des geplanten neuen Etats für nur wenige Mitglieder ( Kaderspieler des DPV ) verwendet werden sollen. Auch hegen wir die Befürchtung, dass der DPV mit seinen ambitionierten Ideen über das Ziel hinaus schießt und letztlich die Landesverbände die Leidtragenden sein werden, da sie die Schuldenlast tragen müssten.

Die Anstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers ist zu kostenintensiv. Auch schient ein Honorar in Höhe von 19.315 Euro für 20 Wochenstunden Arbeit überzogen. Dies entspricht dem Monatsgehalt einer vollzeitbeschäftigten Person in Höhe von > 3.200,- Euro. Können wir uns das wirklich leisten ?
Falls notwendig, regen wir die Anstellung eines weiteren geringfügig beschäftigten Mitarbeiters im Rahmen der 430-Euro-Jobregelung zur Entlastung der bestehenden Geschäftsstelle an.
Positionierung des Saarländischen Boule-Verbandes zum DPV - Konzept „Zukunft“ 11.11.2005http://www.berlinboule.de/dpv/DPVKonzeptSBV.pdf




Mit beten allein Meister Milw wird’s nicht gehen
Vielleicht

zwischendurch immer mal wieder kritische Stimmen aus dem Saarland lesen und hören! und entsprechend dort abstimmen wo "leuchtenburg" es für richtig findet.?Smile!
Längst vergangenen geglaubtes erneut aktuell


Boulespiel forever
16.9.09

Klaus K.
27.01.2009, 16:36
Lieber Tschelie,
ich bewundere deine sorgfältige Auflistung von - interpretierten - Faktoren und Zusammenhängen im dpv und in Bezug auf die aktuelle Situation. Danke. Ich kann leider nur wieder mal Grundsätzliches beisteuern, daß allerdings den Vorteil hat, 1. aktuell zu sein und 2. den Grundkonflikt im DPV, eine große Entfremdung/Entfernung von der "Rosinenpolitik" des Vorstands und den Stirnfalten, den zunehmenden, der (vereins-) Mitglieder darstellt als KARDINALPROBLEM aller Bereiche unserer Gesellschaft.
Die gegenwärtige X-te Krise als XXXXXLLLL Krise des Welt zerstörenden Global agierenden Kapitalismus wird aber immerhin interpretiert als UMKEHRPUNKT, soll es nicht zur totalen WELT - Zerstörung kommen. Umkehrung in Richtung echter Menschen-Demokratie. Orientiert an den Bedürfnissen der Massen, nicht an den Profitinteressen und Machtgelüsten von Eliten. In diese Richtung wird auch der DPV gehen müssen, oder aber er wird verschwinden. - SO die Zeichen der - aktuellen - Zeit.

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1665064_Faules-System.html
(...)
> Wir brauchen neue Spielregeln. Wir sind inzwischen wir alle. Die neue Ordnung wird eine sein müssen, in der alle sich entfalten können. Oder es wird keine Ordnung sein. Im Augenblick spricht viel dafür, dass wir erst einmal in ein Chaos schliddern werden.
(...)
Der Artikel endet mit folgender Aussage:
> Die alten Eliten, die uns weismachen, die Hypo Real Estate sei systemrelevant, wollen damit nur sagen, sie selber seien es. Sie sind die Krankheit, für deren Therapie sie sich ausgeben. Unser Problem ist: Es gibt keine Alternative. Ökonomisch nicht, politisch nicht und auch nicht personell.
Da ist sie also wieder, die fatalistische Jammerei darüber, keine "Alternative" zu besitzen. Wie falsch. Wie dumm. Eine Krise, lernte ich schon früh, bezeichnet einen Vorgang mit offenen Ausgang. Entweder Leben oder Tod. Scheinbar haben auch "linksliberale" Journalisten wie Arno Widmann dies vergessen. Die Leut` denken wie ein Supermarkt funktioniert: Alles im Angebot. Was nicht im Angebot ist, existiert nicht. Basta. Adorno hätte noch vom HERAUSPROZESSIEREN des Neuen in der Krise gesprochen, daß entweder stattfindet oder nicht. Die Qualität einer Gesellschaft bemißt sich nicht an MännerMenschen als Führer, also sogenannten starken Personen, sondern an der durchschnittlichen kulturellen und intellektuellen Qualität der Meisten in einer sozialen Verfaßtheit, die ein WIR überhaupt erst zuläßt als selbstbewußtes und mitbestimmendes TUN.

bouler
27.01.2009, 21:55
Zitat (s.o.): >> Die Anstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers ist zu kostenintensiv. Auch schient ein Honorar in Höhe von 19.315 Euro für 20 Wochenstunden Arbeit überzogen>> Zitat Ende

Ich frage mich, ob der Verfasser sich der Kosten für einen Mitarbeiter, den man anstellt im Klaren waren. Ob die Stelle angemessen honoriert wird oder nicht, mag dahingestellt sein. Aber, auch wenn ich nicht wüsste, dass hiervon Steuern, Abgaben etc. abzuführen sind, so würde ich eine solche Tätigkeit als nicht gerade lukrativ erachten bei einem Stundenlohn von umgerechnet 18€/stunde Brutto - 9€ Netto, vor allem in Anbetracht des Spießrutenlaufs, was die Bouleszene zu bieten hat. Bei gerade einmal 800€ was Netto/Monat zu erwarten ist, möchte ich gerne geeignete qualifizierte Personen sehen, die sich zu so einem Job bei uns hier in der Lage sähen, von dem man auch "Mitdenken" erwarten kann, vor allem wenn man bedenkt, das eine Putzfrau derzeit schon fast dasselbe verdient.

Schaut man sich andere Vereine und Verbände an mit ähnlicher Mitgliedergröße, so sollte man sich vor Augen führen, dass dort sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene, und auch in Vereinsebene wesentlich mehr Beiträge erhoben werden aber auch erheblich professioneller gearbeitet wird. Davon sind wir aber weit weit weg. Die Forderung nach professionellerem Arbeiten ist berechtigt, aber ist man auch bereit dazu die notwendigen Mittel in die Hand zu nehmen? Dies unabhängig von der Besetzung der Gremien und Posten.

Womit ich ein großes Problem habe ist die Besetzung von Honorarstellen mit Vorstandsmitgliedern, wie beim DPV. Wenn ichs richtig gelesen habe könnte nach der neuen Satzung der Finanzier allein Verträge abschließen, im dümmsten Fall mit sich selbst, als Generalsekretär. Natürlich nur im Rahmen der Finanzordnung, aber die ist nutzbar. Außerdem traut sich doch niemand einen Angestellten, der auch noch ehrenamtliche Arbeit leistet zu entlassen, weil er seine Arbeit nicht richtig macht, da man froh ist überhaupt jemanden zu haben, der die Ehrenamtsposten macht. Bauchweh macht sich breit.

Als aller erstes muß eine Qualifizierung des Personals her, bzw. eine qualifizierte Person. Und mit qualifizierte Peron meine ich nicht jemanden, der sich in der Bouleszene auskennt, sondern jemanden mit Erfahrung in einer solchen Honorarposition, bzw. jemanden mit der entsprechenden Ausbildung.

Zum Schriftstück aus dem Saarland (von 2005) drängt sich mir aber eine Frage auf: warum sind sie neuerdings an den HA-Sitzungen nicht dabei? Wieso bringen sie ihre Einwände nicht konstruktiv in Persona ein, wo sie berechtigt sind dies zu tun...? Haben sie kapituliert? Das kann auch keine Lösung sein.

Die grundsätzliche Frage, die sich stellt, ist - wo soll es hingehen. Ohne Spitze keine Medien - ohne Medien keine Sponsoren - ohne Sponsoren keine Weiterentwicklung - ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt. Als erstes muss der Sportwart ersetzt werden - bloß durch wen? Der Sportwart ist kein Trainer, sondern ein Verwalter - und wer kann das ehrenamtlich leisten?

Viele Fragen auf die ich jedenfalls keine Antwort weiß!

bouler

Klaus K.
27.01.2009, 22:27
Die grundsätzliche Frage, die sich stellt, ist - wo soll es hingehen. Ohne Spitze keine Medien - ohne Medien keine Sponsoren - ohne Sponsoren keine Weiterentwicklung - ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt. Als erstes muss der Sportwart ersetzt werden - bloß durch wen? Der Sportwart ist kein Trainer, sondern ein Verwalter - und wer kann das ehrenamtlich leisten? (Hervorhebung von K.K.)

Hallo bouler,
die von mir hervorgehobene Kausalkette deines obigen Satzes leidet an dem gleichen Mangel wie unser auf Sport getrimmter Verband: Das WESENTLICHE fehlt!!! Guter ansehbarer Sport. Pétanque als Sport. - UNSER (als: dpv) Problem besteht in der Verleugnung der Tatsache, daß in den Medien ein klares Bewußtsein darüber vorhanden ist, was SPORT ist. Und zu SPORT gehören 1. SPORT - 10. SPORT usw. und 111. und 1. Attraktivität, Zuschauerbegehren und - begeisterung (Darts), Ästhetik&Faszination = Schönheit von Bewegung und Spannung und professionelles Umgehen mit SPORT.
(Ein bekannter WM-Teilnehmer aussagte öffentlich auf einer Ausscheidungsveranstaltung eines LVs zum Länderpokal, aktuell: ` auf Schönheit käme es nicht an und ein carreau würde nicht höher bewertet als ein WEGMACHER IRGENDWIE. - WEM bitteschön ist solches zuzumuten als ZAHLENDEM ZUSCHAUER???)
Wo nichts begriffen ist, bleibt kein Auge trocken. Der Brrrunnnen spuckt solange in den Krug, bis er in ihn erbricht.
Ich habe gerade wieder BOWLS gesehn, in TV, auf Eurosport. - Mittlerweile fällt mir in diesen Augenblicken deutschboule nicht nur nicht mehr ein, sondern ich genieße völlig losgelöst das TUN ambitionierter Sportler&sachkundig kommentierender Journalisten. Welch eine Freude.

Gruß

P.S. Bisher hatte ich eine hohe Meinung von "den" Holländern. Damit ist's vorbei.

tschelie
28.01.2009, 00:51
Hallo Bouler

Die Anstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers ist zu kostenintensiv. Auch schient ein Honorar in Höhe von 19.315 Euro für 20 Wochenstunden Arbeit überzogen
http://www.berlinboule.de/dpv/DPVKonzeptSBV.pdf Sicherlich wichtige und interessante Fragen die Du in diesem Zusammenhang aufzeigst
Professionalität ,Unter-Überbezahlung, etc. etc. Kritik aushalten (Spießrutenlaufen).
Könnten,sollten wir in einem anderen Zusammenhang diskutieren.


Womit ich ein großes Problem habe ist die Besetzung von Honorarstellen mit Vorstandsmitgliedern, wie beim DPV. Wenn ichs richtig gelesen habe könnte nach der neuen Satzung der Finanzier allein Verträge abschließen, im dümmsten Fall mit sich selbst, als Generalsekretär. Natürlich nur im Rahmen der Finanzordnung, aber die ist nutzbar. Außerdem traut sich doch niemand einen Angestellten, der auch noch ehrenamtliche Arbeit leistet zu entlassen, weil er seine Arbeit nicht richtig macht, da man froh ist überhaupt jemanden zu haben, der die Ehrenamtsposten macht. Bauchweh macht sich breit.Dies finde ich eine wichtige Sache , auf die Du hier aufmerksam machst. Ob sich nun Bauchweh oder Kritik breit macht, sei dahin gestellt, die Frage wird sein: wie kann diese Geschichte innerhalb des einzelnen Landesverbandes z.B BBPV oder Saarland etc.etc den Mitgliedsvereinen und deren Angehörigen vermittelt werden
Um etwas zu ändern
Zumindest das Bauch weh

(smile)


Doch zurück zu der ureigenen Geschichte hier:

Welche zeitige Information verteilt der/ein Landesvorstand seinen Mitgliedern hinsichtlich
der geplanten Satzungsänderungen des DPV .

Bis 27.1.09 haben(nach meinem Informationsstand) z.B.die Mitglieder im BBPV leider immer noch kein offizielles Info hinsichtlich ,“der geplanten Satzungsänderungen des DPV“ erhalten. ( wie es in anderen Verbänden ist, wäre gut zu wissen)

MV (für den BBPV) ist am 7.2.09


Ich meine auf der MV selbst, ist die Zeit für eine sorgfältige Meinungsbildung einfach zu kurz.


Mich würde wirklich Deine ganz persönliche Meinung zu den geplanten Satzungsänderungen interessieren.
Denn ganz sicher geht es auch um Deine Stimme .Oder nicht?

Auch darum geht es hier.Doch bisher scheint mir, umgehst Du eine Antwort hierauf(smile)


…und natürlich geht es auch darum ,welche „offizielle“ Stellung zu diesen geplanten Änderungen , der jeweilige Vorstand eines Landesverbandes (z.B der des BBPV)ein nimmt
Und dies seinen Mitgliedern mitteilt am besten mit allen dazu nötigen Informationen.


Ich weiß, ich wiederhole mich .Dies um den Preis der fehlenden, doch "nötigen"Antworten


Oder wie anders soll es denn überhaupt anfangen ,dieses demokratische, mühsame aber spannende Handwerk in „Verein und Verband“?


Ob die Saarländer kapituliert haben, bezüglich Verbandspolitik?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht ist ihre Nicht-Teilnahme eine Form von Protest gegen die Verbandspolitik des DPV.Immerhin möglich.

Zumindest wäre es für den BBPV und dessen Vorstand….(mit/ohne den Rechtsreferent der ja Mitglied der Strukturkommission ist, was ihm persönlich unbenommen sei. Frage ist ob er in "dieser Sache" wirklich im Auftrag der MV handelt)….,
vielleicht sollten sich in dieser "StrukturSache" die Saarländer und Bawüler eine gemeinsame Strategie überlegen .Es geht um ca. 23 Stimmen auf dem Verbandstag.(siehe meine Ausführungen von zuvor)
Doch sicher sind das alles nur Idyllenbildung meinerseits.

Denn wie die Dinge liegen -ist allein-,wenn man nach der „dünnen Informationslage“ ginge, schon alles lange "in den Köpfen" so gut wie beschlossen

Oder doch nicht ?



Alle Grüße

Tschelie


PS.

Die Neubesetzung von Posten im DPV, ist hinsichtlich der geplanten Satzungsänderungen des DPV zunächst eher „secundär“ zu sehen.

Überall gibt es Ressortstreit und man lässt bis zur Wahl gerne Betroffene in einen möglichen Abgrund blicken.


Die grundsätzliche Frage, die sich stellt, ist - wo soll es hingehen. Ohne Spitze keine Medien - ohne Medien keine Sponsoren - ohne Sponsoren keine Weiterentwicklung - ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt. Als erstes muss der Sportwart ersetzt werden - bloß durch wen? Der Sportwart ist kein Trainer, sondern ein Verwalter - und wer kann das ehrenamtlich leisten?

Auch diese Frage ist zu wichtig und interessant und sollte meiner Meinung nach in einem „eigenen Thema“ diskutiert werden. Wozu ich gerne beizutragen bereit bin.





.

tschelie
28.01.2009, 22:07
Die offiziellen Informationen sind seit heute da

(Hier einige Notizen anhand eines möglicherweise bezeichnenden Beispiels )

Prima, könnt man sagen am 28.2.09, zumindest der Vorstand des BBPV hat sich bewegt
und seinen Mitglieder-Vereinen „Unterlagen“ zur seiner MV am 7.2.09 zukommen lassen.
Darunter auch die Anträge des DPV- Präsidium zur Satzungsänderung.
Immerhin könnt man sagen, besser als gar nichts.

Doch hier eröffnen sich die grundsätzlichen Fragen.

Ehrlich gesagt:



Wie soll innerhalb von 10 Tagen in den einzelnen Vereinen eine demokratische abgestimmte Meinungsbildung stattfinden?




Dazu benötigt es einfach mehr Zeit. (Man überlege bis alle Information verteilt, gelesen diskutiert und schließlich und endlich in einer vereinsinternen Versammlung diskutiert und beschlossen sind )




Deshalb werden die meisten Vereins-Präsidenten einen Art- Präsidialbeschluss daraus machen.




Deshalb bin ich der Auffassung, die einzelnen Vereins-Präsidenten können in dieser so grundlegenden wichtigen Angelegenheit, (wegen Zeit und Informationsmangel), von ihren Vereinsmitgliedern nicht richtig beauftragt sein.




Zwar ist jeder Vereinspräsident nach außen hin zur Vertretung beauftragt, doch in Vertretung wichtiger grundsätzlicher Angelegenheiten , so wie dieser ,sollte jeder Verein(und dort der an andere Stelle so oft genannte u. bemühte „Souverän“ die „zeitliche Möglichkeit“ haben die erhalten Informationen zu lesen und zu diskutieren und dann entsprechend ihren Präsidenten bzw. Delegierten zum Verbandstag/ MV zu beauftragen.




Genau das kann in zehn Tagen nicht stattfinden.




Deshalb meine ich, werden viele Delegierten zur „ Landes-MV“ „eine schlecht bis nicht abgestimmte“ Präsidialentscheidung fällen, wenn es denn zur Abstimmung über die geplante Satzungsänderung des DPV kommt.




Auf der Landesversammlung selbst, wie sollen die Delegierten bei einem knapp gefassten Zeitplan diese komplexen Themen der geplanten Satzungsänderung des DPV diskutieren dies (in den meisten Fällen) ohne zur vor die Möglichkeit gehabt zuhaben darüber in ihren Vereinen sinnvoll zu diskutieren und abzustimmen.




Ist es das was der Landesvorstand will



Ehrlich gefragt, wie sollen die Delegierten zu einer Landes- MV unter diesen Bedingungen sinnvoll über solche Anträge entscheiden können?

Schon deshalb wäre eine jede „Landes- MV“ möglicherweise klug beraten, die geplanten Anträge des DPV- Präsidium zur Satzungsänderung schon aus formalen Gründen bis auf weiteres abzulehnen und ihre Delegierten zum Verbandstag des DPV im März 2009 dementsprechend mit einem klaren Votum zu beauftragen.

Bleibt die weitere Frage:
So die Anträge doch eine 2/3Mehrheit finden, wie wollen und werden die Landesvorstände zukünftig dann jene ferne Ordnungsbeschlüsse verschiedener neuer DPV- Gremien an der Basis vertreten?
Dies ohne Gefahr zu laufen Verbandsanghörige zu verlieren?

Sicher die Landes-Vorstände sind formal nur der MV verantwortlich.

Doch wie ist dort auf „jener Landes MV“ die Entscheidung zu Stande gekommen und waren diese Entscheidungen zuvor in den Vereinen hinreichend – informiert, inhaltlich diskutiert und abgestimmt?
Nein?

Ein unendliches Lehrstück in Sachen Verbands-Demokratie.


Alle Grüße
Tschelie
28.1.09

P.s

Mich würde interessieren,

Øob in dieser Sache in anderen Landesverbänden zum Beispiel NRW, Saarland, Bayern, Nisa , Nord, und Hessen seitens der Landesvorstände die offiziellen Informationen des DPV an die Mitgliedsvereine verteilt wurden.

ØUnd wann ?


Øoder ob in den Vereinen mit hinreichendendem zeitigen Vorlauf darüber diskutiert und abgestimmt wurde/wird?

Øund ob die Delegierten/oder Präsidenten mit entsprechendem Votum zu den Landes MVs beauftragt wurden/werden?




Keiner da unter den Lesern aus den Vereinen, der sich getraut auf diese vier Fragen zu antworten?

Schon der Information wegen.
Es würde mich freuen.



Oder bleibt alles hier doch nur virtuelles „Gossip“

Klaus K.
30.01.2009, 13:14
P.s

Mich würde interessieren,

Øob in dieser Sache in anderen Landesverbänden zum Beispiel NRW, Saarland, Bayern, Nisa , Nord, und Hessen seitens der Landesvorstände die offiziellen Informationen des DPV an die Mitgliedsvereine verteilt wurden.

ØUnd wann ?
Øoder ob in den Vereinen mit hinreichendendem zeitigen Vorlauf darüber diskutiert und abgestimmt wurde/wird?

Øund ob die Delegierten/oder Präsidenten mit entsprechendem Votum zu den Landes MVs beauftragt wurden/werden?
Keiner da unter den Lesern aus den Vereinen, der sich getraut auf diese vier Fragen zu antworten?
Schon der Information wegen.
Es würde mich freuen.
Oder bleibt alles hier doch nur virtuelles „Gossip“

ØUnd wann ?
Øoder ob in den Vereinen mit hinreichendendem zeitigen Vorlauf darüber diskutiert und abgestimmt wurde/wird?
Øund ob die Delegierten/oder Präsidenten mit entsprechendem Votum zu den Landes MVs beauftragt wurden/werden?

Hallo tschelie,
hier eine Antwort aus Hannover, die dich nicht begeistern wird. Die MV der Pétangueules hat am 14. Januar 2009 stattgefunden. Das Protokoll der Versammlung wurde am 20. Jan verschickt. Da unserem Verein der Sportwart des NPV angehört, wäre davon auszugehen, daß die Mitglieder immer auf dem Laufenden gehalten werden. Werder die offiziellen Informationen des DPV sind laut Protokoll verteilt oder behandelt worden, noch wurden Anträge zur Landesdelegierten Konferenz diskutiert, behandelt oder abgestimmt. Der Punkt NPV bzw. DPV ist gar nicht behandelt worden. Wir haben nicht einmal einen Delegierten für die Landeskonferenz gewählt. Dafür wurde das Intern. Reglement in deutscher und französischer Sprache verteilt.
Ich als Vereinsmitglied bin also uninformiert und untereinander wird diese Thematik, meines Wissens, nicht diskutiert, eigentlich gar nicht beachtet.
(Sollte ich hier Informationen weitergegeben haben, die ich nicht hätte weitergeben dürfen, bitte ich schon mal vorab um Entschuldigung. Angesichts der Bedeutung der Vorgänge halte ich diese von mir gegebenen Informationen aber für gerechtfertigt und geradezu für unschuldig.)

tschelie
30.01.2009, 14:13
Hallo Klaus K
spontane Antwortvon mir:

Danke für Deine Zivilcourage. und Deinen gelungenen Bericht.
(Ob dies hinsichtlich der Weiterreichung der Information des DPV symtomatisch ist für Euren Verband?)
Ich meine es ist in jedem Landesverband ähnlich wie bei Euch(auch Bawü hat die Geschichte nur wg "intensiven Plagens" verteilt.)


Ich bitte einfach noch einmal alle hier Mitlesende doch kurz und sachlich zuberichten (siehe meine Fragen oben)

Wilm, bitte es wäre schön,von Dir zu hören wie das in NRW gelaufen ist/siehe meine Fragen)
oder YoSF wie ist das bei Euch im Verband gelaufen.?(siehe meine Fragen)

Fitschen ? gäbe es eine Antwort

OOstermann und alle anderen Kurzzeil-Schreiber oder stille Mitleser "lol +smile"(im Gegensatz zu meinem langatmigen Zeuch!!!!)(da gäbe es doch eine Möglichkeit etwas mehr als eine Zeile zu schreiben)


Es wäre doch mal eine "wenigstens gelungene Geschichte" hier in diesem Forum ,wenn die Teilnehmer bzw Leser in dieser Sache Informationen bzw Antwort geben würden.
Noch jemand aus Hessen da. oder Bayern oder Rheinland Pfalz der berichten kann? oder gar Saarland
Es wäre doch wirklich zu mühevoll ,jeden den ich hier kenne einzeln anzuschreiben und darum betteln müßte zu berichten.

Also Leute helft doch mal mit.In dieser Umfrage.
Bevor ihr Euch wieder den äußerst wichtigen speziellen Sach-Boulefragen zuwendet
Danke

Grüße
Tschelie

Yo_SF
30.01.2009, 16:18
Tja, Tschelie, da Du mich persönlich ansprichst und ich somit über eine Episode berichten will, die ich eher mit dem dichten Mantel des Schweigens verhüllen wollte: auch von der Schwanzspitze des bayerischen Löwen kommen keine wohlklingenden oder auch nur beruhigende Nachrichten...

Die MV des 1.BCP AB fand am 16. Januar 2009 statt. Ich hatte - nachdem ich selbst erst durch den Beitrag von MBeikirch auf die Brisanz und die Kurzfristigkeit der angesprochenen Satungsänderungen aufmerksam geworden bin - einen Diskussionsbeitrag ins Forum der freien Bouler gestellt als auch via Email die "üblichen Verdächtigen" gebeten, mich einmal auf den Diskussionsstand zu bringen. Geantwortet und das Gespräch gesucht hat allein der Regionalsportwart Unterfranken mit der Information, dass er selber keine habe und deshalb selbst nicht wisse, was beschlossen werden soll, wie der LV dazu positioniert ist und ggf. wann rechtsverbindliche Entscheidungen anstehen.

Da die Mitgliederversammlung meines Heimatvereins für den 16.07.2009 anberaumt war und ich zumindest diese Gelegenheit nutzen wollte, das Problem ein wenig transparent zu machen, wandte ich mich mit Email vom 07.01.2009 explizit an dessen Präsidium:

Hallo xxx, hallo yyy,
nachdem wir das Drei-König-Turnier nunmehr mit leichter Unterkühlung aber ohne größere Erfrierungen hinter uns gebracht haben, mal eine ganz andere Frage: gibt es eigentlich im Verein bereits eine Meinung zu den geplanten Satzungsänderungen im DPV? Ich bin mehr oder weniger zufällig auf die Diskussion darüber gestoßen und wundere mich, dass die geplanten Änderungen besonders zur Bildung eines "Hauptausschusses" nicht breiter angesprochen werden. Nun bin ich, wie Ihr wisst, ja nicht gerade der Aktivste im Verein, so dass eine mögliche Thematisierung natürlich auch an mir vorbei gelaufen sein kann. Deshalb die Frage, wie Ihr das so seht, schließlich gehört der 1.BCP zum Gründerkreis des DPV.
Kugelige Grüße und erhielt von dort eine erstaunliche Reaktion:
Servus. Fragen können erst wieder ab den 17. Januar 2009 (Anm: also NACH der MV) beantwortet werden.
Danke xxx Der andere Angeschriebene hat nicht einmal geantwortet. Ich hab das Thema dann mal unter dem Punkt "Verschiedenes" auf die Tagesordnung setzen lassen...

Erschreckend aber nicht überraschend war die Tatsache, dass sich der Vorstand mit dem eigenen Verband nicht großartig beschäftigt. Lediglich einigen aus dem Fußvolk war bekannt, dass Satzungsänderungen und Weichenstellungen in BPV und DPV bevorstehen.

Da das Präsidium offenbar lieber abwartet, wo das Fähnchen im Wind platziert werden soll, übertrug man einem Boulekollegen und mir die Aufgabe, sich zu kümmern und ggf. "Einfluss zu nehmen" (welchen denn?!). Eine Entscheidung von fürwahr salomonischem Weitblick. Ich bin "bekennender Freibouler" und mein "Mitstreiter" nicht einmal Mitglied des 1. BCP sondern eigentlich Bürgstädter (für alle, die die hiesige Region nicht genau kennen: das liegt bereits in Hessen). So kann getrost alles beim Alten bleiben ohne, dass der Ruch des "Abweichlertums" in die geistige Urheberschaft der Vereinsspitze getragen werden kann.

Unwissenheit, Desinteresse und Ignoranz allenthalben.

Auf der Homepage des BPV sucht "man" selbstverständlich ebenso vergeblich nach Informationen (so richtig zuversichtlich war ich auch nicht wenn man bedenkt, dass dort nicht einmal die Ligaergebnisse 2008 vollständig eingepflegt sind ;)), wie in der Korrespondenz des LV mit den angeschlossenen Vereinen...

Ich gebe Dir deshalb in der Sache vollkommen Recht: das Thema ist viel zu wenig kommuniziert, eine Meinungsbildung viel zu verkümmert, als dass Entscheidungen von derartiger Tragweite seriös getroffen werden könnten...

Letztlich glaube ich jedoch bei dem "Elan" meiner näheren und ferneren Funktionsträger kaum daran, dass die Abstimmungen - was ich für angemessen halte - tatsächlich auch nur vertagt werden.

Sei es d´rum: letztlich habe ich natürlich auch immer genau die Delegierten, die ich in dieses Amt gebracht oder deren Abordnung ich nicht verhindert habe. Mein Selbstmitleid hält sich insoweit in engen Grenzen, da das Verpassen wichtiger Tendenzen und Strömungen in meinem eigenen Verband auch nicht gerade "ein gutes Licht" auf mich selbst wirft:

ein Zweckoptimist in demütiger Erwartung der unvermeidlichen Dummheit des Apperats!

boulespiel forever
30.01.2009, 19:42
Hallo

Irgendwann muss selbst auf die Ansicht des „schönsten Hintern“ verzichtet werden,
wenn es denn der Wahrheitsfindung dient?
So hat der DPV- Generalsekretär bereits am 21.12. die
noch“ unfertigen Änderungsvorschläge“
( Satzungsaenderungsvorschlaege.pdf (http://www.monsieurbernier.de/forum/attachment.php?attachmentid=101&d=1230849489) Stand 21.12.08)
zur Vorbereitung der HH am 18.Jan.09 an die Landes-Fachverbände verteilt.
Bis 18.Januar 09 konnte demnach kein Landesfachverband offizielle DPV-Satzungs-Änderungsanträge in der Hand halten.

Boulespiel forever
30.01.09 ca. 19.35





Datum: Sun, 21 Dec 2008 13:42:59 +0100
Betreff: DPV Satzung Änderungsvorschläge
An alle
Landesfachverbände
des DPV
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
als Anlage erhaltet Ihr Satzungsänderungsvorschläge als Ergebnis der Strukturkommission.
Diese Änderungsvorschläge werden auf der nächsten Hauptausschusssitzung am 18. Januar behandelt und zu Anträgen formuliert.
Eine Begründung zu den Änderungsvorschlägen ergibt sich aus den Protokollen der Strukturkommissionssitzung im Oktober sowie der Hauptausschusssitzung im November.
Bitte reicht die Vorschläge innerhalb Eurer Zuständigkeit weiter.

Mit freundlichen Grüßen

DPV Generalsekretär

tschelie
30.01.2009, 22:44
Hallo Yo-SF

Dank für Deine aufschlussreiche Antwort.
Bleibt zu hoffen, dass noch weitere der hier Angesprochenen antworten
werden.
Der Einfachheit halber will ich meine Fragen „einschränken“

Zunächst auf folgende Fragen:



Erstens
Hat Euer Landesverband bisher die offiziellen Änderungsvorschläge des DPV zur geplanten Satzungsänderung verteilt.?


Ja verteilt , wann Datum(genügt)



Nein bis Datum (….?) nicht verteilt (genügt)

Zweitens
Habt Ihr eine Kopie des Rundschreibens des jeweiligen LV, wann (Datum) dieses Rundschreiben mit den geplanten Satzungsänderungen an die Vereine verteilt wurde?


Natürlich wäre es einfach für mich dies telf zu erfahren .Einige Anrufe in jedem Landesverband würden genügen.
Doch mir geht es darum hier zu erfahren von den Forumsteinehmern ob sie in dieser Sache eine Nachricht von ihrem Landesverband erhalten haben.


Niemand da aus NRW der antworten will
Niemand aus Hessen der antworten will
Niemand aus Bayern der antworten will?
Niemand aus Rhl-Pfalz der antworten will?


alle Grüße

Tschelie

tschelie
31.01.2009, 01:10
Hallo
habe mal zusammengetragen
wann die Landes MVs sind :


Hessen 7.2.09
Bawü 7.2.09
NPV 7.2.09
Berlin 6.2.09
NRW 14.2.09
Pfalz 14.2.09
Nord 14.2.09
Bay ???

Wer will meine Fragen (siehe oben )beantworten ?

Niemand da?

mliw
31.01.2009, 12:00
Hallo, Tschelie!
Ich bin zwar, da, habe aber leider (noch?) nichts zu melden.
In der LV-Einladung steht nur: "Geplante Satzungsänderungen des DPV", und weil ich nicht im Vereinsvorstand bin, habe ich auch keine Ahnung, was an Unterlagen der Verein bekommen hat.

Stutzig macht mich, dass im Bouleforum NRW sich niemand auf meine Fragen äußern will. Lesen ja, aber nichts sagen. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, und langsam macht sich Resignation breit, tief und grundlegend.

Ich wünsche Dir und den anderen Mitstreitern, dass es Euch besser geht. Sonst sehe ich den DPV davongaloppieren, und die Mehrheit rollt entweder langsam hinterher oder auch nicht.

Liebe Grüße

Wilm

Leuchtenburg
01.02.2009, 00:09
Hallo
habe mal zusammengetragen
wann die Landes MVs sind :


Hessen 7.2.09
Bawü 7.2.09
NPV 7.2.09
Berlin 6.2.09
NRW 14.2.09
Pfalz 14.2.09
Nord 14.2.09
Bay ???

Schön zu wissen, daß der DPV aus 8 (acht) Landesverbänden besteht.

Klaus K.
01.02.2009, 01:22
Strike! Carreau! Goal! usw. -
Da kocht der "Zonie". Zu recht? Zu recht! - Was macht's. Alles wie immer. Man "sieht" nur, was man weiß.
Wie reimte Brecht einst: auch der Zorn über das Unrecht mache blind. Hüpften die "Zonies" einst über die Stacheldrähte der Botschaften ihrer Bruderländer in ihren Bruderländern (geht das überhaupt?), so "feiern" heutzutage die angeblich demokratiesüchtigen WEST-Teutschen ihre Wahltage am Baggersee oder in der "Kleingarten" genannten Datsche von Schreber und stimmen mit Bier+Grill+Abwesenheit vom Wahl-Lokal desperado-geil-mäßig ab über unser aller Fatum. - Was soll das sein? Ein Volk?

ACH, Herr tschelie. Was fürn Lapsus. (Brecht bemerkte auch, das die Umtriebigen, auch wenn sie sich als die GUTEN empfinden, sich öfters Duschen sollten, weil: das VOLK hat Nase, und kann nicht nur die Oberen nicht riechen, sondern auch jene, die sich nicht öfters mal waschen.)

tschelie
01.02.2009, 14:29
Schön zu wissen, daß der DPV aus 8 (acht) Landesverbänden besteht.


tschelie
Hallo habe mal zusammengetragen wann die Landes MVs sind :


Hessen 7.2.09
Bawü 7.2.09
NPV 7.2.09
Berlin 6.2.09
NRW 14.2.09
Pfalz 14.2.09
Nord 14.2.09
Bay ??? @ Leuchtenburg:Ich habe nicht behauptet dass der DPV aus 8(acht)Landesverbänden besteht.

Sondern ich habe die Daten der LandesMV der oben aufgeführten LVs zusammengestellt. Das ist alles.

Was also bezweckt Leuchtenburg mit seiner Frage?
Was wohl?

ich hatte zuvor geschrieben:


Wobei mich hier interessiert:
Erstens
Hat Euer Landesverband bisher die offiziellen Änderungsvorschläge des DPV zur geplanten Satzungsänderung verteilt.?


Ja verteilt , wann Datum(genügt)



Nein bis Datum (….?) nicht verteilt (genügt)

Zweitens
Habt Ihr eine Kopie des Rundschreibens des jeweiligen LV, wann (Datum) dieses Rundschreiben mit den geplanten Satzungsänderungen an die Vereine verteilt wurde?


Natürlich wäre es einfach für mich dies telf zu erfahren .Einige Anrufe in jedem Landesverband würden genügen.
Doch mir geht es darum hier zu erfahren von den Forumsteinehmern ob sie in dieser Sache eine Nachricht von ihrem Landesverband erhalten haben.Aus anderen Beiträgen von Leuchtenburg wird mir klar,dass er hierauf nicht antworten wird.

So bleibt auch diese Geschichte nicht mehr als ein Spiegel in dem jeder sein eigenes Verhalten erkennen kann.


tschelie
1.2.09

tschelie
01.02.2009, 14:42
Hallo, Tschelie!
Ich bin zwar, da, habe aber leider (noch?) nichts zu melden.
In der LV-Einladung steht nur: "Geplante Satzungsänderungen des DPV", und weil ich nicht im Vereinsvorstand bin, habe ich auch keine Ahnung, was an Unterlagen der Verein bekommen hat.
Liebe Grüße
Wilm



Hallo Wilm
danke für Deine Antwort,
frag doch mal nach, welche Unterlagen zur Vorbereitung der LandesMV NRW Euer Verein vom LandsVorstand bekommen hat.
Wäre wichtig wenn Du uns dies hier mitteilen könntest.

Vielleicht liest dies auch jemand aus Münster??? der sich angesprochen fühlen könnte ? und gibt uns hierzu Informationen?

Grüße

Tschelie

Fitschen
01.02.2009, 15:22
Fitschen ? gäbe es eine Antwort
...

Also Leute helft doch mal mit.In dieser Umfrage.
Bevor ihr Euch wieder den äußerst wichtigen speziellen Sach-Boulefragen zuwendet
Danke

Grüße
Tschelie

Hallo Tschelie, leider konnte ich aus terminlichen Gründen nicht an unserer Jahresversammlung teilnehmen und somit gehen 2 andere Vereinsmitglieder zur ordentl. MV des NPV am 07.02.2009. Ich bin mal gespannt mit welchen Beschlüssen sie zurückkommen.

tschelie
01.02.2009, 17:47
Hallo Tschelie, leider konnte ich aus terminlichen Gründen nicht an unserer Jahresversammlung teilnehmen und somit gehen 2 andere Vereinsmitglieder zur ordentl. MV des NPV am 07.02.2009. Ich bin mal gespannt mit welchen Beschlüssen sie zurückkommen.

Hallo Fitschen
danke für Deine Antwort soweit.
Doch meine Frage war eigentlich eine andere.
ungefähr so:
Hat dein Verein von eurem Landesvorstand die offiziellen Unterlagen(des DPV versendet ca. 14.1.09 an dieeinzelnen LVs)in denen es unter anderem um die geplanten Satzungsänderungsanträge des DPV geht ,erhalten
Ja/ nein

Eigentlich müßte doch euer Landesverband ein offizielle Einlagung zur LV des NPV am 7.2.09 bekommen haben.
Frage:
waren dort , oder davor oder danach in irendwelchen Schreiben ,jene Unterlagen auf die ich mich beziehe "dabei oder nicht".

Es würde außerordentlich helfen wenn Du das herausfinden und hier mit teilen könntest.
Gleich Frage stelle ich auch an Leuchtenburg für "seinen " Verband /Verein.
werden ich/wir hier eine Antwort bekommen?

Pardon für die Nichterwähnung(aber mit Saarland immerhin in guter Gesellschaft)

Bedanke mich jetzt schon für jede weitere Antwort

Grüße
Tschelie

Leuchtenburg
02.02.2009, 00:04
Aus anderen Beiträgen von Leuchtenburg wird mir klar,dass er hierauf nicht antworten wird.

Korrekt!

Gleich Frage stelle ich auch an Leuchtenburg für "seinen " Verband /Verein.
werden ich/wir hier eine Antwort bekommen?


Nein - da ich weder "Pressesprecher" meines Vereins noch LV bin und ich dieses Forum auch nicht unbedingt für integer halte.

MBeikirch
02.02.2009, 08:26
… und ich dieses Forum auch nicht unbedingt für integer halte.

Hallo Leuchte, dass du hier die Nase reinsteckst – aus Neugier – kann ich verstehen, aber dass du in diesem nicht integren Forum dich überhaupt zu Wort meldest verstehe ich dann nicht mehr. Ich habe auch noch keinen einzigen konstruktiven Beitrag von dir hier gelesen.

MBeikirch
02.02.2009, 08:56
News

31.01.2009

Reform der Verbandsstruktur

Erläuterungen zu den Satzungsänderungen

Die Änderungen der Verbandsstruktur wurden in zwei Strukturkommissionssitzungen erarbeitet und dann in zwei Hauptausschusssitzungen mit den Teilnehmern der Landesfachverbände Bayern, Baden Württemberg, Berlin, Hessen, Nord, NRW, Rh. Pfalz und Thüringen zu Satzungsänderungsanträgen ausformuliert. Alle Teilnehmer der Hauptausschusssitzung am 18. Januar sprachen sich dafür aus, diese Änderungen in ihren Landesfachverbänden zu empfehlen.

Nun wird die Verbandsöffentlichkeit doch schon auf der DPV Website (http://www.petanque-dpv.de/index.php?id=100&backPID=34&tt_news=1832) informiert mit 2 Seiten bunten Bildern (http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/Struktur09.pdf). Und es ist eine „Reform“ geworden. Natürlich keine Entmachtung des Verbandstages. Der kann ja im Nachhinein jeden Beschluss des Hauptausschusses kippen.

Super Sache wenn z. B. die Sportordnung geändert wurde und danach verfahren wurde. Ein Jahr alles ungültig wenn diese Änderung zurück genommen wird? Da wird sich dann schon der Sachzwang durchsetzen lassen. Ich bleibe dabei, dass diese gesamte „Reform“ so wie sie geplant und vorbereitet wurde abgelehnt gehört. Ich habe dieses auch als Antrag für die Landesdelegiertenversammlung Berlin formuliert. Falls andere diesen Antrag in ihrem LV einbringen möchten, hier findet ihr diesen Antrag.

Yo_SF
02.02.2009, 11:39
@Leuchtenburg: Du verwechselst da was.

Ein Internetforum (lat. forum, Marktplatz), auch Diskussionsforum, ist ein virtueller Platz zum Austausch und Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen (Quelle:Wikipedia).

Damit kann "es" (das Forum) wohl kaum in Deinem Sinne "nicht integer" sein. Integer im lateinischen Wortsinn bedeutet "unversehrt" bzw. "unberührt". Damit wäre lediglich die technische Funktionsfähigkeit und vielleicht noch die Konsistenz der Datenbank gemeint. Diese scheint mir, soweit von hier zu beurteilen, durchaus gegeben.

Wenn Du also von mangelnder Integrität im Sinne von "moralisch nicht einwandfrei", "bestechlich", "unaufrichtig" oder "nicht unbescholten" ausgehen willst, wendest Du Dich nicht gegen "DAS" Forum sondern gegen dessen einzelne Nutzer. In diesem Fall halte ich Deine Bezeichnung für eine nicht zulässige, unqualifizierte und pauschalisierende Klassifizierung der gesamten Nutzergemeinschaft "DIESES" Forums. Per se also eine Unverschämtheit, offenbar aus Unkenntnis oder Ignoranz gegenüber den hier eingestellten Themen und den "postenden" Personen resultierend.

Wenn Du aber bestimmten Nutzern oder einzelnen Beiträgen dieses Forums die Integrität absprechen willst, so solltest Du so fair sein, Ross und Reiter zu benennen und Dich sachlich auseinander zu setzen.

Soweit Du Dich dazu nicht willens und/oder in der Lage fühlst bleiben Deine kurzen, aber selten kurzweiligen Einwürfe lediglich störendes Beiwerk ohne sachliche Relevanz. Es bleibt dann (leider) nur der Trost der Philosophie: Si tacuisses, philosophus mansisses (und vielleicht ein zweifelhaftes "Heckenschützenimage")!

NIX FÜR UNGUT ABER DENK MAL...

tschelie
02.02.2009, 12:59
Zitat DPV Website
News

31.01.2009

Reform der Verbandsstruktur

Erläuterungen zu den Satzungsänderungen

Die Änderungen der Verbandsstruktur wurden in zwei Strukturkommissionssitzungen erarbeitet und dann in zwei Hauptausschusssitzungen mit den Teilnehmern der Landesfachverbände Bayern, Baden Württemberg, Berlin, Hessen, Nord, NRW, Rh. Pfalz und Thüringen zu Satzungsänderungsanträgen ausformuliert. Alle Teilnehmer der Hauptausschusssitzung am 18. Januar sprachen sich dafür aus, diese Änderungen in ihren Landesfachverbänden zu empfehlen.

Protokoll (http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/dokumente/HA_2008_11_Protokoll.pdf) der Hauptausschusssitzung vom 08. November 2008
Protokoll (http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/dokumente/StruKom_2008_10.pdf) der Sitzung der Strukturkommission vom 11. Oktober 2008


Hier ist auf folgenden Widerspruch in der DPV- Veröffentlichung hinzuweisen
es wird gesagt:

"...und dann in zwei Hauptausschusssitzungen(also auch am 18.1.09) mit den Teilnehmern der Landesfachverbände Bayern, Baden Württemberg, Berlin, Hessen, Nord, NRW, Rh. Pfalz und Thüringen zu Satzungsänderungsanträgen ausformuliert...".

Ich behaupte am 18.1.09 also auf der letzten Hauptausschusssitzung haben die Teilnehmer keine Satzungsänderungsanträge ausformulieren können.
Begründung :



In den Köpfen „der Oberen“ schon längst beschlossen!

Bereits am 21.12.08 versendet der Generalsekretär des DPV eine e-Mail an alle Landesverbände in dem er um Aufmerksamkeit für die „Satzungsänderungsvorschläge der Strukturkommission“ bittet.
Wie er weiter schreibt sollen „diese Änderungsvorschläge auf der nächsten Hauptausschusssitzung am 18. Jan 09 behandelt und zu Anträgen formuliert werden.
Die hier mitgeteilten „Vorschläge vom 21.12.08 wurden freundlicherweise auf der Website des 1.BCK Kreuzberg siehe folgenden link Satzungsaenderungsvorschlaege.pdf (http://www.monsieurbernier.de/forum/attachment.php?attachmentid=101&d=1230849489) Stand 21.12.08 veröffentlicht.

Solange wir das Protokoll der HA vom 18.01,09 nicht kennen, können wir nur von der Annahme ausgehen, dass dort über diese Vorschläge diskutiert wurde.

Fest steht jedoch,

dass auf der HA am 18.01.09 keinesfalls die Vorschläge vom 21.12.08 im Sinne von "Antragsformulierung" behandelt und
zu Anträgen formuliert werden konnten.

Dies entgegen dem Schreiben des Generalsekretärs vom 21.12.08 er schreibt dort:

Diese Änderungsvorschläge werden auf der nächsten Hauptausschusssitzung am 18. Januar behandelt und zu Anträgen formuliert.

Entgegen seinem eigenen Schreiben vom 21.12.08 hat der Generalsekretär vor dem 18.01.09 Vorschläge zu Anträgen formuliert.

Hier kann sich der Generalsekretär in seinem Vorgehen auf den Auftrag des HA vom 8.11.08 berufen
Dort heißt es im Protokoll unter 2.1.4 Weiteres Vorgehen
„… Die erforderlichen Satzungsänderungen werden von Martina Becker, Ulrich
Junginger, Michael Fey und Peter Blumenröther mit Zielvorgabe 1.12.2008
ausformuliert. Es wird vom Präsidium eine sachliche Darstellung erstellt…“

Jedoch hat der Generalsekretär in folgender Zeit entgegen seinen eigenen Worten gehandelt.

Aus den Vorschlägen des 21.12.08 mitgeteilt an die Landsverbände wurden um den 12./13.14.1.09 im Namen des Generalsekretärs „alle“ Anträge formuliert und verfasst und nach hiesiger Auffassung spätestens am 14.01.09 an die LV verteilt. .

Freundlicherweise „inoffiziell“ veröffentlicht hier:
http://www.bc-kreuzberg.de/cms/cms/upload/Fotos_und_PDFs_2009/VT09_Antraege_Satzung_DPV.zip

Feststeht, dass die HA vom 18.01.09 diese Anträge ohne Änderung nur „übernehmen“ konnte.
Entgegen den eigenen Worten des Generalsekretärs konnte die HA vom 18.01.09 aus Vorschlägen vom 21.12.08 eben keine Anträge formulieren.

Ein mal mehr ein Beweis für den nach hiesiger Auffassung politisch fraglichen Stil im Verband
Nachdem der „kalte Satzungsstreich“ vom Nov.08 missglückte, jetzt diese kleine „Unerheblichkeit“.


Dieses Vorgehen ist einmal mehr Ausdruck der im Verband vorherrschenden Politik , die den Satz des DPV Präsidenten in einem ganzen anderen Licht erscheinen lässt ,wenn nicht sogar „ad absurdum“ führt.

Unser Verband kann nur von unten, aus den Vereinen, wachsen. Aber von oben an der Spitze müssen die Weichen gestellt werden, dass sich alle wohl fühlen. http://www.ptank.de/news/ke-interview.htm

Tschelie
2.2.09

(http://www.ptank.de/news/ke-interview.htm)

tschelie
03.02.2009, 13:24
wohl kaum schon beschlossene Sache.
Wir haben hoffentlich vorher noch die Abstimmungen hierzu in den Landesverbänden. ..


Hallo Bouler

wer hat denn deiner Meinung nach vom LV -BA-Wü an der HA am 18.21.09

teilgenommen und dort wie es auf der Website des DPV verlautet
sich für folgendes ausgesprochen:

Alle Teilnehmer der Hauptausschusssitzung am 18. Januar sprachen sich dafür aus, diese Änderungen in ihren Landesfachverbänden zu empfehlen. DPV WebsiteWie siehst Du die bisherige und gegenwärtige Haltung des Vorstandes des BBPV in dieser sogennanten "Reformsache"?
Gegenüber seinen Mitgliedern schweigt der Vorstand in dieser Sache.
Warum?

freundliche Grüße

Tschelie
3.2.09

tschelie
03.02.2009, 16:10
Eine mögliche Antwort

Eine mögliche Antwort der jeweiligen Landes-Mitgliederversammlung als "höchstes Entscheidungsorgan" gegenüber ihren jetzigen eilfertigen Vertretern bei der Hauptausschusssitzung(so am 18.1.09) und bei Verbandstagen des DPV wäre
folgendes in ihre jeweilige LV-Satzung aufzunehmen.



Es besteht ein Mandatsverbot

für Landesvorstandsmitglieder als Landesdelegierte zum DPV- Verbandstag ,

für Rechtsausschußmitglieder als Landesdelegierte und Landesvorstandsmitglieder

für Kassenprüfer als Landes- und Bundesvorstandsmitglieder.

sowie grundsätzliches Verbot als Landesvorstandsmitglied im DPV- Präsidium

sowie dessen Ausschüssen mitzuwirken.


Tschelie
3.2.09

Leuchtenburg
03.02.2009, 17:59
Problematische Antwort

Rechtlich sind diejenigen, die einen Verein/LV gerichtlich und außergerichtlich vertreten dürfen, die in der Satzung festgelegten Vorstandsmitglieder nach § 26 BGB.

Moralich nicht nachvollziehbar, dass alle Funktionsträger, die bereit und willig sind, sich mit der Materie auseinander zu setzen, eine Teilnahme an den Entscheidungen des obersten Organes verboten wird.

tschelie
03.02.2009, 19:22
Problematische Antwort

Rechtlich sind diejenigen, die einen Verein/LV gerichtlich und außergerichtlich vertreten dürfen, die in der Satzung festgelegten Vorstandsmitglieder nach § 26 BGB.

Moralich nicht nachvollziehbar, dass alle Funktionsträger, die bereit und willig sind, sich mit der Materie auseinander zu setzen, eine Teilnahme an den Entscheidungen des obersten Organes verboten wird.

Hallo Leuchtenburg

Zugegeben mit Verboten allein ist wenig zu regeln (ich habe bezüglich Mandatsverbot immerhin aus einer Landessatzung zitiert) Besser wäre eine Selbstverpflichtung bzw. Einsicht der Betroffenen.
Sich wirklich dem Votum der Landes-MV zustellen und sich daran zu halten .(was nicht immer der Fall war/ist)
Ich meine hier geht es nicht so sehr um Moral bzw. das an dieser Stelle so häufig zitierte Vertrauen, das man zu seinem Vorstand haben sollte.

Sondern um „Einflussnehmende“ Kontrolle der Vereine hinsichtlich ihres MV –Votums.

Schlussendlich zählt was in der Satzung steht und da darf vieles „drinn“ stehen.


Ist also die Abstimmung der Landes-MVs in dieser Angelegenheit nur eine Farce?

Eine gangbare Möglichkeit meiner Ansicht nach wäre:


Grundsätzlich wäre zu mindest in der LV-Geschäftsordnung und später in der LV-Satzung sinngemäß zu verankern:

Letzte Entscheidungen über Richtlinienkompetenz und Vertretungskompetenz bleiben immer beim Souverän, der MV.
So z.B.
Im Falle von geplanten Satzungsänderungen(hier des DPV) oder Beitritt zu anderen Organisationen, oder Richtlinien,…..

so legt der Vorstand, seine Vorhaben in wichtiger Sache der MV zu endgültigen Entscheidung vor. Der Vorstand ist an das Votum der MV gebunden.

So wäre formal zumindest ein Anfang möglich. So z.B. geplante Ordnungen, Satzungsänderungen die bisher nach einem „Präsidialverfahren“ umgesetzt wurden, müssten sich der Diskussion und Entscheidung an der Basis in den Vereinen stellen.

So mein weiterer Vorschlag.


Welche Möglichkeit haben denn die Landesverbände ihre „Delegierten“ (unabhängig wer das sei) dahingehend zu kontrollieren, dass diese z.B. auf dem DPV –Verbandstag gemäß dem Votum der LV abstimmen?
Von daher meine Argumente.
Ich halte in dieser speziellen Sache die „Präsidialvertretung“ für einen schlecht gangbaren Weg. Und deshalb in der Satzung als zu ergänzen für notwendig.

Nach Stand der Dinge.
Also deshalb auch von der Präsidialvertretung der LVs her gesehen alles schon beschlossene Sache?
Leider scheint sich "bouler" nicht mehr äußern zu wollen?

Übrigens bezüglich LV Thüringen.
Nach hiesigen Informationen wurden die Satzungsänderungsanträge im LV noch nicht verteilt.

-offensichtlich auch nicht für Rh.-Pfalz
-offensichtlich auch nicht für NRW und den NPV

Bleibt die Frage:
Wie würden Sie als Delegierter zum DPV-Verbandstag in dieser Sache abstimmen?

Freundliche Grüße
tschelie

mliw
03.02.2009, 21:43
Problematische Antwort

Rechtlich sind diejenigen, die einen Verein/LV gerichtlich und außergerichtlich vertreten dürfen, die in der Satzung festgelegten Vorstandsmitglieder nach § 26 BGB.

Moralich nicht nachvollziehbar, dass alle Funktionsträger, die bereit und willig sind, sich mit der Materie auseinander zu setzen, eine Teilnahme an den Entscheidungen des obersten Organes verboten wird.


Hallo, Uwe!

Das ist ziemlich pauschal und so sicher nicht richtig. Moralisch zweifelhaft wäre demnach auch die in Demokratien (in der Regel) übliche Trennung von Legislative und Exekutive.

Und die Vertretung eines Vereins qua Amt ist etwas ganz anderes als die zeitlich oder inhaltlich begrenzte Delegation durch einen Verein / Verband. Dass das meist verbunden wird, ist eine praktische, keine rechtliche Frage. Dass es auch anders geht, haben die "Grünen" ja durchexerziert.

Im Übrigen enttäuscht mich ein solcher Diskussionsbeitrag, weil er "Sachzwänge" vorschützt, statt sich inhaltlich mit der Thematik auseinanderzusetzen. "Totschlagargumente" nennt man so etwas auch wohl. Damit stärkst Du nur die Befürchtungen derjenigen, die erwarten, dass nach Annahme der Satzungsänderungen im Streitfall eben auch "Sachzwänge" jede Korrektur an Vorstands- / Hauptausschuss- Entscheidungen verhindern werden.

Mal ganz ehrlich: so abwegig ist der Vorwurf nicht, dass Deine Beteiligung in diesem Forum nicht besonders konstruktiv ist.

In der Hoffnung, dass das nicht Absicht ist,

grüßt

Wilm

mliw
03.02.2009, 21:50
Hallo, Tschelie!

Inzwischen hat der NRW-Vorstand auf der Homepage des BPV-NRW mit dem bekannten Organigramm und den ebenso bekannten beschwichtigenden Argumenten für die Annahme der Satzungsänderungen informiert (Ich kann nicht auf ein Link verweisen, weil ich das nicht kann und mein Enkel nicht da ist, der mir das erklären würde).

Damit ist niemandem ernstlich geholfen.

Ich bewundere Dein Durchhaltevermögen! Meines ist ziemlich am Ende.

Liebe Grüße

Wilm

tschelie
03.02.2009, 23:21
Hallo,


Nur Mut Wilm.


Einer widersteht andere folgen,( spätestens aber dann, wenn Es in manchen Sportler oder Spieler „heiligen Freizeit“ angelangt ist.

Die Erklärung des NRW-Präsidiums
http://www.petanque-nrw.de/verbandstag/DPV_Struktur09.pdf

zeigt was sie unterstützen.

Immerhin sagen sie an was sie mitgewirkt haben: Auch an allen Ungereimtheiten am Zustandekommen dieser geplanten Satzungsänderungsvorschläge des DPV.
Es zeigt wessen Geistes Kind sie sind .
Schon von daher ist es verständlich, dass dem NRW-LV-Vorstand wenig bis gar nichts daran gelegen sein mag , seine Vereinsmitglieder umfassend über das pro und contra
anhand der geplanten Satzungsänderungsänträge des DPV selbst, zuinformieren.

Im Gegenteil, wenn überhaupt wird nur über die schematischen Darstellungen des DPV nicht jedoch über die Anträge per se informiert.

Hypothetische Frage:
Wie würde sich der NRW-Vorstand wohl verhalten, wenn die MV-NRW ihr Begehren ablehnend votieren würden.
Doch sie sind sich sicher in dieser Sache und in ihrem „Präsidialen Selbstverständnis“.

Haben sie in dieser Sache doch manches schon „hingebogen“

Das Votum des Verbandstages in dieser Sache ist ehe unerheblich , weil eine Farce.


Nach hiesiger Auffassung hat der Verbandstag mehr oder weniger alle Vertretungsrechte an das Präsidium abgetreten

Man könnte sagen in NRW wird nach Präsidial- Recht und Entscheidung vorgegangen

Noch eine Kleine Anmerkung:
Auszug aus Satzung NRW
§ 12 (3) Auf Beschluss des Vorstandes beruft der Präsident / die Präsidentin den
ordentlichen Verbandstag mindestens vier Wochen vorher durch schriftliche
Mitteilung unter Angabe der Tagesordnung ein.
Satzungsändernde Anträge werden mit der Einladung zum Verbandstag zur Kenntnis gebracht.
Welche Satzung da wohl gemeint sein kann? Nur die oder auch jenen Andere?
Zumindest interpretierbar. Eine Frage der es sich lohnen würde nachzugehen.


Freundliche Grüße
An alle NRW-ler in und um den Vorstand herum

Alle anderen Boulspieler dorten
Und besonders an Dich Wilm

Tschelie
3.2.09

mliw
04.02.2009, 23:07
Hallo, Tschelie! Hallo, alle Forumsleser!

Danke für den Zuspruch, ich hoffe, er wirkt irgendwie.

Drum hier ein m.E. konstruktiver Vorschlag, das Problem, das mit der Übertragung von Gestaltungsrechten an den Hauptausschuss gelöst werden soll (,wobei der Vorstand nach Meinung der meisten Diskutanten nach weit weit über das Ziel hinausschießt).

Klar, dass zwischen den Verbandstagen ein kleines Vakuum besteht, wie überall übrigens, wo eine Vertreterversammlung nur selten tagen kann. Wie steht Ihr zu diesem Vorschlag:

"Der Hauptausschuss (meinetwegen in der vorgeschlagenen Zusammensetzung) kann zwischen den Verbandstagen in dringenden Fällen Entscheidungen fällen, die nach der Satzung in den Aufgabenbereich des Verbandstages fallen.

Die Dringlichkeit ist schriftlich im Protokoll zu begründen.

Dringlichkeitsentscheidungen bedürfen der Zustimmung des folgenden Verbandstages. Rechte Dritter sowie Nachteile Dritter, die durch Dringlichkeitsentscheidungen bis zum Zeitpunkt des Verbandstages entstanden sind, behalten aber in jedem Fall Gültigkeit."

Damit ist die Handlungsfähigkeit des Verbandes doch ausreichend gewahrt.

§§ 13(8) und 15 (2) sind überflüssig. Die §§ 8 (2) und 11 (6) halte ich für rechtswidrig, so dass sie wohl gar nicht geltendes Satzungsrecht werden können. Notfalls muss man das durch Klage feststellen lassen. (Die Beschädigungen, die dadurch entstehen, ließen sich leicht vermeiden.)

Die Übertragung des Rechtes auf Ordnungsänderungen ist ein Unsicherheitsfaktor, wie die ad-hoc-Änderungen zur Bundesliga-Aufstiegsrunde 2008 wohl schlagend bewiesen haben, wenn es auch nicht alle bemerkt haben. Es müssten sich schon erhebliche Probleme auftun, wenn eine Sportordnung in der laufenden Saison geändert werden muss. Ich denke, dass also im Normalfall gar kein Handlungsbedarf zwischen den Verbandstagen entstehen kann.

Dann reicht aber das Instrument der Dringlichkeitsentscheidung völlig.

In diesem Sinn grüßt

Wilm

MBeikirch
04.02.2009, 23:36
Hallo Wilm,

hört sich ganz plausibel und vernünftig an. Siehst du denn auch eine Möglichkeit das alles u. U. als Gegenantrag zu formulieren? Und wer bringt den dann ein?
Gruß Martin

mliw
05.02.2009, 00:04
Hallo, Martin!

Ich werde ganz bestimmt nicht zum Delegierten zum Verbandstag gewählt, falls ich überhaupt zum NRW-Verbandstag fahren darf oder kann.

Ich bin nämlich derzeit nicht in bester Verfassung und nicht in der Lage, so etwas durchzustehen. Sonst würde ich nicht im Forum tätig werden, sondern Anträger formulieren und auf den Weg bringen. Schaffe ich derzeit leider nicht und komme mir dabei ziemlich blöd vor. Sorry!

Deshalb habe ich die Hoffnung, dass sich im Forum jemand findet, der wirklich aktiv werden kann. Mehr als unterstützen und Daumen drücken ist im Moment nicht drin.

Liebe Grüße

Wilm

bouler
05.02.2009, 10:48
Sodele, war ne zeit lang etwas malad!


Die Spekulationen haben mich genervt, also habe ich mich mit ein paar Leuten unterhalten und es ist nicht sonderlich erstaunlich, was man zu hören bekommt, wenn man normal ohne Forderung und Beleidigungen mit ihnen redet.

Ich bin gefragt worden, was ich davon halte? Ganz einfach die neuen Änderungen sind eine klare Entmachtung der großen Verbände. Gleichwohl eine Stärkung der kleinsten. Wobei sich die Frage stellt, ob bspw. in Thüringen die kaum Mitglieder haben im Vergleich zu BaWü genauso viel Einflußnahme zuzubilligen ist, wie überall in Deutschland, oder ob es nicht Sinn macht strukturschwache Verbände vorerst zusammenzulegen und ihnen so die Möglichkeiten geben sich zusamenzuraufen und Einfluß zu nehmen, als stärkerer Partner im DPV. Sowohl NRW als auch BaWü und aufstrebende Verbände verlieren ihre Einflußmöglichkeiten zugunsten der Kleinverbände mit einem Bruchteil an Mitgliedern und damit auch an geleisteten Beiträgen. Theoretisch kann das Präsidium mit 5 Verbänden zusammen (im dümmsten Fall die kleinsten) eine Entscheidung im HA fällen. Und am Verbandstag wegen der notwendigen doppelten Mehrheit kann dies nicht gekippt werden, egal ob dies die 5 größten Verbände sind, mit den meisten Stimmen oder gar absolute Mehrheit oder nicht, minimum 6 Mitglieder müssten dafür stimmen. Alle bisher knappen Entscheidungen könnten garnicht gefällt werden, da die doppelte Mehrheit notwendig wird. Keine Entscheidung heißt Stillstand und das ist bekanntlich Rückschritt.

Wenn der Verbandstag nur noch die Finanzordnung und für die Wahlen zuständig ist, wird die Struktur zur Farce.

Dem DPV stinkt es doch nur, dass Bawü, NRW und Nord in der Vergangenheit ihnen gehörig den Marsch geblasen haben (ich erinnere an das gemeinsames Kommuniké) und das diese 3, sofern sie sich im Vorfeld weiterhin gut vorbesprechen, dem DPV sagen wo es lang geht. Dies will der DPV verhindern. Ich würde sagen, die 3 damaligen Verbandsvertreter haben halt in Sachen DPV damals ihre Arbeit gut und im Interesse der LVs gemacht.

Malen wir mal ein schwarzes Bild zu einem aktuellen Thema: Durch die neue Struktur könnten die kleinen und sportlich schwächeren LVs mit dem DPV bspw. beschließen, dass die Teilnahme an einer DM pro LV auf 32 bzw. 16 Teams limitiert wird. Am Verbandstag könnte dies nicht gekippt werden. (Die Teilnahme an kleinen DMs die kostspielig, oder schwer zu erreichen sind war von BaWü in 08 mager. Allerdings hat BaWü eine beispiellose Turnierdichte und ein Ligasystem, was kein anderer in der Größenordnung leistet, in denen sich die gerade älteren Herrschaften und auch viele Damen tümmeln, die 55+ hat in BaWü keine Anerkennung).
Lediglich eine Finanzsperre, bspw. Blockade würde durch die großen LVs am VT möglich sein - Stillstand und Politpoker ziehen beim DPV ein.

Die Verlagerung von Ordnungen in die Hände des Hauptausschusses, um unkomplizierter agieren zu können kann ich zwar verstehen, ließe sich aber mittels Verankerung mehrerer Verbandstage auch erreichen. Oder wie oben schon erwähnt - die Handlungsmöglichkeiten bei Zugzwang, die aber am folgnden Verbandstag bestätigt werden müssten.

Die Stimmenrechte des Präsidiums mit 3 Stimmen halte ich für überzogen. Es reicht eine Stimme für das Präsidium, die nur dann zum Zuge kommen sollte, sofern keine Mehrheit aus dem Gremium HA kommt.

Wenn die Stimmenverteilung im HA mit einer doppelten Mehrheit entsprechend dem DPV-Vorschlag für den Verbandstag wäre, dann hätte ich garkein Problem mit der inhaltlichen Trennung. Der Verbandstag muss so bleiben wie bisher, denn wer das Geld zahlt, sollte auch bestimmen dürfen, wie es verwendet wird. Die Doppelte Mehrheit im VT sehe ich als Gefahr.

Was die vorbereitende Mitarbeit der Personen in der Strukturkommision angeht - diese waren nicht als Vertreter der Verbände im Gremium, sondern als Privatpersonen sonst hätten die Gremien im Vorfeld ja auch Einfluß nehmen können. Soweit ich gehört habe, waren die Mitglieder der Strukturkommision mit einer *Maulsperre* versehen worden - durften vor Veröffentlichung durch den DPV nicht mal mit ihren eigenen Gremien reden - zumindest wurden diese nicht informiert.

Mir wird übrigens schlecht, wenn ich lese, dass am letzten HA alle sich in den LVs dafür aussprechen wollen, die Änderungen zu empfehlen. Wie man hört, ist diese Form von Blindgehorsam gegenüber dem DPV aus BaWü nicht so ganz zu erwarten, fragt sich ob im DPV ein jemand zum Dichter oder Träumer geworden ist? Wenn man im Vorfeld in eine Richtung lächelt, so mag manch Weiblein darauf reinfallen, aber jede intelligente Person durchschaut die Absichten des DPV. Ich lese aus den Anträgen ein: Wie reduziere ich die Macht der Großen, wie kann ich verhindern, dass die großen uns sagen was wir tun sollen?

Zu den Vorbereitungen der Mitglieder zur LV-Versammlung:
Damit in einem Verein die Mitglieder informiert werden können, gar befragt werden - muss man rechtzeitig Termine ansetzen. Ich kenne kaum einen e.V. der in BaWü die Entscheidungen des BBPV überhaupt an ihren MVs thematisieren, oder diese gar so legen, das sie Einfluß auf die Entscheidungen überhaupt nehmen könnten.

An den LV-Sitzungen kommen viele ohne Unterlagen, die sie aber zugeschickt bekamen. Selbst wenn diese rechtzeitig kommen, haben viele erst am Tag davor irgendetwas gelesen. Anträge werden oft zu spät gestellt, obwohl die Fristen jedem bekannt sein sollten. Die meisten interessieren sich nicht dafür was auf dem Papier steht, oder verstehen oft nicht die Tragweite der Entscheidungen - Enthaltungen oder Abstimmverhalten der Masse folgend sind leider die Folge.
Das einzige was für sie zählt ist:was kostet die Mitgliedschaft, kann ich Liga spielen, was gibts für mich für Vorteile?

So jetzt reichts. Dies ist alles eine Private Meinung. Wie es im journalistischen heißt: ich gebe meine Quellen nicht preis. Diese sind aber für jeden zugänglich, der sie anspricht!

Die MV in Bawü ist am Samstag. Wir werden spätestens nächste Woche lesen, wie es gealufen ist. NRW ist erst danach dran. Mal sehen, ob die Abstimmung in BAWü dann in NRW einfluß nimmt.

bouler
:confused:

Ecki
05.02.2009, 16:16
Warum sollen immer nur die großen Sagen dürfen wo es langgeht?
Lasst auch die "kleinen" mitreden. Zusammen können wir was bewegen.
Das fernbleiben von Spieler/innen bei 55+ und Damen kommt nicht so gut an.
Zumal in einigen LV's die Spieler schon zu den Quali's 100 oder mehr km fahren müssen.In Zukunft sollte die Meldung zur DM " VERBINDLICH " 10 Tage vorher erfolgen.
Nicht besetzte Plätze sollten nach den Quoten der LV's aufgefüllt werden und für das
nächste Jahr bestand haben,damit sich die LV's oder die Spieler nicht immer
Rausreden "es ist soweit zum fahren".
mfg Dieter

tschelie
05.02.2009, 16:36
Hallo Bouler



Danke für Deine Antwort. Sie enthält viele Punkte die ich unterstütze.
Jedenfalls sehe ich Ansätze, wie man selbst bei "möglicher" gegensätzlicher Auffassung zusammenarbeiten kann(könnte)


Ich bin gefragt worden, was ich davon halte? Ganz einfach die neuen Änderungen sind eine klare Entmachtung der großen Verbände. Gleichwohl eine Stärkung der kleinsten.Das Schlimme sind nicht die formalen Änderungen an sich ,sondern dass vorhandenes funktionierendes Recht mit Unrecht ersetz werden soll.


Es geht nicht um die Macht der großen oder kleinen, das ist nur Wahlfang, wie wir aus der Geschichte wissen. Es geht darum über das neue dann zentralisierbare „Ordnungsrecht“ die gesamte Tagespolitik im Verband zu bestimmen. Wobei die Präsidiumsstimmen immer ausschlaggebend wären.

Ich bin bezogen auf diese Sache der festen Überzeugung, dass es an dem klugen Handeln des Vorstandes BA-Wü liegt wie die ganze Sache ausgeht.

Kleiner Widerspruch in einer Sache:

Was die vorbereitende Mitarbeit der Personen in der Strukturkommission angeht - diese waren nicht als Vertreter der Verbände im Gremium, sondern als Privatpersonen sonst hätten die Gremien im Vorfeld ja auch Einfluss nehmen können.
Natürlich ist es offensichtlich, dass der Rechtsreferent des Vorstandes des BBPVeine andere Auffassung vertritt als möglicherweise der restliche Vorstand.

So hat er nicht als „Privat- Person“ an der Strukturkommission teilgenommen, sondern nach seinem eigenen Selbstverständnis, als „Rechtsreferent des BBPV“

Für den Berichtszeitraum (2008)stehen folgende Vorgänge und damit verbundene Tätigkeiten als Referent für Rechtswesen im BBPV zur Kenntnisgabe an:
--Mitwirkung in der DPV- Strukturkommission(Auszug aus Jahresbericht 2008 des Rechtsreferenten des BBPV)
Grund genug für den Rechtsreferenten um aus diesem Verhalten die Konsequenzen zu ziehen und vom Amt zurückzutreten.


Ich denke die Mitglieder in BA-Wü werden auf der MV dem Wort des Präsidenten folgen und die Anträge ablehnen, so denn der Präsident das Wort dafür erhebt und das scheint mir nötig .Farbe zu bekennen.

Es wird jedoch darüber hinaus am Vorstand und somit am Präsidenten liegen, so er sich denn von der MV beauftragen läßt, bzw. er es für nötig erachtet andere Landesverbände mit ins Boot zuholen um jene 1/3 Mehrheit + 1 Stimme (ca "23Stimmen +) Sperrminorität zu erreichen. Wie bereits erwähnt würde sich das Saarland als natürlicher Verbündeter anbieten. Oder nicht? Der ein oder andere sogar kleine Verband würde sicher mitziehen.

Danke noch einmal für deine aufschlussreiche Antwort

Freundliche Grüße

Tschelie

bouler
05.02.2009, 17:46
Hallo Ecki, auch wenn ich mir Feinde mache hier meine spontane Antwort

die kleinen Verbände, so auch das Saarland, hätten bzw. haben die Möglichkeit mitzureden, aber beim Saarland ist es bspw. auf den HA-Sitzungen so: wer nicht da ist kann auch nichts reden.
Ich habe, leider, von den kleinen Verbänden in der Vergangenheit zu wenig Flagge gesehen, die aktiv mit der Arbeit des DPV umgehen. Die Positionen im DPV bestehen zuhauf aus BaWülern (Präsident, Inneres, Jugend, Schiri, Trainer) Es wird ein Amt im DPV frei, wer stellt ihn? Bei der Jugend war es wieder BaWü- warum nicht Nord, Berlin oder gar Thüringen. Das würde die Verbandsarbeit vor Ort sicher weiterbringen. Dann würden deren Meinungen auch anderenorts gehört.

Bei der Reform geht es nicht nur ums Mitreden, sondern ums entscheiden. Und wer will schon zulassen, dass ein geringer Teil der Mitglieder im Verhältnis mehr Entscheidungsgewalt bekommt, als die Mehrheit (der Zahler). Wenn ich Geld abgebe, dann will ich auch entscheiden, was damit geschieht. Und wenn mein Geld durch Ordnungen bestimmt, für Zwecke verwendet wird, dann will ich auch mitreden was in den Ordnungen steht, und nicht zum zuschauen verbannt werden. Und ich meine hier nicht die Finanzordnung.
Wie ich bereits sagte, die kleinen Verbände sollen sich zusammentun, stärkere Gewichtung erzielen mit ihrer eigenen Kraft, was für Mitgliedergewinnung tun und nicht mit dem Präsidium zur Macht gelangen. Sollte die Reform so durchgehen, rechne ich langfristig mit Lobbyarbeit bei der Besetzung der Vorstandsmitglieder im DPV. Dann werden die 3 wichtigen Positionen im Präsidium langfristig durch befangene *Lv-verbandsbrille* - Personen anstelle der unabhängigen Personen ersetzt werden. Willkommen im Politikzirkus. Wollen wir das wirklich?

Zu der DM-Problematik: In BaWü ist es zum Teil sogar so, dass aufgrund unserer Größe wir durchaus auch Strecken zurücklegen von fast 200 Km . Von Mannheim bis an den Bodensee, oder von der Schweizer Grenze nach Neunkirchen ist es mit um die Ecke nicht getan.

Ich gebe dir recht, es kommt nicht gut an, dass es wenig Interesse gibt an den DM 55+ oder Damen-DM. Aber woran mag das liegen? Bei der DM-Damen 2:2 (ursprüngliche Formation) gab es das Problem nicht in dem Maße. Allerdings ist die Vergabe von Veranstaltung in Gegenden weit weg von der Mehrheit der Mitglieder generell nicht sehr förderlich. Das Saarland tritt in Osterholz garnicht an - weil sie keine Leute finden, die dahin fahren wollen, oder können.

Aber ein Argument hast du völlig außer Acht gelassen: Die Ligastruktur und Turnierdichte und das ehrliche Interesse an den DMs - keine reine Hobbyveranstaltung. Wenn ich sowieso kein so dichtes Angebot habe, dann bin ich natürlich bestrebt meinem Sport nachzugehen, bei jeder Gelegenheit. Aber wenn ich mich nur freizeitlich mit Boule befasse, und in den Kategorien Damen und 55+ ist das bei einem großen Teil der Fall, dann passe ich die Wahrnehmung des Angebots an meinen Terminkalender an. Und wenn nunmal viele Termine des DPV in die Ferien (In BaWü ist das so) fallen so sind von vorneweg diejenigen aus dem Rennen, die auch noch Eltern sind.
Ich kann in BaWü in geringer Entfernung locker jedes Wochenende ca. 2 oder sogar 3 Turniere spielen, oder Liga, oder LM oder Quali. Selbst an den DM-Terminen überlegen sich viele die sich nicht die CHancen auf Erfolg ausrechnen, ob sie im Nachbarort ihr Funturnier spielen, oder lieber hunderte von Kilometern zurücklegen, um im ersten Poule das zeitliche zu segnen. Die Vereine überlegen sich auch, ob sie lieber Turniere ausrichten als DMs oder LMs oder Qualis, weil daran mehr zu verdienen und mehr Spass ist. Und die Kosten für jedes WE muss man bei den Spritpreisen heut gut überlegen. Bei der 55+, wo das Campieren im Zelt den Knochen etwas schwerer fällt, wie auch die langen Reisen, egal wohin, muss das Finanzpolster auch stimmen.

Was sind diese DMs denn nun? Sportveranstaltungen der Spitzenklasse, oder nur ein Treff für Leute, die sonst keine DM erreichen? BaWü kommt gerade mal auf 30 aktive Damen-Tripletten, wenn es günstig läuft. Und dann sollen auch noch die hinfahren, die an der LM nicht zu sehen sind - nur weil die Aktiven verhindert sind (Den Freitag und Montag kann nunmal nicht jeder freinehmen und schon garnicht laufend) Man kann eine DM auch zur Lachnummer machen. Die Damen-DM hat eh schon unter den Herren einen lächerlichen Ruf. Etliche Top-Damen spielen nicht einmal mit. Wenn einige Teams ausfallen, dann ist das auch für BaWü nicht toll. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Verbände nicht immer vollzählig an den DMs teilnehmen.
Wie motiviert man Leute zu einer DM zu reisen, wenn diese eh kein Interesse an LM oder DM oder Turnieren haben, weil sie nur Liga spielen?
Die 55+ hat in BaWü nicht einmal ausreichend aktive Spieler. Die 55+ hat noch nie aus BaWü das Kontingent ausschöpfen können. Die aktiven Spieler müssten bei uns erst einmal in das Alter kommen, dann mag es anders sein, aber bis dahin - was spricht gegen offene DMs? Bei den kleinen müsste das machbar sein, oder man macht sie eintägig. Von mir aus füllt man mit Nackrückern auf. Aber das ist etwas, was lt. DPV bald erarbeitet werden soll. Mal sehen.

tschelie
05.02.2009, 19:15
Hallo bouler

Möglicherweise hilfreich und wichtig sich an einem „neuen“ Stichwortgeber abzuarbeiten. Smile
Ganz bestimmt hilfreich hier einige deiner grundsätzlichen Meinungen bezüglich DM-Teilnahme und vielem wichtigem anderen zu lesen. Vielleicht wäre es lohneswert darüber einmal in einem neuen Thread zu diskutieren

Doch zunächst mit Verlaub zurück zum zentralen Thema hier.

Alles schon beschlossene Sache(und wenn ich hinzufügen darf) wie kann diese unselige Vorhaben diese „so genannte Reform“ also die geplanten DPV-Satzungsänderungen verhindert werden.

Du schreibst:

die kleinen Verbände, so auch das Saarland, hätten bzw. haben die Möglichkeit mitzureden, aber beim Saarland ist es bspw. auf den HA-Sitzungen so: wer nicht da ist kann auch nichts reden.

Wir sind uns doch darüber im Klaren, dass das Saarland was das Petanque / Boule betrifft
nicht mit irgendeinem anderen gar /kleinen ) Landesverband gleich zusetzen ist.

Das Saarland ist für mich in der Petanque/Boule geschichtlichen Bedeutung ein Solitär. Sicher haben die Saarländer ihre Gründe, weshalb sie nicht mehr zu den HA etc kommen.

Gesetzt den Fall , dass in BA-Wü die geplante Satzungsänderungen des DPV unter Mithilfe und Anleitung des Vorstandes abgelehnt werden , und dies obwohl der Rechtsreferent des BBPV "in offiziell Mission" dafür eintritt,
so wäre es doch nur sinnvoll für die Handlung und „den möglichen Auftrag des Vorstandes „ dafür Mehrheiten zu suchen.

Wer anders, als das Saarland würde sich da als natürlicher und erster Verbündeter anbieten?
Schon 2005 haben die Saarländer Position bezogen. Doch man hat sie allein gelassen.
Positionierung des Saarländischen Boule-Verbandes zum DPV - Konzept „Zukunft“ 11.11.2005http://www.berlinboule.de/dpv/DPVKonzeptSBV.pdf

Wie dem auch sei, es geht mir hier nicht darum in dieser Sache (des Saarländer) Anliegens Recht behalten zu wollen, sondern auf mögliche Verbündete in einer Sache gegen „jene geplanten DPV- Satzungsänderungen „ hinzuweisen. Weitere werden nötig sein.
Es wird meiner Auffassung nach am Vorstand des BBPV liegen nach der MV vom 7.2.09 hier die Initiative zu ergreifen und erste Schritte zu unternehmen.

Bescheidenes Auftreten und Fingerspitzengefühl ist bei solch einem Vorhaben als grösster Verband gerade gegenüber dem Saarland angebracht.
Wie oft stand das Saarland bei Abstimmungen beinahe alleine? .... und welche Sicherheit hätte es , dass dies nicht erneut der Fall wäre?

....also lieber bouler ,wenn möglich in dieser Sache , zwar ungestüm, doch wenn möglich etwas weniger selbstgerecht(bezogen auf ba-wü) und vielleicht nicht ganz so arg naßforsch (pardon) auftreten . dann kann es schon werden . So jedenfalls meine persönliche Einschätzung.

Warum sollen sich mögliche oppositionelle Stimmen anderer LVs nicht durch Anregung und Beispiel und Nachfrage seitens von BA-Wü zusammentun , um jene Sperrminorität von ca.23 +1 Stimmen zu bilden,
um jene geplanten Satzungsänderungen des DPV eine Absage zu erteilen.

Dies erscheint mir neben sicherlich allen anderen wichtigen Punkten und Anliegen ,das Vorrangigste.

Der LV-Ba-Wü hätte so gemeinsam mit anderen nicht großen vielleicht auch kleinen LVs Position bezogen und hätte mancher jener Funktionäre und deren Wiedergänger die bisher nur ein mühsames Lächeln für die in vielen Bereichen mühsame Tagespolitik des BBPV übrig hatten, Lügen gestraft.


Grüße
Tschelie

Klaus K.
12.02.2009, 01:49
Zugegeben: eigentlich habe ich in dieser Diskussion nichts zu suchen.
Zugegeben: die ERDE ist nicht rund sondern gleicht einer KARTOHHHFELL. (Russisch gesprochen)
Zugegeben: WENN ich schon nicht mehr folgen kann und verstehe, WER sonst?
Zugegeben: UWE liegt nicht jedem. Ich auch nicht. Andersrum: WER liegt uns??? - Sollen immer die WETTERFAHNEN und IDEOLOGEN und wild um sich schlagenden TOLLEN Vorbild sein? WER ist Vor-Bild von wem wann in welcher Situation und WIE begründet?
Ausgrenzung & Ausgrenzung inclusive ELIMINIERUNG hatten wir schon. -
Welche ZUKUNFT bieten uns die Alternativen? -

"We don't need another heroe!" (Tina Turner)

"Der Mensch ist fehlerhaft." (WDR: Evolution. Gestern abend. Rangar Yogeschwar)

No Panik! - MORE Panik!!!

"Der Mensch ist ein Primat - ein Mitglied derselben zoologischen Ordnung, der auch die Menschenaffen, Affen und Halbaffen angehören, ... "
(Nachwort. Februar 1971. Robim Fox. Lionel Tiger. Aus: Das Herrentier. Steinzeitjäger im Spätkapitalismus. Einführung von Konrad Lorenz. Bertelsmann 1971.)

Fragen?

Eingebunkerte zu KONTAKT gezwungene Überlebende notirten: WIR RESTMENSCHEN wurden befragt. Die Frage lautete: WARUM zerstörtetet IHR alles Leben, auch euer eigenes, als besonderer SPEZIES?

Roderig
13.02.2009, 07:39
Wir sind dagegen.

Auf der Mitgliedsversammlung unseres Clubs gestern Abend wurde beschlossen unseren Vertreter auf der LV Sitzung des BPV NRW mit einem ausdrücklichen Votum gegen die Satzungsänderungen des DPV zu schicken.

Grob umrissen lautet die Begründung hierfür: Die Tragweite und Hintergründe dieser Änderungen erschließen sich nicht aus dem Studium bereitgestellter PDF-Dateien innerhalb der gegebenen 11 Tage. Schon gar nicht bestand die Möglichkeit, als Verein eine außerordentliche MV einzuberufen, um die entsprechenden Unterlagen mit allen (also auch denen ohne Internet-Anschluss) zu studieren, zu verstehen und für gut oder schlecht zu befinden.

Die vorhandene Zeit zur schrittweisen Einbeziehung der Vereine in NRW in die Gründe und Konsequenzen dieser Satzungsänderung wurde nicht genutzt.

Der Vorstand des BPV NRW e.V. war während des gesamten Prozesses zur Entwicklung dieser Satzungsänderung voll umfänglich involviert und hätte jederzeit die Möglichkeit gehabt, auf die Pläne zu verweisen und seine Mitglieder auf dem jeweiligen Stand der Dinge der Planung zu halten.

Unser Club freut sich darauf, dass unsere Vertreter deutlich besser über die Satzungsänderungen informiert von der LV-Sitzung des BPV NRW zurückkehren und uns als Lizenz-Sportler ebenfalls im Detail aufklären können.

Sollte sich die Satzungsänderung dann als sinnvoll darstellen, steht einer Zustimmung unseres Clubs auf der nächsten LV des BPV NRW nichts mehr entgegen - glaube ich.

Grüße,

Christoph

boulespiel forever
18.02.2009, 01:09
Korrektes hallo zusammen...



Weiter so im unsäglichen Getue um die Satzungsänderungen im DPV :
Unsäglichkeiten im Informationsgetue, überforderte Landesverbände,LVs losgelöst von ihren Mitgliedern, Mitglieder die sich von ihren Präsidenten an Nasenringen lang führen lassen. Lügen zwischen durch. Desinteresse. Nicht wissen wollen. Dumpfheit. Nur zu! weiter so im „so genannten“ Petanque- Sport.
Sage keiner er hätte es nicht gewusst.
Zeit andere Wege zu gehen? Diese Einsicht drängt sich auf.


Protokoll der DPV e.V. HA Sitzung am 18.01.2009 2 / 4

Satzungsänderungen – Strukturkommission
Peter weist einleitend darauf hin, dass es widersprechende Satzungsregelungen zu den Themen „Einladung zum Verbandstag“ und Antragsfristen zur Satzungsänderung gibt. Es bestand Einvernehmen, dass dies harmonisiert wird.
Die einzelnen Anträge wurden besprochen, zu einigen wurde Änderungen als sinnvoll angesehen. Die veränderten Anträge 1, 3, 5, 6, 8 bis 13 sind als Anlage beigefügt. Die Änderungen sind darin rot markiert.
Die Anträge 2, 4 und 7 wurden nicht verändert


Delikate Geschichte nicht ?
Der Herr Peter scheint zu wissen was Antragsfristen sind. Zu mindest weist er darauf hin.
Aber es bestand Einvernehmen, dass dies harmonisiert wird.
Die „Harmonisierer“ am Werk .
Und wer sind die „Harmonisierer“, wer hat teilgenommen?

Protokoll der DPV e.V. HA Sitzung am 18.01.2009 1/ 4

Rainer Caliebe LFV Baden-Württemberg
Ulrich Junginger LFV Baden-Württemberg
Peter Troscheit LFV Berlin
Daniel Wissmann: LFV Bayern
Martina Becker: LFV Hessen, DPV-Frauenbeauftragte
Michael Fey, LFV Nordrhein Westfalen
Bertold Strasser LFV Rheinland-Pfalz
Elard Biskamp DPV Verbandsgerichtsvorsitzender
Johanna Brauch DPV Vizepräsidentin Inneres
Peter Blumenröther DPV - Vizepräsident Finanzen
Klaus Eschbach DPV - Präsident
Alexander Bauer DPV-Vizepräsident Sport
Lutz-Rüdiger Busse DPV-Vizepräsident Kommunikation
Fred Snella Beauftragter für das Schiedsrichterwesen 
 


Wie haben sie ihre Harmonisierungsaufträge ihren eigenen Landesverbänden und den dortigen LandesMV verkauft?

Harmonische Lügen etwa?

Diese ganzen LandesMVs sind nicht anderes wie alle MVs in den Vereinen, Nabelshows der Pfauen, der Landes und Vereins-Präsidenten bzw. Vorstände. Wer schon getraut sich gegen sie zustimmen. …Wo wäre da die Fähigkeit zu Konsens, sinnvoller Kritik,oder gar Mit-einbeziehen. und wo bitte käme es selbst darauf überhaupt an. Ist es nicht so, dass in den meisten Landesverbänden, die Vorstände entscheiden wie sie den LV vertreten und nicht die MV. (Nach schauen in den Satzungen, bitte)
Unsägliches Getue .im „so genannten“ Petanquesportverband.


….und wie sieht die Änderung vom 18.01.09 aus (hier ein Beispiel. :siehe oben Protokoll , das sind die Anträge die verändert wurden und zwar von der HA. am18.01.09)

Die veränderten Anträge 1, 3, 5, 6, 8 bis 13 sind als Anlage beigefügt. Die Änderungen sind darin rot markiert. Hier also der Antrag 13 der am 18.01.09 geändert wurde(siehe rot)
Ursprünglich verfasst am 13.01.09.
Doch dieses Datum ist für den neuen Antrag obsolet.




Bisher:
§ 17 Ausschüsse

(1) Zur Unterstützung des Präsidiums richtet der DPV folgende Ausschüsse ein:

- Hauptausschuss;
- Finanzausschuss;
- Ausschuss für Sport;
- Ausschuss für Schiedsrichterwesen;
- Ausschuss für Jugend;
- Ausschuss für Kommunikation;
- Ausschuss Trainerwesen;
- Ausschuss für Leistungssport;
- Anti-Doping-Ausschuss.

Der Verbandstag oder das Präsidium können weitere Ausschüsse einsetzen.


(2) Zu den Aufgaben des Hauptausschusses zählt es, die Themen, die anlässlich eines Verbandstages des DPV besprochen und entschieden werden sollen, vorzubereiten.
Sitzungen des Hauptausschusses müssen mindestens zwei Mal je Geschäftsjahr stattfinden, jedenfalls aber
Zeitnah vor einem Verbandstag.

(3) Die Zusammensetzung der Ausschüsse, ihre Aufgaben und Pflichten im Übrigen sind in der Geschäftsordnung
Geregelt. Ergänzend kann der Ausschuss –in Abstimmung mit dem Präsidium- eine Richtlinie für seinen
Tätigkeitsbereich verabschieden.
Dies ist allen Mitgliedern des DPV unverzüglich nach ihrer Verabschiedung bzw. nach jeder Änderung zugänglich zu machen.
Neu:
§ 20 Ausschüsse

(1) Zur Unterstützung des Präsidiums richtet der DPV folgende Ausschüsse ein:
entfällt
- Finanzausschuss;
- Ausschuss für Sport;
- Ausschuss für Schiedsrichterwesen;
- Ausschuss für Jugend;
- Ausschuss für Kommunikation;
- Ausschuss Trainerwesen;
- Ausschuss für Leistungssport;
- Anti-Doping-Ausschuss.

Der Verbandstag der Hauptausschuss oder das Präsidium können weitere Ausschüsse einsetzen.


(2) Die Zusammensetzung der Ausschüsse nach §20 Absatz 1, ihre Aufgaben und Pflichten sind in der
Geschäftsordnung geregelt. Ergänzend kann der Ausschuss –in Abstimmung mit dem Präsidium- eine
Richtlinie für seinen Tätigkeitsbereich verabschieden.
Dies ist allen Mitgliedern des DPV unverzüglich nach ihrer Verabschiedung bzw. nach jeder Änderung zugänglich zu machen.






Anmk Verf(rot gilt als gestrichen)
Und wann wurde diese Anträge an die Mitglieds- Landesfachverbände verteilt ?

Am:

-------- Original-Nachricht --------
Datum: 11 Feb 2009 13:26 GMT
Von: DPVINFO@t-online.de
Liebe Freunde des Petanquesportes,
in der Anlage findet Ihr das Protokoll des Hauptausschusses sowie die dort geänderten Anträge.
Schöne Grüße
Didier Specht
DPV Geschäftsstelle

Das bedeutet .

Erstens :

Die am 18.01.09 vom HA geänderten Satzungsänderungen wurden am 11.02.09 den Mitgliedern, also den Landesfachverbänden per e-mail mitgeteilt.

Bezüglich Anträge zur Satzungsänderung steht in der DPV-Satzung folgendes:


§ 14 Anträge
(1) Anträge zum Verbandstag können nur vom Präsidium oder den Mitgliedern schriftlich gestellt werden.
(2) Sie sind spätestens drei Wochen vor dem Verbandstag bei der Geschäftsstelle einzureichen.
Dies gilt nicht für Änderungsanträge zu bereits gestellten Anträgen; sie können noch während der Beratung
gestellt werden.
Die Frist kann in Abweichung von § 193 BGB auch an einem Samstag bzw. Sonntag enden.
Die Geschäftsstelle hat die Anträge den Mitgliedern des Verbandstages spätestens zwei Wochen vor dem Verbandstag schriftlich bekannt zu geben.
(3) Anträge auf Satzungsänderung und auf Auflösung des Verbandes sind spätestens sechs Wochen vor dem Verbandstag bei der Geschäftsstelle einzureichen.
Sie sind unverzüglich den Mitgliedern des Verbandstages schriftlich bekannt zu geben.


Weder wurden die geänderten Satzungsanträge „unverzüglich“ den Mitgliedern schriftlich bekannt gegeben.
Eine Frist vom 18.01.09 bis zum 11.02.09 ist keinesfalls als unverzüglich zu benennen.
Gleichfalls ist mit Bekanntgabe der geänderten Satzungsänderungsanträge zum 11.02.09 die hierfür laut Satzung nötige sechs Wochen Frist nicht eingehalten.


Zweitens:
Dies wissen die Beteiligten.Trotzdem streuen sie den „Landesvorständen auf der HA am 18.01.09
„rote Antragstinte in die Augen „ um sie "zu harmonisieren". Um sie zustimmungsfreudig zumachen um ihnen ihr „demokratisches Spiel „ zulasssen. Kurz gesagt so bringt man die Leute auf Linie.
Wäre interessant zu wissen mit welchem unsäglichen Verhalten,die Landesvorstände dies ihren MVs verkauft haben.

Und wenn die Anträge mit der roten Tinte eben am Verbandstag nicht gehen ,dann eben die anderen . Die Hauptsache die Nasenringe stimmen. Nein anders. Die Hauptsache es wird irgendwie, das wesentliche dieser Änderungen per Abstimmung auf dem Verbandstag durchgezogen, und dann kommen die Nasenringe per Ordnungsbestimmungen demokratisch von oben.


korrektes weiterschlafen wünscht


boulespiel forever
17.02.09

Klaus K.
18.02.2009, 02:50
Zitat Nr. 1: "Ich liebe die Tränen aufrechter Menschen"
( Les secrets de la pétanque et du jeu provençal (Relié) de Robert Bruno (Auteur))

Zitat Nr. 2: "Es wäre eine Illusion, zu meinen, irgendein Teil des gesellschaftlichen Lebens lasse sich heute noch wahrhaft reformieren innerhalb einer Ordnung, die als ganze dem Geist der Erneuerung gründlich widerstrebt."
(Werner Hofmann: Universität, Ideologie, Gesellschaft. es 261, 3. Auflage 1969)

Zitat Nr. 3: "... und sage ihm, er kann mich mal im Arsche lecken!"
(Johann Wolfgang Goethe: Götz von Berlichingen)

Nur zur Erinnerung: das hier ist eine ... von forum. Aber: es erfüllt die Auflagen nicht, die an ein forum gestellt werden: Anwesenheit aller Römer (Bürger), die FREI sind, um ihre ANLIEGEN zu bereden.
Immerhin ist es möglich, DINGE+SACHEN+etc. zu veröffentlichen. MEHR nicht. Offenbar wird das auch gelesen. Von wem und wie vielen? Unklar. Der Zensor und seine Agenten sind immer dabei. Bis die Pipulle dröhnt. -

Die Dinge+Sachen werden offenbar konkreter, je näher der TERMIN rückt. WAS wird nach dem TERMIN sein? Und wie geht es weiter? Nach meinem Lieblingsphilosophen Ernst Bloch wird `getretener Quark breit, nicht stark`. Aber, wie Robert Bruno so schön emotional sagt: "Ich liebe die Irrtümer aufrechter Menschen". Schaun mer mal. (Warum dieses Buch NICHT ins Deutsche übersetzt wurde? WEIL: WENN einer ein Aufrechter ist, ist er - in aller Regel - kein Deutscher. Ist einer ein Deutscher, erkennt man ihn daran, daß er IMMER RECHT HAT, also ein nicht irrender ist. Wahrscheinlich von Geburt an. Oder so. >>> Ist er aber ein Aufrechter und ein Deutscher, lebt er nur zeitweise in seinem Land oder aber sitzt hinter Gittern oder aber wird "zur Strecke gebracht" (werden). Vermutlich. - Jedenfalls: Irrtümer von aufrechten Menschen lieben zu können, ist durch und durch UNDEUTSCH. AUSNAHMEN bestätigen, wie immer, die REGEL.)

Nun habe ich doch noch was passendes gefunden in Faust II:
"Homunkulus (in der Phiole zu Wagner)
(...)
Natürlichem genügt das Weltall kaum,
Was künstlich ist, verlangt geschlossnen Raum."
(Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil. S. 69. Reclam 1970)

Klaus K.
18.02.2009, 03:07
Facere docet philosophia, non dicere.
„Die Philosophie lehrt zu handeln, nicht zu reden.“ - Seneca: Epistulae morales 20,2 (Hervorhebung von mir, K.K.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_lateinischer_Phrasen/F
Nachtrag, da es ja offenbar Mode wird, lateinisch zu zitieren.

Yo_SF
18.02.2009, 08:35
@ Klaus K.: Nun lass mir doch den Spass, die wenigen Reste des "annodunnemals" erworbenen großen "Latrinums" hervor zu kramen, wenn´s denn passt... Ich bin natürlich gern bereit, den "deutschen" Sinngehalt (den die Übersetzung nicht immer trifft) in mehr oder weniger verständliche Worte zu fassen, falls das Zitat nicht ohnehin schon in Deiner obskuren Liste auftaucht... ;)

Den Fortgang der Diskussion hier muss ich erst einmal auf mich wirken lassen, ehe ich denn - möglichst ohne Zitat - was beitragen kann. Ich wirble inzwischen ein wenig durch die Instanzen und versuche, die Vereinsrepräsentanten der Umgebung ein wenig zu sensibilisieren. Die vereinbarte Audienz beim heimischen "Vereinsoberen" wurde allerdings schon zweimal verschoben... Vielleicht klappt es ja heute Abend ... oder nach dem Verbandstag.

In letzterem Fall können wir uns dann heulend in den Armen liegen und auf das intonierte "hätte ich das nur früher gewusst!" einen trinken.

boulespiel forever
18.02.2009, 12:21
Hochverehrtes Publikum


Da will doch wohl manch einer, so deucht es, die Oberhoheit im zitieren und kommentieren behalten.
Wohl an! Ihr Edlen und „Selbstverstehende“, liebe Närrinnen und Narresen,
selbsternannte Meinungsführer, und sonstige Forumswächter und Interpretatoren, hoch verehrtes Publikum zur Kappen und Faschingszeit dann dies:

Um sich selbst zu verstehen, muss man von einem anderen verstanden werden. Um von einem anderen verstanden zu werden, muss man den anderen verstehen.(Hora ,Thomas,Tao ,1959)

Handfester ginge es auch so:

Wohlan , lasset uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass keiner des anderen Sprache verstehe ( Genesis 11.7)

boulespiel forever
18.02.2009, 12:45
Der Hauptausschuss hat gearbeitet (am 18.01.09) und rote Tinte geweint

im folgenden Zitat aus der Mail der Geschäftstelle des DPV vom 11.02.09




Das Präsidium des DPV stellt zum Verbandstag 14. März 2009 folgenden Antrag auf Satzungsänderung:

§ 13 Stimmrecht und Beschlüsse

Bisher:
§ 13 Stimmrecht und Beschlüsse


(1) Die Mitglieder verfügen insgesamt über vierundsechzig Stimmen.

Jedes Mitglied hat eine Grundstimme.

Die restlichen Stimmen werden nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren entsprechend dem Anteil an der Gesamtzahl der Verbandsangehörigen zum Stichtag 31.12. des Vorjahres auf die Mitglieder verteilt.

(2) Jedes Mitglied kann bis zu vier Delegierte zum Verbandstag entsenden.

(3) Die Stimmabgabe hat einheitlich je Mitglied zu erfolgen.

(4) Die Mitglieder des Präsidiums haben kein Stimmrecht.
Abweichend davon hat bei Stimmengleichheit der Präsident eine Stimme, jedoch nicht bei Wahlen und Entlastungen des Präsidiums als Vorstand des DPV.

(5) Die Ehrenpräsidenten und die Ehrenmitglieder, die Vorsitzenden der Ausschüsse, die Beauftragten, der
Vorsitzende des Verbandsgerichtes, die Kassenprüfer und die außerordentlichen Mitglieder nehmen beratend am Verbandstag teil.

(6) Zur wirksamen Beschlussfassung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen,soweit die Satzung keine andere Regelung vorsieht.
Enthaltungen und ungültige Stimmen sind nicht mitzuzählen.

(7) Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(8) Über die Ordnungen und ihre Änderungen beschließt der Verbandstag mit einfacher Mehrheit.
(9) Die Beschlüsse des Verbandstages werden in einer vom Versammlungsleiter unterzeichneten Niederschrift festgehalten.
Sie treten mit sofortiger Wirkung in Kraft, soweit nicht etwas anderes beschlossen wird.
Neu:
§ 13 Stimmrecht und Beschlüsse des Verbandstages

(1) Die Mitglieder verfügen insgesamt über vierundsechzig Stimmen.

Jedes Mitglied hat eine Grundstimme.

Die restlichen Stimmen werden nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren entsprechend dem Anteil an der Gesamtzahl der Verbandsangehörigen zum Stichtag 31.12. des Vorjahres auf die Mitglieder verteilt.

(2) Jedes Mitglied kann bis zu acht Delegierte zum Verbandstag entsenden.

(3) Die Stimmabgabe hat einheitlich je Mitglied zu erfolgen.

(4) Die Mitglieder des Präsidiums haben kein Stimmrecht.
Abweichend davon hat bei Stimmengleichheit der Präsident eine Stimme, jedoch nicht bei Wahlen und Entlastungen des Präsidiums als Vorstand des DPV.

(5) Die Ehrenpräsidenten und die Ehrenmitglieder, die Vorsitzenden der Ausschüsse, die Beauftragten, der
Vorsitzende des Verbandsgerichtes, die Kassenprüfer und die außerordentlichen Mitglieder nehmen beratend am Verbandstag teil.

(6) Zur wirksamen Beschlussfassung ist eine doppelte Mehrheit erforderlich, nämlich:
· Die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder, soweit die Satzung keine andere Regelung vorsieht (Enthaltungen und ungültige Stimmen sind nicht mitzuzählen)
und
· Es müssen mindestens die Hälfte der anwesenden Mitglieder dem Antrag zugestimmt haben.

Bei Wahlen gilt die einfache Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder.

(7) Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine doppelte Mehrheit ist in diesem Fall nicht erforderlich.

(8) In Angelegenheiten die vom
Hauptausschuss beschlossen wurden, steht dem
Verbandstag ein Vetorecht zu, sofern sich in
jedem Einzelfall mindestens zwei Drittel der durch
Anwesenheit vertretenen Stimmen dafür
aussprechen, dass ein solches Vetorecht
gegeben sein soll.
Sind die Vorraussetzungen des Satzes 1 dieses
Abschnittes erfüllt, erfolgt eine Beschlussfassung
hierzu mit einer einfachen Mehrheit der
anwesenden Stimmen. Eine doppelte Mehrheit
gemäß § 13 Absatz 6 ist nicht erforderlich.

(9) Die Beschlüsse des Verbandstages werden in einer vom Versammlungsleiter unterzeichneten Niederschrift festgehalten.
Sie treten am Tag nach der Beschlußfassung sofortiger Wirkung in Kraft, soweit sich nicht aus den gesetzlichen Vorschriften etwas anderes ergibt bzw. nicht etwas anderes beschlossen wird.





Begründung:
Die Überschrift wurde angepasst.
(2) Durch die Erhöhung der Delegiertenzahl soll es möglich sein, den VT mit mehr Teilnehmern abzuhalten. Dadurch könnte es einfacher werden, die Fülle der zu vergebenden Ämter besetzen zu können.
(6) Durch die Einführung der doppelten Mehrheit ist ein Konsens mehrerer Landesfachverbände bei Abstimmungen erforderlich, wogegen bei der bisherigen Regelung im Extremfall zwei Landesfachverbände Verbandstagsentscheidungen herbeiführen können.
Das Kräfteverhältnis nach Einzelstimmen verlagert sich geringfügig von den beiden größten LFV BBPV BW und BPV NRW zu den übrigen LFV und wird damit ausgewogener.

(7) Die bei Satzungsänderungen erforderliche 2/3 Mehrheit erfordert keine doppelte Mehrheit.

(8) Das hier festgehaltene Vetorecht unterstreicht die Rolle des Verbandstages als höchstes Organ des Verbandes.

(9) Sinnvolle Ergänzung



Für das DPV Präsidium
DPV Generalsekretär


Anmerkung: Rot sind die Schweisstränen der zustimmenden Änderungen des HA vom 18.01.09

Worauf sich ein altes marokanisches Sprichwort zitieren läßt:

Du sagst ,du gehst nach Fez.
Wenn du aber sagst, du gehst nach Fez,so bedeutet das,dass du nicht hingehst.Ich weiß aber,dass du wirklich nach Fez gehst.
Warum belügst du mich,deinen Freund?

Interdependenz volle Grüße

boulespiel forever

boulespiel forever
18.02.2009, 16:00
Wenn es um Petanquesport geht
http://www.petanque-nrw.de/fotoalbum/2009/bildset02/index.php?photo=01
fragen sie uns .
Wir schaffen Klarheit!
Spiel hin -Spiel her

Klaus K.
19.02.2009, 17:18
(2) Durch die Erhöhung der Delegiertenzahl soll es möglich sein, den VT mit mehr Teilnehmern abzuhalten. Dadurch könnte es einfacher werden, die Fülle der zu vergebenden Ämter besetzen zu können.
Ich "buche" diese "Begründung" ab als Gebrauchs-anweisungs-lyrik. Und werfe das Handtuch. Das verstehe wer will. So er will und wie er will. -

Zu: Hoheit, Herrschaft und Führerschaft. >>> Warum, freundliche Kritik, auf Mit-Sprecher bezogen, muß eigentlich immer davon auszugehen sein, daß ein Viel-Sprecher als Mit-Sprecher obige Dreieinigkeit beansprucht? Warum kann nicht einfach LUST unterstellt werden als LUST, mit anderen in einen Austausch zu treten. Und das nicht nur auf einer als infantil anzusehenden Beziehungsebene, als ständiges gegenseitiges bewußtloses LAUSEN.
Alle oben genannten Attribute waren und sind Ansprüche von Anti-Demokraten und lokalisiert in klar, vom VOLK, abgegerenzten sozialen Schichten und ihren Adepten.
Das sind keine Vorbilder.

Anmerkung
Unser Vereinsrecht fußt auf einem Begriff von Herrschaft und Macht (-ausübung durch VOR-Stände), daß vor-vor-vordemokratisch (gebildet) ist und dem DEMOKRATISCHEN wie WACKERSTEINE im Magen liegt. Das VOLK darf zwar mitmachen, aber nur in 1. Instanz und dann hat es seine STIMME abzugeben! Das ist die Grundstruktur. Und das begreift auch der gemeine Mann seit Anbeginn und reagiert ver-stimmt und mit Abwesenheit.
Sozialdemokratisches Meinen ging immer in die Richtung: Wir müssen fressen, haben aber kein Brot, und reden uns jetzt das Gras schön. Oder wie das Volk sagt: Bullen kannst du lange melken ...
(Oder der Umgang mit den Sozialisierungsparagraphen 14/15 des Grundgesetzes von den WAISEN oder gottverlassenen volks-VER-TRETERN aktuell.)

Pixi
20.02.2009, 00:02
http://www.petanque-nrw.de/fotoalbum/2009/bildset02/index.php?photo=01


Moin boulespiel forever,

wenn ich mir die Bilder vom VT so ansehe wächst in mir die Meinung, dass es
höchste Zeit für einen Generationenwechsel beim DPV ist. Kaum junge Leute
zu sehen! Junge Leute mit frischen und modernen Ideen. Das ist es was
deutschboule (danke Klaus, ich darf doch?) aktuell dringendst braucht.

Um Missverständnisse zu vermeiden: das heisst natürlich nicht dass ich was
gegen die Älteren habe, deren bisherige Leistungen oder deren Potenzial
schlechtreden möchte - nein, im Gegenteil. Aber ist es nicht so, dass die meisten
Anwesenden auf Präsidiumssitzungen usw. im Laufe ihrer langjährigen Zugehörigkeit
einfach nur froh sind wenn der Spuk wieder vorbei ist?
Beschlussfassungen werden abgenickt und durchgewunken, Ressortverantwortliche werden
zum was-weiss-ich-wievielten Male in ihrem Amt bestätigt (also schnell den Arm heben
bevor er/sie es sich noch anders überlegt). Ja, so läuft das meist. Dieses Phänomen
tritt überall auf, in allen Verbandsebenen, bis zum kleinsten Nenner, den Vereinen.
Hier stehen meiner Meinung nach als erstes eben die Vereine in der Pflicht,
ihre jüngeren Mitglieder mehr in Verbandspolitik einzubinden. Der Rest ergibt
sich von selbst. Vielleicht fehlen auch irgendwie die Impulse seitens der Jugend,
sich mehr anzubieten. Auch möglich.

So ein Generationenwechsel geht natürlich nicht von heute auf morgen,
ist ein über Jahre andauernder Prozess. Ich finde die Idee jedenfalls reizvoll.

Grüße,
Pixi

Ulli Brülls
20.02.2009, 03:27
Kurz nur dies zur Haltung des NPV bzw. zum Verhalten des NPV-Vorstands in puncto DPV-Satzungsänderungen:



Die Vereine in Niedersachsen/Bremen haben vor der MV am 7.2. keinerlei Informationen von ihrem Verband über die Pläne auf DPV-Ebene erhalten.
Die Satzungsänderungsideen waren auch nicht Gegenstand der MV, weder im Bericht des Vorstands noch als eigenständiger Tagesordnungspunkt. Erst auf Nachfrage eines Vereinsvertreters bequemte sich NPV-Präsident Wilfried Falke (Jever), die wichtigsten Punkte kurz zu skizzieren.


Ebenso knapp meine Meinung zu einigen hier verhackstückten Punkten:



Die übergroße Mehrheit der Aktiven will Kugeln werfen und hat null Bock auf dröge verbandspolitische Debatten. Entsprechend gering ist die Bereitschaft, sich überhaupt über Satzungsfragen u. ä. zu informieren oder gar aktiv in die Verbandsarbeit einzumischen.
Das ganze Thema bleibt also - nolens volens - in den Händen der wenigen Funktionäre, die auf den Umgang mit dröger Materie trainiert sind, zumal die oben geschilderte Situation im NPV eher die Regel als die Ausnahme zu sein scheint.
Die Einrichtung eines beschlussfassenden Hauptausschusses wäre ein kleiner Fortschritt. Er eröffnet den Landesverbänden die Möglichkeit, mehr als nur einmal im Jahr auf dem Verbandstag, dem DPV-Vorstand zu sagen, wo es langgehen soll. Die in der Vergangenheit extrem zähe und langwierige Willensbildung im DPV könnte dadurch ein wenig an Fahrt gewinnen.
Etliche Detailpunkte des Satzungsänderungsentwurfs, z. B. die Stimmberechtigung des Präsidiums im Hauptausschuss oder die Beschränkung des Verbandstags auf ein Vetorecht in Sachen Sportordnung u. ä., scheinen eher mit der heißen Nadel gestrickt zu sein.
Leider hat man von der DPV-Gremien, die die Satzungsänderungen vorbereitet haben, keine umfassende und detaillierte Begründung zu den Plänen lesen können. So wundert's nicht, dass die hier im Forum allgemein gut gedeihenden Verschwörungstheorien auch in dieser Frage ausreichend Nahrung zu finden scheinen.

Klaus K.
22.02.2009, 20:03
Hallo Ulli,
5. Leider hat man von der DPV-Gremien, die die Satzungsänderungen vorbereitet haben, keine umfassende und detaillierte Begründung zu den Plänen lesen können. So wundert's nicht, dass die hier im Forum allgemein gut gedeihenden Verschwörungstheorien auch in dieser Frage ausreichend Nahrung zu finden scheinen.
So wundert's nicht, dass die hier im Forum allgemein gut gedeihenden Verschwörungstheorien auch in dieser Frage ausreichend Nahrung zu finden scheinen.
ein bißchen verquast, oder? Ein bißchen schwanger, sozusagen. Du fühlst dich nicht als Kritiker und kritisierst aber, und zu recht, offenbar, und willst dich aber in keinem Fall mit diesen Hämorrhoiden im Schritt des dpv in Zusammenhang bringen lassen wollen können etc. - Ich finde deine Bemerkung überflüssig und falsch. Oder gibt es da einen Anlaß, schon im Vor-Feld von ... den Finger zu heben und möglichen Spekulationen in dieser Richtung stop zu bedeuten?
"Man" versteht es nicht! - Alle sind irgendwie vernetzt. Schon immer. In institutionellen Machtkonstellationen, die immer auch Kampfkonstellationen sind, egal ob es um Primelzüchtung oder Panzerbau oder Kugelschmeißen geht, haben die wenigen in der nach oben immer dünner werdenden Luft der hierarchischen Stufen der Vorstände es natürlich leichter untereinander zu kommunizieren als die vielen im Erdgeschoß. Damit ist noch kein Vorwurf erhoben, nur eine Feststellung getroffen. Absprachen gab und gibt es immer, und vor allem auch in den Sektoren, wo sie ausdrücklich nicht erwünscht, sogar verboten sind > Frühstückskartelle zwecks Preisabsprachen etc., bis in die jüngste Zeit.
Versuchst du wirklich Kritik zu verleumden durch die Unterstellung, die hier im Forum allgemein gut gedeihenden Verschwörungstheorien , seien "PROGRAMM" und synonym zu sehen?

Klaus K.
22.02.2009, 20:07
Hallo Pixi,
alles okay. Ich denke wir denken daß die JUNGE Denke und das frische Handeln nicht nur eine Frage der Jahreszahl sind bzw. sein müssen :-)

Pixi
22.02.2009, 21:00
Moin Klaus,

ja schon klar, aber man(n)/frau darf bzw. kann nicht immer von sich auf andere schließen :knuddel:

mliw
22.02.2009, 22:45
Helau, Pixi und b.forever!

Da, auf dem NRW-LV-Bild, der 17. oder 23. von links, das bin ich. Ich, einer von den Alten, die sich liebend gern von einem jungen, dynamischen und engagierten Vereinskameraden auf den Landesversammlungen ersetzen lassen würden. Warum das wohl nicht klappt?

Übrigens: wart Ihr da und habt Euch ein Urteil gebildet über die, die alles abnicken, damit sie schnell nach Hause kommen? Oder habt Ihr sichere Quellen, die das belegen, was Ihr als wahr unterstellt? Habt Ihr etwa schon das Protokoll gelesen?

Oder ist der Pixi-Gedankengang "so läuft das doch immer" und ein Blick auf ein Foto für Euch Beweis genug? Dann wüsste ich allerdings mindestens einen guten Grund, warum Eure Vereine Euch nicht so gern als verantwortliche Delegierte auf den Verbandsversammlungen aufstellen.

Nun genießt die restlichen tollen Tage und dann beschafft Euch die Informationen, die man braucht, um ein Urteil zu fällen.

Bis dann

Wilm

Ulli Brülls
23.02.2009, 09:08
Hlallo Klaus,

da es das Thema des Threads i. e. S. nicht betrifft, sondern ebenso "meta" ist wie Deine Antwort auf meine kurze Einlassung im Forum, dies nur an Deine Adresse:

Sicher sind wir alle irgendwie vernetzt, und sicher wird es unter Sportfunktionären (im Pétanque wie anderswo) immer auch solche geben, die ihren Informationsvorsprung lieber eigensinnig nutzen, als ihn preiszugeben. Wer aber ohne Scheuklappen auf das Sportvolk schaut, wird wohl feststellen, das es in großer Mehrheit geradezu nach den feudalen Strukturen lechzt, die es vorzufinden glaubt. Meine These: Sportfunktionäre, die ihr Handeln an transparente und basisdemokratische Entscheidungsprozesse koppeln wollten, würden nicht wiedergewählt. Die "Basis" will weder lesen noch hören, geschweige denn nachdenken und entscheiden: Sie will Spiel und Spaß. Unter dem Zwang, sich kümmern zu müssen, Verantwortung zu tragen, stehen die meisten von Montag bis Freitag, schon genug. Wer hingegen - wie nicht wenige Forumsfüller - glaubt und glauben machen will, andere, bessere Funktionäre (als die Eschbachs usw.) könnten eine lebendigere Verbandsdemokratie schaffen, wenn sie denn nur wollten, ist m. E. auf einem Holzweg, der geradewegs ins dichotomische Dummbatzentum führt: Die Bösen da oben, wir Guten hier unten.

Schönen Montag noch
Ulli

Pixi
23.02.2009, 13:31
Moin mliw,

ich selbst war schon mehrere Jahre in einem Präsidium und Vereinsvorstand tätig und habe die geschilderten Umstände wieder und wieder miterlebt. Es würde mich schon stark wundern wenn es in deinem Wirkungskreis anders wäre.

Außerdem ging meinen Ausführungen diesbezüglich eine Fragestellung voraus. Etwas relativiert habe ich dann auch noch. Es liegt mir natürlich fern, irgendjemanden irgendetwas zu unterstellen (richtig, war nicht dabei!).

Eine Diskussion kann nur wachsen und mit Leben gefüllt werden wenn unterschiedliche Meinungen vertreten werden. Wo wir wieder mal bei der Demokratie wären.

Grüße,
Pixi

mliw
23.02.2009, 23:38
Keep cool, Pixi!

Nur, Deine Ehrenerklärung für die Älteren las sich wie "Ich hasse zwei Sachen, a) Machos und b) Frauen in meinem Club." Oder so ähnlich.

Und sind es nicht gerade die "jungen, modernen Ideen", deretwegen wir uns gerade die gauen Haare raufen?

Aber sonst bin ich wie Du (bei dem hyperaktiven Inaktiven bin ich da nicht so sicher) ein Anhänger der Diskussion mit dem Ziel, aus verschiedenen Meinungen das Beste für die Sache herauszuarbeiten. Das dabei nicht nur gehobelt wird, sondern auch Späne fliegen, liegt in der Natur des Menschen. Ich persönlich nehme deshalb nicht übel, wenn jemand Blößen, die ich mir gebe, ausnutzt. Und Dich schätze ich ähnlich ein. O.k.?

Was das Thema angeht, ist am Aschermittwoch oder am 14.3. alles vorbei. Hoffentlich werden wir in der Siegburger Kasserolle nicht abgekocht.

Gruß

Wilm

Klaus K.
26.02.2009, 01:30
Hallo lieber Ulli,
ich hatte mich nur auf deine Unterstellung, dieses Forum sei ein Nährboden von Verschwörungstheoretikern (-_theorien), bezogen. -
Hilfe!
Keiner kann seine Positionierung (wat`n scheußliches Wort) genau orten. Ich kann hier sagen, und da kannst du uns zensor x-BERG anfragen, ich pisse, wenn's sein muß, sowohl nach oben wie auch nach unten. Gerne aber nach OBEN, wenn: es denn einen GRUND gibt dafür. Lese meine Beiträge seit 1993, und du wirst mir zustimmen müssen. (Egal!)
Allerdings ist meine Schreibe eine Art NOTWEHR. Und ich schreibe zwar sowohl aus LUST, aber auch aus tiefer Not. Anregen, ermuntern, auffordern! Durch MAULaufreißen.
STIMME hast du nur in der Demokratie. MAULKÖRBE in der bisherigen Menschengeschichte SATT. SO SATT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es wir dich verwundern wenn ich jetzt sage, daß ich gegen Klaus Eschbach erst "was habe", seit ich gemerkt habe, wes "Geistes Kind" er ist. Das sind konkrete Fälle, im Wortsinn, die zeigen, daß er nicht WEIT ist, sondern ein Enger, ein Zeitgenosse in Funktionen, die er mißbraucht für seine Zwecke, in denen er gutwillige demokratische und der SACHE zuarbeitende Menschen mißbraucht, offenbar ohne Schuldbewußtsein.
Ich spreche von meinem Mißbrauch, um das klarzustellen. Ich spreche vom Mißbrauch meiner Arbeit. Anzusehen im Handbuch für Trainer des DPV. Seite 99f.
Wie wir nur das EINE Leben haben, haben wir auch nur dieses eine Leben JETZT&HIER. Und mir ist es eben nicht egal, wie mit mir, diesesmal an 1. Stelle genannt, und mit anderen Menschen, weltweit, umgegangen wird von Menschen, die eine Funktion bekleiden, innehaben etc., die rückwirkt auf entweder alle anderen oder aber einen begrenzten Kreis von Menschen. In der Bibel heißt es: was ihr aber anderen tut, daß habt ihr mir getan. Das ist moderne Chaostheorie. Alles hängt mit allem zusammen. Die Spießerposition heißt: sich darüber hinweg lächeln. WENN es eine Steigerung von Dumm gibt, dann ist es diese: sich über etwas hinweglächeln zu wollen.
Auch für Boule als deutschboule gelten die "Naturgesetze". Der WILLE zur Macht erlangt die Macht nur durch Schergen, Flüsterer, Mörder, Intrigen, Gerüchte, Seilschaften, Verschwörer, Soldaten, Material (Donnerstock!). Wille allein genügt nicht. NIE! NIEMALS!!! -
Wenn der demokratische Kuckuck nicht demokratisch kuckt, muß man ihm eben demokratisch kuckucken helfen. Zum Wohle aller. SO isses. Moin.

Ulli Brülls
26.02.2009, 03:18
Moin Klaus,
dass Du dem amtierenden DPV-Chef einen "Missbrauch" Deiner Arbeit vorzuwerfen hast, worüber man sich im DPV-Trainerhandbuch auf den Seiten 99 f. informieren könne, schreit ja geradezu nach näherer Erläuterung. Urheberrechts- oder Eitelkeitsverletzung oder wie oder was? Zu den Autoren des Handbuchs gehört Sportsfreund Eschbach jedenfalls nicht. Wenn Zeter, Mordio und "Missbrauch" gerufen wird, dann auch Butter bei die Fische. Sonst bleibt's geschmacklos.

Klaus K.
26.02.2009, 09:54
Moin Ulli,
zu den regelmäßig Beiträge lesenden usern jedenfalls gehörst du nicht, daß zeigt deine Reaktion. Immerhin reagierst du so, wie man es von "normalen" Menschen erwarten sollte: neugierig nachfragend.
Ich mach's mal pädagogisch (Ohne Absicht dich zu nerven! Aber: es "hören" ja andere zu.): wenn du wirklich interessiert bist an diesen&solchen verbandsinternen Phänomenen, dann hast du in meinem Falle die Gelegenheit, dich erst mal von ganz alleine zu wundern: Schau dir das Buch an (vom Kauf rate ich ab!) und stelle dir die Fragen, die man als Lesender auch sonst stellt: wer sind die Autoren, wer wird zitiert, wie, mit welcher Absicht und Sachkunde, tauchen alle Autoren im Autorenverzeichnis auf, wird allen zitierten Autoren gedankt, sind alle Quellen genannt etc.
Auffallen könnte dann, u.a., daß ein Name erscheint, genannt wird mit dem Namen eines anderen, der weiter nicht behandelt wird und auftaucht in den Verzeichnissen, und dem Ächtung gezeugt wird. Das wäre ja z.B. eine merkwürdige Verstrickung: der gottseibeiuns und die Lichtgestalt des Weltpétanque in einer Reihe. -
Ich mach hier erst mal Schluß, sonst hole ich mir wieder einen Rüffel von meinem Anwalt.
Wenn Zeter, Mordio und "Missbrauch" gerufen wird, dann auch Butter bei die Fische. Sonst bleibt's geschmacklos.
Ulli, ich habe nicht gerufen und rufe nicht. Ich wundere mich nur.

Ulli Brülls
26.02.2009, 12:45
Hallo Klaus,
auch auf die Gefahr, immer weiter vom Thema (DPV-Satzungsänderungen) abzuschweifen und damit andere Leser zu nerven: Warum so wenig konkret? - Mir liegt das DPV-Trainerhandbuch nicht vor. Aber wenn darin gegen rechtlich fixierte Regeln oder anerkannte Konventionen des Zitierens, des Danksagens etc. verstoßen wird und darauf der übel konnotierte Vorwurf des "Missbrauchs" begründet wird, dann sollte man dies erstens belegen und zweitens den Autoren anlasten - und nicht jemandem, den man gerade auf dem Kieker hat. (Du habest "nicht gerufen"? Der Überschuss an AusRUFEzeichen in Deiner Einlassung sagt dazu mehr als genug.)
Ciao, UB.

Klaus K.
27.02.2009, 00:52
Hallo Ulli,
ich sehe gerade, es steht noch deine Antwort aus auf meine Kritik wg.:
5. Leider hat man von der DPV-Gremien, die die Satzungsänderungen vorbereitet haben, keine umfassende und detaillierte Begründung zu den Plänen lesen können. So wundert's nicht, dass die hier im Forum allgemein gut gedeihenden Verschwörungstheorien auch in dieser Frage ausreichend Nahrung zu finden scheinen. Hervorhebung von mir, K.K.)
Warum so wenig konkret?
Gib Antwort und informiere dich. Und argumentiere. Mehr ist hier nicht erfordert. Setze ein Beispiel. Laß uns teilhaben an seriöser Argumentation. Unsere Seelen laben an deinen vollen Brüsten reiner Milch der frommen Wesensart. -
Ansonsten gilt auch für dich: wer mit dem Finger auf andere zeigt, auf den zeigen mindestens 3 Finger zurück.
Moin und: Tschüß.

tschelie
15.03.2009, 00:38
Leider hat sich jedoch im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit des DPV Präsidiums mit einer mehrheitsfähigen Zahl der Landesfachverbände bzw. deren Repräsentanten erheblich verschlechtert.
Ursache hierfür ist m.E. die derzeit basisdemokratisch, föderale Struktur unseres Verbandes.
Es ist ein Konstruktionsfehler, wenn die Vertreter der Landesfachverbände als Organ etwas beschließen, was ein anderes Organ –das Präsidium- trotz gegensätzlicher Ansicht umsetzen soll. Das funktioniert nur bei Einigkeit.
Bei dem viel zitierten „wir sind der DPV“ muss das Verhältnis DPV - Präsidium zu den Landesfachverbänden neu geordnet werden. Derzeit besteht der DPV lediglich aus den Landesfachverbänden und in einem von den Landesfachverbänden abhängigen Präsidium.
Bei einer Beibehaltung dieser Konstruktion müsste das Präsidium künftig aus den Präsidenten der Landesfachverbände bestehen.
Die Summe der regionalen Interessen der Landesfachverbände macht nicht den DPV aus, es sind vielmehr die den Landesfachverbänden übergeordneten, nationalen Interessen.
Das wichtigste für die Mitglieder des nationalen Verbandes sind eine die Aufgaben, Rechte und Pflichten festschreibende Satzung sowie ein Präsidium nach Wahl ihres Vertrauens.
Die nationalen Interessen müssten jedoch weitgehend übergeordnet von den regionalen Interessen behandelt werden. Hier sollten die Statuten so geändert werden, dass das DPV Präsidium und ein neu einzuführendes Kontrollgremium (Aufsichtsrat mit Vertretern der LFV) der Souverän in nationalen Angelegenheiten und auf Basis der Satzung zwischen den Verbandstagen ist.
Peter Blumenröther
Boostedt, März 2008
(Hervorhebung von mir)

Auf dem Verbandstag 2008 hat der DPV- Sekretär mit seinem Bericht aus dem hier zitiert wird den Auftakt für die geplanten Änderungen „genannt Strukturreform“ vorgegeben. Die Sprache des DPV- Sekretärs ist eindeutig. Oder nicht?
Zumindest alle Vorstände des DPV und der Landesverbände wussten, wohin sie Ihre Verbandsangehörigen führen, dies jedoch ohne ihre Mitglieder hinreichend zu informieren. Die Verwerfungen ,die solch ein Verhalten erzeugen kann, werden sich zeigen.
In meinen Augen ist und bleibt das ganze Geschehen um die Strukturreform eine Farce.

Inzwischen hat der Verbandstag 2009 entschieden.

Wem zu Nutzen, zu wessen Sinn wird die Zukunft zeigen



Grüße

Tschelie

bouler
15.03.2009, 13:59
und wie ist entschieden worden?

Klaus K.
15.03.2009, 16:51
Das interessiert auch mich. Vor allem interessiert mich zu erfahren, ob überhaupt Delegierte da waren und aus welchen Landesverbänden. Wie dpaa (deutschboule press agentur anonym) gemeldet hat, hat Niedersachsen nicht nur keine Delegierten bestimmt, sondern, natürlich und logisch, auch erst gar nicht darüber gesprochen, was sie da abstimmen sollen zu welchen Punkten, da auch keiner aus Niedersachsen dort hingefahren ist. Der gesamte wichtige und prominente Vostand hat beim schönen Hallenturnierm in Jever (limitiert auf 96 Teams Dou, mit Voranmeldung!) entweder die Einschreibung organisiert oder mitgepielt, der Rest kam später dazu um zuzusehen und sich den Leistungsstand der niedersächsischen besten Spieler und imposanten Nachwuchsspieler anzusehen. Natürlich auch mich. Allerdings hat mich dieses in augenschein nehmen mit anschließender kritischen Ansprache, einen Vergleich zu anderen beinhaltend, der mich alt aussehen ließ, doch etwas irritiert: seit wann ist es erlaubt, "verstümmelten" aber nach der Satzung spielberechtigten Spielern deren durch die "Verstümmelung" verursachte eingeschränkte Bewegungsfähigkeit als Malus anzukreiden? - Ich würde mir nie erfrechen einem solchen SpielerIn Vorhaltungen zu machen, noch sie mit Gesunden zu vergleichen in Bezug auf Bewegungseleganz. Das wäre ja in etwa so, als würde man Schäuble vorwerfen, wenn er seinen Rollstuhl verläßt, daß er mit diesen Schrittmustern natürlich nicht zum Berlin Marathon zugelassen würde und er mal lieber anständig trainieren solle, anstatt seinen Arsch den ganzen Tag im Rollstuhl verfetten zu lassen.
Schäuble allerdings würde ICH ohne zu Murren zugestehn, Sportlerbewegungen zu beurteilen, in der einen wie in der anderen Richtung.

Nichts erfreuliches zu erwarten. Nichts Neues, Nichts bewegendes. - Extra deprimierend, was tschelie hier als Zitat Blumentöters zitiert hat. Der Zug reist weiter zurück in eine verherrlichte aber unverstandene Herrscher Vergangenheit. Hier in diesen Landen grüßt immer rotzfrech Magaret Thatcher aus allen Texten.

In den 1970er Jahren sangen wir, mit gedämpfter Stimme zumeist (das war noch orientiert an alter Rhetorik): Wehrt euch, leistet Widerstand, hier im schönen Wendeland.

tschelie
16.03.2009, 00:46
und wie ist entschieden worden?

Liebe Leser, Hallo bouler



Wie entschieden worden das hätte auch der LV-bawü incl

Vorstand beizeiten mitbestimmen können.
Quasi als Abschiedsgeschenk oder Strafe, ganz wie belieben.
Der Variationen gibt es viele.
Im Folgenden meine Meinung mit einigen Zahlenspielen .


Wenn der Bawü -Präsident am 5.3.09 wirksam zurückgetreten wäre, hätte er zuvor quasi als vorletzte Amtshandlung einen Delegierten zum Verbandstag benennen können.

Doch der Auftrag der MV lautete Änderung der Satzungsanträge mit anderen Worten in Wirklichkeit hätte das bedeutet: wegen Bekanntgabe/ Sechswochenfrist für Satzungsanträge bzw. deren Änderung, was für diesen Verbandstag fristen mäßig nicht möglich gewesen wäre, so hätte Bawü gemäß MV- Auftrag mit nein stimmen müssen.= 16 Stimmen ,
Saarland hätte per Anwesenheit mit Nein gestimmt 4 Stimmen

Meiner Einschätzung nach haben Bayern und Berlin am Verbandstag nicht teilgenommen
7 Stimmen.
Laut Satzung DPV sind zu einer Satzungsänderung 2/3 Mehrheit der gültig abgegebene Stimmen nötig.
64 Stimmen gesamt abzüglich Bayer und Berlin = 57

Abzüglich durch Anwesenheit möglich gewesener Nein Stimmen von Ba-Wü und Saarland 20 Stimmen
57 minus 20 = 37
Für eine zweidrittel Mehrheit jedoch werden 38 Stimmen benötigt.
Somit wären die Satzungsänderungsanträge abgelehnt gewesen.
§13 DPV-Satzung
(6) Zur wirksamen Beschlussfassung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen,soweit die Satzung keine andere Regelung vorsieht.
Enthaltungen und ungültige Stimmen sind nicht mitzuzählen.
(7) Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigenStimmen erforderlich.

Doch wie es wahrscheinlich gewesen ist:

nichtanwesend

Berlin 2, Bayern 5,Saarland 4,Nisa 7 = 18 Stimmen

Bawü falls anwesend müsste laut MV mindest sich enthalten oder mit nein Stimmen = 16 Stimmen, also war die Abstimmung geschickter weise enthalten oder nicht da sein
Da sonst mit nein hätte gestimmt werden müssen.

Demnach, von den 64 Gesamt stimmen waren zunächst 18(siehe oben) nichtanwesend und 16 von Bawü ungültig abgegeben/bzw. nicht anwesend

Von 30 abgegebenen gültigen Stimmen haben alle zugestimmt
NRW 12, Rheinland –Pfalz 7,Hessen 6,Nord 3,Thüringen 2,= 30

Damit sind die Satzungsänderungen angenommen.

Den Rest werden wir aus dem noch nicht "veröffentlichten Protokoll der HA vom 18.1.09 und dem Protokoll des Verbandstages erfahren.
Doch auch Protokoll sind geduldig!


Hätte jedoch BaWü seinen MV Auftrag „wahr genommen“ und auf dem Verbandstag aus oben erwähnten Gründen mit Nein gestimmt,
dann hätte die Rechnung so ausgesehen:
gültig abgegeben 46 Stimmen
ja 30
nein 16

dann wären zur zweidrittel Mehrheit 30,66 Stimmen nötig gewesen
Somit wäre die nötige 2/3 Mehrheit nicht erreicht gewesen.


Wie so oft Bawü hat sich selbst am berühmten Nasenring hinter anderes und kaum noch eigenes Licht führen lassen
Wem zum Nutzen, wem zum Vorteil, wem zu was sonst auch immer .Der Möglichkeiten gibt es viele .Es darf gerätselt werden.

Bleibt hinzuzufügen: welche Satzungsänderungsanträge denn nun angenommen wurden?

Wenn denn nun nicht alles wie gewünscht „Zeit und Satzungskonform harmonisierbar“ war.
Näheres hierzu wäre später nachzufragen.

Ich meine das Kapitel Strukturreform und Satzungsänderungen ist noch nicht zu Ende

Die es aufgeschlagen haben, werden es umsetzen wollen. Spätestens dann,
wenn nicht schon zuvor an formalen Fehlern, wird es danach an folgsamen Mehrheiten scheitern. Oder auch nicht ! oder doch?

Jedenfalls, attraktiver sind bestimmte Verbände und ihre Lizenzen durch die Strukturreform gewiss nicht geworden


Grüße

tschelie

tschelie
16.03.2009, 13:50
Hallo zusammen

nach meiner hiesigen Information, hat der Rechtsreferent des BBPV am 14.3.09 am DPV- Verbandstag teilgenommen.
Wie hat er abgestimmt?
wir werden es im "geduldigen Protokoll "sehen?
Es empfehltich schon jetzt auf die möglicherweise "harmonisierten Feinheiten" zu achten


Der konstruktiv verlaufende Verbandstag stellte die Weichen für die Zukunft. Die auf mehreren Sitzungen der Strukturkommission und des Hauptausschusses vorbereiteten Satzungsänderungen wurden beschlossen. Alle Satzungsänderungen erhielten die notwendige 2/3-Mehrheit. Der Deutsche Pétanque Verband wird dadurch handlungsfähiger. Weitere Informationen folgen.http://www.petanque-dpv.de/index.php?id=100&backPID=34&tt_news=1859

(Von: LUTZ-R. BUSSE)


Grüße

Tschelie

tschelie
17.03.2009, 13:46
Hallo zusammen
In diesem Zusammenhang zu klären:
Bleibt zumindest für die BaWü-ler zuklären, wie der Rechtsreferent des BBPV e.V., so er denn, wie zu hören ist, am Verbandstag des DPV teilgenommen hat, wie also der Rechtsreferent des BBPV e.V. , den Willen der MV des BBPV bzw. deren Beschluss vom 8.Feb. 09, bezüglich der „Strukturreform“ d.h. der Satzungsänderungsanträge des DPV- Präsidium, umgesetzt hat.

Bleibt zu hoffen, dass ein Verein des BBPV e.V. den Antrag an die nächste Ao-MV des BBPV stellt,
der Rechtsreferent, so er denn, wie zu hören ist, am Verbandstag teilgenommen hat, möge genaue Auskunft über sein Abstimmungsverhalten
am DPV- Verbandstag( 14.03.09) insbesondere hinsichtlich den Satzungs-Änderungsanträgen des DPV- Präsidiums geben.
Entsprechend dem jeweiligen Abstimmungsverhalten des Rechtsreferenten des BBPV am 14.3.09 sollte die Ao-MV des BBPV auf Antrag über den weiteren Verbleib des gegenwärtigen Rechtsreferenten im Vorstand des BBPV entscheiden.

Tschelie
17.3.09

Elch
17.03.2009, 14:06
Auf der BBPV HP steht ein Bericht.

tschelie
17.03.2009, 14:10
Hallo zusammen ,
und hier was gerade auf der Website des BBPV zufinden war/ist.
Schon der Wichtigkeit und "großen Brisanz wegen"
hier der gesamte Bericht des Rechtsreferenten. Bleibt abzuwarten was im "geduldigen "Protokoll des DPV steht.
Den "rechtlichen Irrrrrungen und Wirrrrungen" sind meiner Ansicht nach laut diesem Bericht Tür und Tor geöffnet.
Was meint Ihr?(besonders die juristischen Geister unter Euch)

Grüße
Tschelie

P.s einen späteren Kommentar zu diesem Bericht behalte ich mir vor





Ergebnisse des DPV Verbandstags

Von: Uli Junginger (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:linkTo_UnCryptMailto%28%27nbjmup+Kvohjohfs.Sp uufocvshAu.pomjof/ef%27%29;)

Rottenburg, 17. März 2009


DPV-Verbandstag 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

äusserst kurzfristig bin ich am vergangenen Donnerstag von unserem (Noch-)Präsidenten beauftragt und bevollmächtigt worden, den BBPV beim diesjährigen Verbandstag des DPV zu vertreten. Demzufolge ist auch meine Vorbereitung, auf die ich nicht eingerichtet gewesen bin, auf diesen Verbandstag denkbar kurz und knapp ausgefallen.

So fuhr ich am vergangenen Samstag nach Siegburg, wo sich allgemein sichtliche Erleichte*rung darüber breit gemacht hat, dass der BBPV trotz der zurzeit herrschenden Situation dem Verbandstag nicht ferngeblieben ist.

Pünktlich hat dann der DPV-Präsident Klaus Eschbach als Versammlungs*leiter wenige Minuten nach 11.00 Uhr den Verbandstag eröffnet und nach Feststellung der Anwesenheit (die LV Berlin, Niedersachsen und Saarland waren nicht vertreten), der Stimmberechtigung sowie der Beschlussfähigkeit die Punkte der Tagesordnung nach einander aufgerufen.

Das Protokoll des VT vom 15.03.2008 wurde genehmigt; die Tätigkeitsberichte waren im Vorfeld schriftlich bekannt gegeben worden, so dass diese TOPs den Ablauf nicht lange aufgehalten haben. Monika Schardt hat den Bericht der Kassenprüfer vorgetragen, die ohne jede Einschränkung die Entlastung des Vizepräsidenten Finanzen und des Präsidiums empfohlen haben. Der VT ist dieser Empfehlung gefolgt und hat einstimmig Entlastung erteilt.

Zum TOP „Anträge auf Änderungen von Ordnungen“ wurde aus sachlichen und logischen Gründen teilweise einstimmig so verfahren, dass zunächst die entsprechende Satzungsänderung zu behandeln war, bevor die Ordnung angepasst wurde (zum Beispiel hinsichtlich der Regelung der „Ehrenamtspauschale“). Die vorgeschlagenen Entwürfe der Schiedsrichterordnung und der Antidopingordnung sind nach ausführlicher Diskussion und zum Teil mit geringfügigen Änderungen einstimmig verabschiedet worden. Den anderen Anträgen des DPV auf Änderung von Ordnungsregelungen ist der VT gefolgt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der TOP „Satzungsänderungen“ an. Bevor sich der VT mit den einzelnen beantragten Änderungen beschäftigte, habe ich das Wort ergriffen und auf die Beschlusslage unserer Mitgliederversammlung vom 07. Februar 2009 hingewiesen, wonach ohne Abrücken von den geplanten Stimmrechten in VT und Hauptausschuss sowie dem ersatzlosen Wegfall des von der baden-württembergischen MV
so bezeichneten „Maulkorberlasses“ (geplanter § 11 Abs. 6 der Satzung) ich für BaWü die grundsätzlich befürwortete Reform insgesamt abzulehnen habe. Für NRW hat sich deren Präsidentin Monika Schardt ebenfalls vorab zum Thema Satzungsänderungen / Struktur*reform geäussert und erklärt, auch ihrer Delegation sei aufgetragen worden, der Reform nur zuzustimmen, wenn dem künftigen Hauptausschuss das Recht zum Beschluss von Ordnungen wieder entzogen und beim VT belassen werde.

Unter diesen Voraussetzungen war das Scheitern des ehrgeizigen Reformprojekts program*miert; ebenfalls schwebte – unausgesprochen – im Raum, dass sich das eine oder andere Präsidiumsmitglied mit dem Gedanken getragen hat, im Falle des Scheiterns der Reform ernsthaft eine Wiederkandidatur bzw. das Weitermachen in Frage zu stellen.

Letztlich hat dann die Abarbeitung der Tagesordnung mit den einzelnen Änderungsanträgen ihren Lauf genommen. Die Ergänzung zur steuerrechtlichen „Ehrenamtspauschale“ ist ein*stimmig angenommen worden; in diesem Sachzusammenhang hat der VT den zugehöri*gen Änderungsantrag zur Finanzordnung ebenfalls einstimmig verabschiedet. Da das Abstimmungs*verhalten zu den einzelnen Satzungsänderungsanträgen nicht vorhersehbar war, blieb mir nichts Anderes übrig, als mich darauf einzustellen, mit dem Stimmenpotenzial des BBPV (16 von insgeamt 51) alleine die Reform nicht insgesamt stoppen zu können, falls den Änderungs*wünschen der BBPV-Mitgliederversammlung nicht gefolgt werden würde. So kam es letztlich dazu, dass zwar der „Maulkorberlass“ ersatzlos wegfiel, die Reform im Übrigen jedoch trotz wechselnder Ablehnungen / Enthaltungen BaWü’s bzw. NRW’s mit der jeweils erforderlichen 2/3 – Mehrheit vom VT angenommen worden ist.

Die Neuwahlen zum Präsidium hat keine Überraschungen ergeben: turnusmässig standen die Posten des Präsidenten, des Vizepräsidenten Finanzen und des Vizepräsidenten Kommunikation zur Wahl. Die bisherigen Amtsinhaber, Klaus Eschbach, Peter Blumenröther und Lutz-Rüdiger Busse haben wieder kandidiert und sind in ihren Ämtern einstimmig bestätigt worden. Neu in das Präsidium zu wählen gewesen sind die bisherigen Beauftragten für das Lehr- und Trainingswesen, Jürgen Schrajer, sowie für das Schiedsrichterwesen, Fred Snella. Die beiden Beauftragten haben sich zur Wahl für die im vergangenen Jahr neu geschaffenen Präsidiumsposten gestellt; sie sind jeweils einstimmig gewählt worden. Den von der DPV-Jugendvollversammlung gewählten Vorsitzenden des Jugendausschusses Raimund Meier (BC Denzlingen 95 e.V.), der sich den Anwesenden kurz persönlich vorstellte, hat der VT einstimmig als neuer Vizepräsident Jugend bestätigt. Als Nachfolger für den zurückgetretenen Vizepräsidenten Sport hat sich Christian Groß (Heidelberger Boulespieler e.V.) zur Kandidatur bereit erklärt. Nach kurzer persönlicher Vorstellung ist er vom VT einstimmig in das Amt gewählt worden. Für den bisherigen Kassenprüfer Wolfgang Krämer, dessen Amtszeit abgelaufen war, musste jemand als NachfolgerIn gefunden werden. Eine schriftliche Kandidatur lag aus dem LV Berlin in der Person Peter Troscheits vor, der das Amt schon früher innegahbt hat. Aus der Mitte der Anwesenden ist Christine Arndt (LV Rheinland-Pfalz) vorgeschlagen worden, die sich nach kurzer Bedenkzeit zur Kandidatur bereit erklärt hat. In geheimer Wahl ist Christine Arndt als neue Kassneprüferin gewählt worden.

Den von Peter Blumneröther ausgearbeiteten Etatentwurf 2009 hat der VT mit kleinen Verschiebungen verabschiedet. Die Rückstellungen für WM sind antragsgemäss mehrheitlich gestrichen worden. Bisher gebildete Rücklagen sind in den Etat 2009 eingearbeitet.



Weitere Anträge sind entweder dem durch die Satzungsänderung/Strukturreform zuständig gewordenen Hauptausschuss übertragen (u.a. Antrag des BBPV zum Lizenzwechsel) oder – größtenteils mangels Dringlichkeit – abgelehnt worden.

Unter Verschiedenes hat Präsident Klaus Eschbach Ehrungen vorgenommen; geehrt worden sind Wolfgang Vianden und Michael Fey (beide LV NRW), Ulrike Herbst und August Pegel (beide LV Nord) und Uwe Großberger (LV Bayern). Daran anschließend hat Vizepräsidentin Inneres Johanna Brauch das Wort ergriffen und den Präsidenten Klaus Eschbach für seinen unermüdlichen Einsatz für den deutschen Pétanquesport – sei es zunächst im LV Baden-Württembergs, sei es als Beauftragter im DPV gewesen bis zuletzt als DPV-Präsident und als Präsidiumsmitglied der CEP – im Namen des DPV geehrt. Dem sind die Anwesenden mit stehenden Ovationen und lange anhaltendem Beifall gefolgt.




Mit freundlichen Grüßen


(gez.) Ulrich Junginger
Referent für Rechtswesen im BBPV
Kategorie: BBPV, News
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Seite aktualisiert am 12.01.2009

MBeikirch
17.03.2009, 19:59
Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der TOP „Satzungsänderungen“ an. Bevor sich der VT mit den einzelnen beantragten Änderungen beschäftigte, habe ich das Wort ergriffen und auf die Beschlusslage unserer Mitgliederversammlung vom 07. Februar 2009 hingewiesen, wonach ohne Abrücken von den geplanten Stimmrechten in VT und Hauptausschuss sowie dem ersatzlosen Wegfall des von der baden-württembergischen MV
so bezeichneten „Maulkorberlasses“ (geplanter § 11 Abs. 6 der Satzung) ich für BaWü die grundsätzlich befürwortete Reform insgesamt abzulehnen habe. Für NRW hat sich deren Präsidentin Monika Schardt ebenfalls vorab zum Thema Satzungsänderungen / Struktur*reform geäussert und erklärt, auch ihrer Delegation sei aufgetragen worden, der Reform nur zuzustimmen, wenn dem künftigen Hauptausschuss das Recht zum Beschluss von Ordnungen wieder entzogen und beim VT belassen werde.

Unter diesen Voraussetzungen war das Scheitern des ehrgeizigen Reformprojekts program*miert; ebenfalls schwebte – unausgesprochen – im Raum, dass sich das eine oder andere Präsidiumsmitglied mit dem Gedanken getragen hat, im Falle des Scheiterns der Reform ernsthaft eine Wiederkandidatur bzw. das Weitermachen in Frage zu stellen.

Letztlich hat dann die Abarbeitung der Tagesordnung mit den einzelnen Änderungsanträgen ihren Lauf genommen. Die Ergänzung zur steuerrechtlichen „Ehrenamtspauschale“ ist ein*stimmig angenommen worden; in diesem Sachzusammenhang hat der VT den zugehöri*gen Änderungsantrag zur Finanzordnung ebenfalls einstimmig verabschiedet. Da das Abstimmungs*verhalten zu den einzelnen Satzungsänderungsanträgen nicht vorhersehbar war, blieb mir nichts Anderes übrig, als mich darauf einzustellen, mit dem Stimmenpotenzial des BBPV (16 von insgeamt 51) alleine die Reform nicht insgesamt stoppen zu können, falls den Änderungs*wünschen der BBPV-Mitgliederversammlung nicht gefolgt werden würde. So kam es letztlich dazu, dass zwar der „Maulkorberlass“ ersatzlos wegfiel, die Reform im Übrigen jedoch trotz wechselnder Ablehnungen / Enthaltungen BaWü’s bzw. NRW’s mit der jeweils erforderlichen 2/3 – Mehrheit vom VT angenommen worden ist.


Was ist den nun an Satzungsänderungen tatsächlich beschlossen worden? Kann da jemand Auskunft geben?

tschelie
18.03.2009, 18:44
Was ist den nun an Satzungsänderungen tatsächlich beschlossen worden? Kann da jemand Auskunft geben?

Hallo Martin,
auch mich würde natürlich schon allein wegen meinen"Rechenoptionen"(siehe oben) interessieren wer, für welchen Satzungsantrag und wer dagegen gestimmt hat.
Ich meine dies werden wir nicht auf offiziellem Wege erfahren.
Höchstens dass ,und was geändert wurde.
Eben im geduldigen Protokoll des Verbandstages.
Doch wann wird dies veröffentlicht werden?
Zuvor jedoch werden die Mitglieder mit dem längst überfälligen Protokoll der Hauptausschusssitzung vom 18.1.09 verköstigt werden .Oder doch nicht ?



Grüße
Tschelie

tschelie
18.03.2009, 19:30
Hallo zusammen

vielleicht kann bouler uns helfen etwas mehr Licht in die Sache zubringen,
vielleicht weiß sie/er, wie es zu jener Beauftragung des Delegierten zum Verbandstag gekommen ist.
Aus Bawü und auch sonst wo, waren doch einige dabei. So auch die Bayern,obwohl der eine Vorstand nicht wußte was der andere tun würde? auch die Hessen,die schon bald den Status iher Spielgemeinschaften im Landesverband werden aufgeben müssen,Dank den wiederholten Anträgen(siehe zurückliegende MVs) des BaWü Rechtsreferenten.So zumindet meine Meinung.
Doch alle Länder schweigen still,weil es der Sekretär so will?
Pardon ,natürlich nicht .

.....und was folgt jetzt:
Ruhe auf der Reformbaustelle des ach so fernen DPV?

Nein natürlich nicht :die Milchzentrale trifft sich unterAusschluss der Milch!

Grüße
Tschelie

tschelie
21.03.2009, 01:34
Hallo

Zurückliegend wurde hier im Forum die Frage gestellt wie und was die einzelnen Landes MVs bezüglich der Struktur- Reform des DPV entschieden bzw. diskutiert haben
Hierzu will ich in kommender Zeit einige Informationen zusammentragen und hier veröffentlichen.
Desgleichen Meinungen aus dem Präsidium des DPV und von anderen „Personen“

Diese Zusammenstellung unternehme ich nicht zu letzt auch deshalb um den so genannten „demokratischen Prozeß“ hinsichtlich dieser Strukturreform zu erhellen.

Kurz gesagt: Alles schon beschlossen?




Boule, Boccia und Pétanque Verband Baden-Württemberg e.V

Aus dem Protokoll der MV des BBPV e.V. vom 8.2.09
Rainer Caliebe(Präsident) und Uli Junginger ,Mitglied der DPV-Strukturkommission,(Rechtsreferent des DPV)
erklärten die Strukturreform mit ihren Stärken und Schwächen. Grundsätzlich wird vom Vorstand die Strukturreform unterstützt. Der Vorstand sieht sich jedoch in der Pflicht, auf einen Punkt aufmerksam zu machen. Im Entwurf wird die Stimmenmehrheit der „großen“ Landesverbände, wie Baden-Württemberg,beschnitten.
Aus der Diskussion heraus, wird der demokratische Sinn in Frage gestellt.
Diese Strukturreform soll von der Idee eine kürzere Reaktionszeit des DPV bei Änderungen ermöglichen. Aus weiteren Diskussionen ergaben sich mehrere Abstimmungen, die die BBPV- Delegierten für die Sitzungen des DPVberücksichtigen sollen.
Prinzipiell für eine Reform stimmte (die Mehrheit)
Über die Verbandsreform wurde den Delegierten des BBPV in drei
Abstimmungen die Meinung der Anwesenden mitgegeben.
Wird denen nicht beim Verbandstag nicht stattgegeben, muss der gesamten Reformänderung(en) Ablehnung erteilt werden.

BBPV-Protokoll Abstimmung der MV Feb 09
§ 11 (6) ist zu streichen: (Mehrheit der Stimmen)Die dies bezüglichen Satzungsänderungsanträge des DPV-Präsidium lauten:
§11(6) Ist ein Mitglied bei der Behandlung eines
Tagesordnungspunktes, der während einer
Hauptausschusssitzung behandelt wurde (z.B.
Etat (Positionen)), nicht anwesend gewesen oder
hat sich ausweislich des Protokolls dazu nicht
geäußert, so kann es bei der Behandlung der
Sache anlässlich des Verbandstages keine
Ausführungen machen, es sei denn, ¾ der
anwesenden Stimmen sprechen sich für die
Zulassung eines entsprechenden Antrages aus.
Der Antrag ist von dem Mitglied schriftlich (eMail
genügt nicht) vor dem Verbandstag bei der
Geschäftsstelle
einzureichen und muss alle Einzelheiten
darlegen, die Gegenstand der Aussprache sein
sollen.
BBPV-Protokoll Abstimmung der MV Feb 09
Gegen das Vetorecht. (Mehrheit der Stimmen)
(Gegen) Die „Doppelte Mehrheit“ (Mehrheit der Stimmen)dagegen. Es muss bei der bisherigen Abstimmung beim Verbandstag bleiben.
Die dies bezüglichen Satzungsänderungsanträge des DPV-Präsidium lauten:

§ 13 Stimmrecht und Beschlüsse des Verbandstages
(1) Die Mitglieder verfügen insgesamt über vierundsechzig Stimmen.
Jedes Mitglied hat eine Grundstimme.
Die restlichen Stimmen werden nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren entsprechend dem Anteil an der Gesamtzahl der Verbandsangehörigen zum Stichtag 31.12. des Vorjahres auf die Mitglieder verteilt.
(2) Jedes Mitglied kann bis zu acht Delegierte zum Verbandstag entsenden.
(3) Die Stimmabgabe hat einheitlich je Mitglied zu erfolgen.
(4) Die Mitglieder des Präsidiums haben kein Stimmrecht.
Abweichend davon hat bei Stimmengleichheit der Präsident eine Stimme, jedoch nicht bei Wahlen und Entlastungen des Präsidiums als Vorstand des DPV.
(5) Die Ehrenpräsidenten und die Ehrenmitglieder, die Vorsitzenden der Ausschüsse, die Beauftragten, der
Vorsitzende des Verbandsgerichtes, die Kassenprüfer und die außerordentlichen Mitglieder nehmen beratend am Verbandstag teil.
(6) Zur wirksamen Beschlussfassung ist eine doppelte Mehrheit erforderlich, nämlich:
· Die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder, soweit die Satzung keine andere Regelung vorsieht (Enthaltungen und ungültige Stimmen sind nicht mitzuzählen)
und
· Es müssen mindestens die Hälfte der anwesenden Mitglieder dem Antrag zugestimmt haben.
Bei Wahlen gilt die einfache Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder.
(7) Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine doppelte Mehrheit ist in diesem Fall nicht erforderlich.
(8) In Angelegenheiten die vom
Hauptausschuss beschlossen wurden, steht dem
Verbandstag ein Vetorecht zu, sofern sich in
jedem Einzelfall mindestens zwei Drittel der durch
Anwesenheit vertretenen Stimmen dafür
aussprechen, dass ein solches Vetorecht
gegeben sein soll.
Sind die Vorraussetzungen des Satzes 1 dieses
Abschnittes erfüllt, erfolgt eine Beschlussfassung
hierzu mit einer einfachen Mehrheit der
anwesenden Stimmen. Eine doppelte Mehrheit
gemäß § 13 Absatz 6 ist nicht erforderlich.
(9) Die Beschlüsse des Verbandstages werden in einer vom Versammlungsleiter unterzeichneten Niederschrift festgehalten.
Sie treten am Tag nach der Beschlußfassung sofortiger Wirkung in Kraft, soweit sich nicht aus den gesetzlichen Vorschriften etwas anderes ergibt bzw. nicht etwas anderes beschlossen wird.


BBPV-Protokoll Abstimmung der MV Feb 09

Einstimmig wollten die Anwesenden den Hauptausschuss als
beschlussfassendes Organ. (jedoch)
50 stimmten für ein Verhältniswahlrecht bei Abstimmungen im
Hauptausschuss, 3 waren dagegen und 11 enthielten sich der Stimme.

Die dies bezüglichen Satzungsänderungsanträge des DPV-Präsidium lauten:

§ 16 Stimmrecht und Beschlüsse des Hauptausschusses

(1) Jedes ordentliche Mitglied verfügt über eine Stimme im Hauptausschuss. Die Mitglieder des
geschäftsführenden Präsidiums verfügen über je eine Stimme, sie können ihre Stimmen jedoch nur
einheitlich abgeben.
Die außerordentlichen Mitglieder nehmen beratend am Hauptausschuss teil.

(2) Jedes Mitglied und das Präsidium kann bis zu
zwei Personen mehr als über das Stimmrecht
gemäß § 16 Absatz 1 definiert, zur Teilnahme an
Hauptausschusssitzungen delegieren.

(3) Die Mitglieder benennen vor der Hauptausschusssitzung zu jedem Tagesordnungspunkt ihren Stimmführer zu Protokoll. Ein Mitglied kann seine Stimme nur durch den Stimmführer abgeben, der während der Beschlussfassung auch anwesend ist. Das Stimmrecht kann nicht übertragen werden.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums sind nur persönlich stimmberechtigt, können sich also nicht vertreten lassen oder ihre Stimme übertragen.
(4) Zur wirksamen Beschlussfassung ist eine
einfache Mehrheit der anwesenden Stimmen
erforderlich.
(5) Der Hauptausschuss kann in begründeten
Ausnahmefällen (z.B., wenn es sich um eine
eilbedürftige Angelegenheit handelt)
Umlaufbeschlüsse im schriftlichen Verfahren
(eMails sind ausreichend) treffen.
Umlaufbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit
der abgegebenen Stimmen gefasst, wenn nicht
zwei Drittel der Stimmberechtigten eine
Beschlussfassung im Umlaufverfahren ablehnen.
Umlaufbeschlüsse sind zu dokumentieren. Sie bedürfen stets der Bestätigung durch den Hauptausschuss in seiner nächstfolgenden Sitzung.

(6) Die Beschlüsse des Hauptausschusses im
Übrigen werden in einer vom Versammlungsleiter
unterzeichneten Niederschrift festgehalten.
Sie treten mit sofortiger Wirkungam Tag nach der Beschlussfassung in Kraft, soweit nicht etwas anderes beschlossen wird



BBPV-Protokoll Abstimmung der MV Feb 09
Mit diesen Änderungswünschen fahren die Vertreter des Landesverbandes (des BBPV) zu der Sitzung des DPV.
(Anmerkungen in Klammern im BBPV -Protokoll hinzugefügt von tschelie)


Bleibt zu Fragen wie denn der Delegierte des BBPV die Beschlüsse der MV wirksam
beim DPV Verbandstag vertreten hat?


tschelie
21.3.09

tschelie
21.03.2009, 19:53
Hallo


dies hat der Landesfachverband NRW am 14.2.09 hinsichtlich den DPV -Satzungsänderungen beschlossen

siehe Auszug aus der MV /NRW

DPV-Protokoll-NRW09-kl.jpg (http://www.monsieurbernier.de/forum/attachment.php?attachmentid=141&d=1237661051)



tschelie
21.3.09

tschelie
21.03.2009, 20:21
Hallo

Laut mir vorliegenden Informationen hat der Vorstand- des Landesfachverbandes Rheinland Pfalz die ihm zugestellten Informationen(Satzungsänderungsanträge) des DPV nicht an seine Mitglieder weitergeleitet.
Auf der MV des PVRLP wurden die geplanten Satzungsänderungen
mit folgendem Satz erwähnt. Das war alles was es in der Pfalz bezüglich Strukturreform gab.
http://www.pvrlp.com/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=62&Itemid=78
So gesehen ,fuhren die Delegierten des PVRLP mit "klaren Informationen und Aufträgen" zum DPV-Verbandstag
Die MV hat `s gegeben die MV könnt es nehmen. Doch später wird es viel zu spät sein.

Tschelie
21.3.09

Klaus K.
21.03.2009, 22:29
Hallo tschelie,

kann den von dir angegebenen Link DPV-Protokoll-NRW09-kl.jpg nicht öffnen, wg.folgender Anzeige des Forenbetreibers:
Klaus K., Du hast keine Rechte, um auf diese Seite zuzugreifen. Folgende Gründe könnten z.B. dafür verantwortlich sein:

1. Du versuchst, den Beitrag eines anderen Benutzers zu ändern oder auf administrative Funktionen zuzugreifen. Überprüfe bitte in den Forenregeln, ob du diese Aktion ausführen darfst.
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Gruß

tschelie
21.03.2009, 22:48
Hallo tschelie,
kann den von dir angegebenen Link nicht öffnen, wg.folgender Anzeige des Forenbetreibers:
Gruß

Hallo Klaus K
Das tut mir leid ,kann noch jemand diesen Linknicht öffnen?
Bitte,vielleicht kann x-Berg oder Mbeikirch " den jpg" als Foto in diesem thread posten . das wäre schön.Danke .ich kriege es gerade nicht hin.
Grüße

XBerg
21.03.2009, 22:58
Hallo Klaus K
Das tut mir leid ,kann noch jemand diesen LinkDPV-Protokoll-NRW09-kl.jpg (http://www.monsieurbernier.de/forum/attachment.php?attachmentid=141&d=1237661051) nicht öffnen?
Bitte,vielleicht kann x-Berg oder Mbeikirch " den jpg" als Foto in diesem thread posten . das wäre schön.Danke .ich kriege es gerade nicht hin.
Grüße

Hi Tschelie,

Du hast die angegebene Datei an einen anderen Beitrag angehängt als diesen hier. Die angehängte Datei kann nicht weiter verlinkt werden, da Du sie ursprünglich in einem nicht öffentlichen Forum gepostet hast. Du musst die Datei einfach noch mal an diesen Post hier anhängen, dann wird sie den Lesern angezeigt. :)

Gruß,

Stéphane


Hallo tschelie,

kann den von dir angegebenen Link nicht öffnen, wg.folgender Anzeige des Forenbetreibers:

wenn man keine Ahnung hat, einfach mal.....

Klaus K.
22.03.2009, 01:15
Lieber tschelie,
danke für die Mühe. - Immerhin wirst du namentlich angesprochen.
@ Forenbetreiber: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal.....
Ich empfehle zu lesen: Über den Umgang mit Menschen. Von Joseph Freiherr von Knigge.
Kost` nicht viel, bringt aber viel. Unter Umständen.
Klaus K.

Come rain, come shine. Come shit. Sometimes shit happens. Again and again and again...

tschelie
22.03.2009, 20:29
Hallo
dies hat der Landesfachverband NRW am 14.2.09 hinsichtlich den DPV -Satzungsänderungen beschlossen
siehe Auszug aus der MV /NRW
tschelie21.3.09


Hier der richtige Anhang bzw.
der Link DPV-Protokoll-NRW09-kl.jpg (http://www.monsieurbernier.de/forum/attachment.php?attachmentid=142&d=1237750069) (hoffe ich habe es jetzt technisch richtig gemeistert,danke an x-Berg)
Grüße
Tschelie

Klaus K.
24.03.2009, 01:29
Klaus K., etwas beleidigt, zitiert:

"Aber danken wir nicht nur dem Weisen,
dessen Name auf dem Umschlag prangt,
denn man muß dem Weisen
seine Weisheit erst entreißen:
Darum sei dem Zöllner auch gedankt
ER hat sie ihm abverlangt!

Die Entstehung des Buches tao te king des Lao tse auf dem Weg in die Emigration. Bert Brecht.

Keine Blumen. Bitte.

tschelie
24.03.2009, 17:21
Hallo Klaus K

zwischendurch dann mit katharsischem Gelächter


und dies frei nach dem "großen tschellussini" aus jener fernen Bukowina

wer ist Zöllner
wer der Weise
spricht die Dummheit laut
und wer ist leise

Wer ist Henne
wer der Hahn

ist es boule
was zu uns kam

läßt da mancher
jenen krachen....

wer jetzt will
kann selber
weitermachen

versucht es mal geht ganz einfach




lachende Grüße

Tschelie

OOSTERMANN
24.03.2009, 21:03
Hierher kopiert auf Bitte von tschelie

Infos aus dem NPV (von einem, der auf der MV dabei war):

1. Einen MV-Beschluss, nicht am DPV-Verbandstag teilzunehmen, hat es nicht gegeben.
2. Präsident Wilfried Falke war am 22.03. statt in Siegburg in Jever, um in der Turnierleitung des Friesland-Hallenturniers mitzuarbeiten; Vizepräsident Martin Kuball hat dort (ebenso wie der Jugendwart) am selben Tag gespielt und war der vermutlich irrigen Meinung, dass die Nichtbeteiligung am Verbandstag noch vom alten Vorstand so beschlossen worden sei. Sportwart Thomas Hucke hätte ebenfalls in Jever gespielt, wenn er nicht krank zu Bett gelegen hätte. Schiedsrichterwart Bernd Hanke hätte angeblich nach Siegburg fahren sollen, war aber wegen einer privaten Verpflichtung verhindert. Ligawart Jürgen Oppermann hatte gewiss noch alle Hände voll mit seinen Ligaaufgaben zu tun.
3. Das dem ausgeschiedenen Vizepräsidenten Klaus-Peter Lörsch übertragene Protokoll hat heute (gut sechs Wochen nach der MV) noch nicht das Licht der Welt erblickt. In früheren Jahren wurde das MV-Protokoll mit ähnlicher Verzögerung den Vereinen per e-Mail zugestellt, aber nicht auf der NPV-Website veröffentlicht.
4. Das Thema "DPV-Satzungsänderung" stand nicht auf der Tagesordnung der NPV-MV und kam unter dem TOP "Vorstandsberichte" erst zur Sprache, als sich ein Vereinsvertreter nach der Haltung des NPV-Vorstands erkundigt hatte.
5. Sinnvollerweise kann der NPV-Vorstand erst über die Ergebnisse des Verbandstags informieren, wenn er seinerseits das Protokoll erhalten und studiert hat. Soweit ich weiß, ist das DPV-VT-Protokoll aber ebenfalls noch nicht erschienen.

(Quelle Ulli Brülls)

tschelie
27.03.2009, 17:08
Hallo zusammen

hier also das Protokoll des Verbandstages des DPV von 2009
http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/dokumente/VT2009_Protokoll_2.0.pdf

bleibt bis auf weiteres anzumerken : somit fehlt nur noch das Protokoll der Hauptausschusssitzung vom 18.1.09


Grüße

tschelie
28.03.2009, 10:32
Informationen zu LV –Bayern

Wie mir Mitglieder des LV-Bayern –Vorstandes im persönlichen
Telefongespräch mitteilten wurde auf der Landes- MV Bayern hinsichtlich der Strukturreform des DPV nichts diskutiert und nichts entschieden. Wie mir diese Vorstandsmitglieder weiter mitteilten waren sie nicht informiert wer den BPV auf dem Verbandstag vertreten würde. Sie waren auf Grund der BPV-MV der Auffassung niemand aus ihrer Mitte würde zum Verbandstag fahren.
Soweit meine Information.


Meine Meinung hierzu:
Satzung bzw. Geschäftsordnung welche Rechte, der Repräsentation ,bzw. der Ernennung von Delegierten zum DPV- Verbandstag der Vorstand des BPV- Bayern hat, bzw. inwieweit er verpflichtet wäre seine Mitglieder über Satzungsänderungen des Dachverbandes DPV zu informieren, sind auf der Website des BPV nicht zugänglich.

Einmal mehr ein Beispiel , wie Entscheidungen im DPV auf Landes und Bundesebene zustande kommen.
Offensichtlich haben die Mitglieder des BPV- Bayern alle ihre demokratisches Interesse bezüglich außen und innen Vertretung per Generalvollmacht delegiert. Das Erwachen jedoch könnte auch für die Mitglieder des BPV- Bayern, sowie manch andern LV kommen, wenn sie zukünftig die karge Suppe der fernen Ordnungserlässe des DPV auslöffeln dürfen.

Ich füge hinzu:
Meine Vermutung ist: vielleicht hat sich der Vertreter des LV- Bayern „entgegen“(?) bisheriger Gepflogenheit nur deshalb entschieden am Verbandstag des DPV teil zunehmen ,weil er annehmen konnte, dort mit einer Ehrennadel ausgezeichnet zu werden..
Bei dieser Gelegenheit hat er seinen Verband würdig vertreten und mit ja gestimmt.

Was anderes ist neu in Sachen Demokratie im Petanque Verband.

In den Köpfen der Verantwortlichen,der Macher ,der Väter dieser Strukturreform war die Sache schon längst „beschlossen“ bevor es entschieden war. Die hierfür Verantwortlichen haben alles nötige getan um unter Ausnutzung der Agonie vieler Verbandsangehörigen und deren Desinteresse an Verbandspolitik aber auch unter Ausnutzung von Wahlboykott und nicht auftragsgemäßem Stimmverhalten des BA-Wü –Delegierten und der Vorstandskrise in Ba-Wü wesentliche Satzungsänderungen zu beschließen .
Um es in der von ihnen benutzten Sportsprache zu sagen: Sie haben gewonnen. Sie sind die (Leistungs)Sieger.
Winner takes it all.
Um in einer anderen Sprache zu antworten, könnte ich sagen: Jedoch die Zukunft wird zeigen, dass es ein Pyrrhussieg war.


Tschelie
28.3.09

HolgerM
28.03.2009, 20:00
Hallöchen Basis-Boule-Deutschland,

das DPV-VT-Protokoll ist veröffentlicht. Toll. Aber ohne Anwesenheitsliste, obwohl im Protokoll darauf verwiesen wird, dass sie in der Anlage befindlich ist. Da dachte ich mir, nicht so toll, bestimmt vergessen worden. Kurze Nachfrage beim Protokollanten, die Liste doch bitte nachzureichen. Dann eine verblüffende Antwort: Die Anwesenheitsliste wird nur verbandsintern verteilt, ist ein Beschluss des DPV-Präsidiums.

Bislang hatte ich immer geglaubt, dass jedes einzelne, zahlende Mitglied mit Lizenz Mitglied beim DPV über die Kette Verein – Landesverband – DPV ist. Scheinbar nicht! Verbandsintern hört irgendwie beim DPV oder beim DPV und den LV auf, oder verstehe ich irgendwas falsch? Müssen wir zahlende Mitglieder uns als verbandsextern verstehen? Wäre doch mal eine ganz neue Perspektive. Wäre sie in jedem Fall für mich, aber vielleicht war ich auch aufgrund meiner letztjährigen Funktionärstätigkeit geblendet?

Gruß
HolgerM, 28.3.09

tschelie
28.03.2009, 22:44
Hallöchen Basis-Boule-Deutschland,

das DPV-VT-Protokoll ist veröffentlicht. Toll. Aber ohne Anwesenheitsliste, obwohl im Protokoll darauf verwiesen wird, dass sie in der Anlage befindlich ist. Da dachte ich mir, nicht so toll, bestimmt vergessen worden. Kurze Nachfrage beim Protokollanten, die Liste doch bitte nachzureichen. Dann eine verblüffende Antwort: Die Anwesenheitsliste wird nur verbandsintern verteilt, ist ein Beschluss des DPV-Präsidiums.

Bislang hatte ich immer geglaubt, dass jedes einzelne, zahlende Mitglied mit Lizenz Mitglied beim DPV über die Kette Verein – Landesverband – DPV ist. Scheinbar nicht! Verbandsintern hört irgendwie beim DPV oder beim DPV und den LV auf, oder verstehe ich irgendwas falsch? Müssen wir zahlende Mitglieder uns als verbandsextern verstehen? Wäre doch mal eine ganz neue Perspektive. Wäre sie in jedem Fall für mich, aber vielleicht war ich auch aufgrund meiner letztjährigen Funktionärstätigkeit geblendet?
Gruß HolgerM, 28.3.09

Hallo zusammen
Hallo HolgerM
Geblendet ? Nun ja .Auch späte Erkenntnisse können helfen.

Hinsichtlich Protokoll gilt „diese Praxis „inzwischen offensichtlich auch im BBPV. Es wird an der dortigen MV liegen gerade auch diese Praxis zu ändern bzw.dies explizit festzulegen.

Bezüglich Verband und Mitglieder
Dies hatten wir schon in einem anderen Thema hier diskutiert .Ich kann dies nicht mehr finden um darauf zu verweisen, deshalb hier der formale Zusammenhang.
Der BBPV ist der/ein Landes(fach)verband. Seine Mitglieder sind ca xy Vereine e.V.(juristische Personen) d.h. Mitglieder sind hier nicht Menschen sondern juristische Personen.

Satzung BBPV § 4
Mitglied des BBPV kann jeder eingetragene Verein in Baden-Württemberg werden, der Boule,
Boccia und Petanque-Sport als Hauptzweck oder in einem Mehrspartenverein als eigenständig
organisierte Abteilung betreibt
Die einzelnen Vereine im BBPV wiederum jedoch haben einzelne Menschen /Individuen als "Mitglieder"

Die einzelnen Landesverbände und nur sie BPPV , Bayern etc alles in der Form von e.V. ,also juristische Personen bilden den Dachverband =DPV.



Einzelne Vereine im BBPV sind auf keinen Fall Mitglied im DPV ebenso sind einzelne Menschen /Individuen kein "Mitglied" im BBPV/DPV (das war früher der Fall , doch dies wurde abgeschafft)

DPV und Landesverbände bezeichnen die "Mitglieder" in den Vereinen der einzelnen LV als Verbandsangehörigre.

Die Verbandsangehörigen zahlen Beiträge an ihre Vereine und diese an den Landesverband und dieser an den DPV.
Übrigens das Wort Lizenz kommt darin nicht vor. Die Lizenz ist frei, nur der Beitrag kostet etwas. (Birgt interessant Aspekte in sich)
Verbandsangehörige des LV- BBPV haben insofern „keinerlei Zugangsrechte“ zum DPV.

Die haben sie nur innerhalb ihres Landesverbandes über ihren Verein und der auf der MV , dort und nur dort, z.B ist ein Vorstand Rechenschaft pflichtig und kann gefragt werden.
Natürlich weiß ein geschickter Vorstand das Geschehen bzw sein Einflussnahme auf die MV durch die Tagesordnung in seinem Sinne zusteuern.

Ich dachte diese Verbandszusammenhänge seien Dir bekannt?


Grüße
Tschelie
28.3.09

Klaus K.
29.03.2009, 01:35
Alles richtig dargestellt thelie. Und bekannt. - Es sollte mich aber wundern, wenn nicht doch, in den letzten 100 Jahren, Veränderungen zugunsten der Verbandsangehörigen (Lizenznehmer; überwiegend, siehe: dpv - Statistik) in diese formale hierarchische und eben diese Verbandsangehörigen ausschließende Struktur "gepflanzt" wurden. Oder?
Vieleicht listet ein darin bewanderter Jurist oder anderer KennerIn mal auf, wie's damit aussieht?!!!!
Auf der politischen Ebene ist ja auch einiges neues dazugekommen und wird weiter dazu kommen: Bürgerbegehren; Anhörungen; Volksentscheide; Auskunftspflicht; Akteneinsicht; Widerspruchsrecht; etc.
So wie es, nicht nur im Moment, erscheint hätten sich die Funktionsträger im dpv durch Informationsselektion und - sperre jeglichen seriösen und damit "treffenden" Überprüfens entzogen und so gegen Kritik "immunisiert". Das ist nicht hinnehmbar und führt, wie die Erfahrung in allen gesellschaftlichen Bereichen zeigt, zu massiven Skandalen, wenn "die Dämme brechen".
Andersherum kann kein Verbandsangehöriger Interesse daran haben, infantilisiert und zum OBJEKT von Verbandspolitik degradiert zu werden. Nicht die Rückkehr zu obrigkeitlichen historisch überwundenen geglaubten Verhältnissen ist die Zukunft, sondern die starke Vorwärtsbewegung zu durchsichtigen demokratischen Verhältnissen mit der Partizipation aller.

Anmerkung

Abgesehen von einer nicht zu begreifenden "Kriegsrethorik" Steinbrücks gegen die Schweizer und deren staatstragendes Bankgeheimnis, hat der Mann natürlich Recht. Das Bankengeheimnis gehört abgeschafft. Überall. Es ist einer der letzten, außer dem Betriebsgeheimnis, Stützpunkte/Säulen eines von Staat und Gesellschaft geschützten (immer wieder mit Waffengewalt und Kriegen) Kapitalismus, der die EINSICHT in und Darlegung einer mit recht so genannt werden könnenden volkswirtschaftlichen DETAIL - und Gesamtrechnung (Mikro - wie Makroökonomischen) verhindert.
Nur dadurch können Krisen wie die historischen erklärt werden wie auch die JETZIGE, die sich, nahezu "unbemerkt" (???), entwickelte und Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen betrifft.

HolgerM
29.03.2009, 10:02
Hallöchen Tschelie,

ich darf dir vergewissern, dass ich nach vielen Jahren Funktionärstätigkeit unsere ganzen Verbandszusammenhänge sehr gut kenne. Dennoch Dank für deine Darstellung, falls es anderen Lesern noch nicht so klar gewesen sein sollte. Auch meine Frage an mich selbst, ob ich geblendet sein könnte, war eher ironischer Natur.

Die Botschaft von Herrn Blumenröther (DPV) kam bei mir sehr wohl an. Das VT-Protokoll MIT Anwesenheitsliste wird verbandsintern verteilt, heißt, vom DPV an die LV und dann sollte sicher jeder LV genau dieses Protokoll an seine Mitglieder (=Vereine) weiterleiten. Wird es geschehen? Mal sehen. Aber wenn die Vereine es bekommen (sollten), heißt es ja noch lange nicht, dass dann die Vereinsmitglieder wiederum das Protokoll erhalten (meine Erfahrungen von früher beweisen leider das Gegenteil, dass Mails vom Verband an seine Vereine nicht von diesen an dessen Mitglieder weitergeleitet werden, von Ausnahmen abgesehen).

Der Klaus K. hat es auf den Punkt gebracht: Er spricht von .... durchsichtigen demokratischen Verhältnissen ..., denn genau das wollte ich ansprechen. Ein Großteil der VT-Anwesenden wird ja bereits im Protokoll namentlich erwähnt. Warum dann diese Geheimniskrämerei?

Und, Tschelie, auf BBPV-Ebene braucht man en puncto Anwesenheitsliste nichts explizit regeln oder einfordern. Es ist bereits geregelt, dass die Anwesenheitsliste dem Protokoll einer MV anzufügen ist. Siehe dazu die Geschäftsordnung, auf die die Satzung ja verweist. Der BBPV hält sich nur nicht dran.

Schönen Sonntag noch
HolgerM
29.3.09

Golfer
29.03.2009, 12:08
Hallo Holger,

verstehe ich deinen Beitrag richtig ?
Du meinst es klemmt hauptsächlich bei den Vereinsbossen ??

tschelie
29.03.2009, 14:39
Hallo





Die Vorgänge, in all ihren verschiedenen Aspekten, um die Strukturreform zeigen für mich beispielhaft in all ihren verschiedenen Aspekten , wie mangelndes Demokratieverständnis und mangelndes Unrechtsbewusstsein gepaart mit dem Desinteresse und der Agonie vieler Verbandsangehöriger ,diese und den ganzen Verband, in jenen Zustand bringen, welcher den Zielen und Absichten des DPV- Präsidiums bzw. dessen Vertreter entgegenkommt.
Das heiß:
Ablösung der föderalen und Basis orientierten Struktur bzw. Willensbildung im Verband **
Erste und wesentliche Schritte hierzu wurden auf dem Verbandstag des DPV im März 2009 in die Wege geleitet.
Ein weiteres Ziel bzw. Fakt ist, dass sich der DPV nicht als Vertretung der Landesverbände sieht,sondern als Vertretung seiner nationalen wie internationalen Interesse.

Dies nach einem Sportkonzept bzw. nach einer in der Gesellschaft vorherrschenden „Sport-ideologie“ hinter deren Begriffen wie Wettkampfsport, Leistung wie Hochleistungssport bzw. Sport schlechthin nichts anders wie die Verdoppelung der Realität der Arbeitswelt steht.

Weit vorhandenes Desinteresse unter den Verbandsangehörigen und in den Vereinen,letztendlich nichts anderes, als ein Spiegelbild gesellschaftlicher Realität,
ermöglicht den wenigen bereiten „Ehrenämtlern“(die sicher guten Willens sind) bzw. den „Machern“ das zutun was sie(im Wesentlichen) für richtig halten.
Eine Folge davon ist:
Konflikte, die aus mangelndem Demokratieverständnis sowie Bildung und Wissen schlechthin entstehen, werden abgesehen von subjektiver Veranlassung und Ablehnungsbindung umso mehr auf persönlicher Ebene ausgetragen. Die Folgen sind an den gegenwärtigen Vorgängen im BBPV abzulesen.
Aussicht:
Doch wie immer, die wirklichen Änderungen kommen nicht als Struktur von oben, sondern als kleine Bewegungen von der Graswurzel her, dies um so mehr, da sie dort verankert sind . Das dauert seine eigene Zeit.

Noch eine Anmerkung in anderer Sache:
Natürlich ist auch das „Spiel „ besonders in seiner Verbindung zum Sport, nicht vor den Gesetzen der vollkommen ökonomisierten Warenwelt gefeit.

Was jedoch „unseren“ Petanque Verband und dessen Zukunft betrifft, so können sich unter dem Begriff „Spiel“ Petanque/ Boulespiel alternative Formen finden, und so ihrer Kritik in und um den Verband herum, aber bestimmt auch außerhalb, in „spielender Weise Ausdruck“ verleihen. Einer dieser alternativen Formen ist, ich betone meiner persönlichen Meinung nach, der Grand Prix Allemagne.



tschelie
29.3.09

**
Zitat:
Leider hat sich jedoch im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit des DPV Präsidiums mit einer mehrheitsfähigen Zahl der Landesfachverbände bzw. deren Repräsentanten erheblich verschlechtert.
Ursache hierfür ist m.E. die derzeit basisdemokratisch, föderale Struktur unseres Verbandes.
Es ist ein Konstruktionsfehler, wenn die Vertreter der Landesfachverbände als Organ etwas beschließen, was ein anderes Organ –das Präsidium- trotz gegensätzlicher Ansicht umsetzen soll. Das funktioniert nur bei Einigkeit.
Bei dem viel zitierten „wir sind der DPV“ muss das Verhältnis DPV - Präsidium zu den Landesfachverbänden neu geordnet werden. Derzeit besteht der DPV lediglich aus den Landesfachverbänden und in einem von den Landesfachverbänden abhängigen Präsidium.
Bei einer Beibehaltung dieser Konstruktion müsste das Präsidium künftig aus den Präsidenten der Landesfachverbände bestehen.

Die Summe der regionalen Interessen der Landesfachverbände macht nicht den DPV aus, es sind vielmehr die den Landesfachverbänden übergeordneten, nationalen Interessen.
Das wichtigste für die Mitglieder des nationalen Verbandes sind eine die Aufgaben, Rechte und Pflichten festschreibende Satzung sowie ein Präsidium nach Wahl ihres Vertrauens.
Die nationalen Interessen müssten jedoch weitgehend übergeordnet von den regionalen Interessen behandelt werden. Hier sollten die Statuten so geändert werden, dass das DPV Präsidium und ein neu einzuführendes Kontrollgremium (Aufsichtsrat mit Vertretern der LFV) der Souverän in nationalen Angelegenheiten und auf Basis der Satzung zwischen den Verbandstagen ist.
Peter Blumenröther
Boostedt, März 2008, Bericht zum Verbandstag des DPV im März 2008 (Hervorhebung von tschelie)

Ulli Brülls
30.03.2009, 10:23
Laut Auskunft von Lutz-Rüdiger Busse, DPV-Vizepräsident für Kommunikation, hat Baden-Württemberg mit stimmberechtigtem Vertreter am Verbandstag teilgenommen (Quelle: private e-Mail vom 23.03.). Nicht anwesend waren meines Wissens: Saarland, Berlin, Niedersachsen/Bremen.

Wenn hier so formalistisch (über die bislang weitreichendste Neustrukturierung der Willensbildungswege im DPV) diskutiert wird, dann wäre doch als erstes festzustellen, dass der DPV gegenüber einer allgemeinen Öffentlichkeit überhaupt nicht zur Veröffentlichung seiner Verbandstagsprotokolle verpflichtet ist, sondern nur gegenüber seinen Mitgliedern - und das sind nun mal die Landesverbände, vertreten durch ihre Vorstände. Wer formal denkt, müsste einräumen, dass die Verbandsregularien eine hierarchische Kommunikationskette (einen "Dienstweg") definieren: DPV <> LFV <> Verein <> Mitglied. Auf meinen Landesverband (NPV) bezogen: Die Vereine sind bis heute nicht einmal informiert worden, ob sie über ihren Verband in Siegburg vertreten waren (und wenn nein, warum nicht).

Natürlich: Kommunikationsfreude und Transparenz gehören ganz sicher nicht zu den Tugenden der Pétanque-Verbände. Aber die Kritik an diesem Defizit nun ausgerechnet an einem Protokoll-Anhang festzumachen führt m. E. kaum weiter.

Ich habe bei diesem Thema etwas ganz anderes vermisst: eine umfassende und detailliert argumentierende Begründung für die Satzungsänderung. Das nun vorliegende Verbandstagsprotokoll liefert da nun gewiss kein neues Futter. So ist aus den drei Fragezeichen im Titel dieses Threads längst ein Ausrufezeichen geworden. Die neue Satzung tritt in Kraft.

Die für mich spannenden Fragen lauten nun:

1. Mit welchen inhaltichen Ideen wird der DPV in den Hauptausschuss gehen? - Sind etwa weitreichende Änderungen der Sportordnung schon in der Pipeline? Welchen öffentlichen Diskussionsvorlauf wird es geben?

2. Wie schaffen es die Landesverbände, ihre Position im Hauptausschuss mit der eigenen Basis rückzukoppeln? Oder feiert die abgehobene Stellvertreter-Politik demnächst fröhlichere Urstände denn je?

HolgerM
30.03.2009, 10:46
Hallo Holger,

verstehe ich deinen Beitrag richtig ?
Du meinst es klemmt hauptsächlich bei den Vereinsbossen ??

Hallöchen Golfer,

meine Schwerpunkterfahrung resultiert aus sechs Jahren BBPV-Öffentlichkeitsreferent, d.h. in erster Linie die Kommunikationsschiene BBPV zu seinen Mitgliedern. In diesen sechs Jahren war ich sehr präsent auf den Bouleplätzen in BaWü, heißt, ich war jedes Wochenende unterwegs und habe jedes Wochenende mit SpielernInnen Gespräche führen können. So habe ich mich u.a. auch danach erkundigt, ob die BBPV-Info-Mails an die Mitglieder in den Vereinen weitergeleitet wurden. Meistens erhielt ich leider die Nachricht, dass dies nicht erfolgen würde. By the way: ich habe damals im Schnitt alle 14 Tage Info-Mails an die Mitglieder (=Vereine) verschickt. Zudem habe ich am Ende der Mails immer noch die Bitte um Weiterleitung an die Vereinsmitglieder angesprochen. Nun kann jedes BaWü-Vereinsmitglied selbst einschätzen, inwieweit es von seiner Vereinsführung über BBPV-Info-Mails versorgt wurde, so auch du, Golfer, solltest du Mitglied in einem BaWü-Verein sein. Ich spreche natürlich nur für den Zeitraum 2002 bis Febr. 2008.

Aber es klemmt wahrlich nicht nur bei den "Vereinsbossen". Nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen setzt die Klemme schon beim DPV an. Mich hat es oft und regelmäßig geärgert, dass es beim DPV zwar recht viele Informationen, gleich welcher Art, gab, diese aber meistens nur im Sinne von ausschl. auf der DPV-Website hinterlegt wurden, aber nicht aktiv an die LV zur Info und Weiterleitung vermailt wurden. Eine Info wurde ergo nicht als Bringschuld gesehen sondern zur Holschuld gemacht. Diese Haltung erschwert es natürlich, eine zufriedenstellende Informationskette zu unterhalten.

Inwieweit es beim BBPV eine "Klemme" gegeben hat (für andere LVs kann ich nicht sprechen), wage ich für meine Zeit zu behaupten, dass es sie nicht oder kaum gegeben hat, solange ich als Ref. Öffi involviert war. Mir war es immer wichtig, dass unsere Mitglieder optimal und umfangreichst informiert waren. Gleichwohl war ich natürlich auch davon abhängig, welche Informationen mir zur Verfügung standen bzw. welche Informationen zur Veröffentlichung überhaupt geeignet waren. Dabei hatte ich immer abzuwägen, welche Information ich überhaupt weitergeben darf und wie ich sie dann weitergebe (Info-Mail und / oder Website).

Fazit: Die "Klemmen" sind nicht einseitig verteilt, sondern kommen an jeder Stelle in der Informationskette zum Tragen. Ich möchte aber auch festgehalten wissen, dass es selbstverständlich "Vereinsbosse" gibt, die Informationen an ihre Mitglieder weiterleiten.

Gruß
HolgerM, 30.3.09

tschelie
30.03.2009, 15:29
[quote=Ulli Brülls;7198]Laut Auskunft von Lutz-Rüdiger Busse, DPV-Vizepräsident für Kommunikation, hat Baden-Württemberg mit stimmberechtigtem Vertreter am Verbandstag teilgenommen (Quelle: private e-Mail vom 23.03.). Nicht anwesend waren meines Wissens: Saarland, Berlin, Niedersachsen/Bremen.

Wenn hier so formalistisch (über die bislang weitreichendste Neustrukturierung der Willensbildungswege im DPV) diskutiert wird, dann wäre doch als erstes festzustellen, dass der DPV gegenüber einer allgemeinen Öffentlichkeit überhaupt nicht zur Veröffentlichung seiner Verbandstagsprotokolle verpflichtet ist, sondern nur gegenüber seinen Mitgliedern - und das sind nun mal die Landesverbände, vertreten durch ihre Vorstände.

Natürlich: Kommunikationsfreude und Transparenz gehören ganz sicher nicht zu den Tugenden der Pétanque-Verbände. Aber die Kritik an diesem Defizit nun ausgerechnet an einem Protokoll-Anhang festzumachen führt m. E. kaum weiter.

Ich habe bei diesem Thema etwas ganz anderes vermisst: eine umfassende und detailliert argumentierende Begründung für die Satzungsänderung. Das nun vorliegende Verbandstagsprotokoll liefert da nun gewiss kein neues Futter. So ist aus den drei Fragezeichen im Titel dieses Threads längst ein Ausrufezeichen geworden. Die neue Satzung tritt in Kraft.



Hallo Ulli Brülls
Bin in Eile hier kurz einige Anmerkungen zum ersten Teil Ihrs Beitrags.

Laut Auskunft von Lutz-Rüdiger Busse, DPV- Vizepräsident für Kommunikation, hat Baden-Württemberg mit stimmberechtigtem Vertreter am Verbandstag teilgenommen (Quelle: private e-Mail vom 23.03.). Nicht anwesend waren meines Wissens: Saarland, Berlin, Niedersachsen/Bremen.Dies ergibt sich aus dem Protokoll des DPV- Verbandstages veröffentlicht auf der Website. Sie hätten also dafür nicht den DPV Vize für Kommunikation anrufen müssen. Dass der Delegierte/Vertreter per Vollmacht gegebenenfalls seine Stimmberechtigung nachweisen muss ergibt sich aus der Satzung. Wer bzw. was der Vertreter (von Ba-Wü) zu berichten hatte können Sie hier im Thread lesen. Ebenso wer nicht anwesend war im DPV Protokoll. Ich nehme an dass Ihr Brief an den Vize andere Gründe hatte als diese hier. Oder? So könnte es zumindest die Metakommunikation vermuten lassen !


Wenn hier so formalistisch (über die bislang weitreichendste Neustrukturierung der Willensbildungswege im DPV) diskutiert wird, dann wäre doch als erstes festzustellen, dass der DPV gegenüber einer allgemeinen Öffentlichkeit überhaupt nicht zur Veröffentlichung seiner Verbandstagsprotokolle verpflichtet ist, sondern nur gegenüber seinen Mitgliedern - und das sind nun mal die Landesverbände, vertreten durch ihre Vorstände.Damit erwecken Sie den Eindruck als würde hier ausschließlich formalistisch diskutiert . und damit wäre eine Gegendarstellung nötig. Wollen Sie das erreichen? Doch darum geht es hier nicht unbedingt: Sie wissen genau , dass es hier nur um „einen“ Beitrag geht der Ihrer Behauptung entspricht. Mehr nicht oder?
Es gab schon zuvor,vielleicht vor Ihrer Zeit „weit reichende Neu-Strukturierungen“ und wird es hoffentlich „im Konsens“ auch in Zukunft geben
Formal können wir es Satzungsänderungen nennen. Sie wissen genau ,dass Satzungen (die Verfassung ) eines Vereins "einer juristischen Person" sind und ,dass inhaltliches hier sehr wohl formal seinen Ausdruck finden kann.
Insofern meine ich, ist hier im Forum in diesen Thema aber auch anderen Themen bezüglich dieser Sache sehr wohl auch inhaltlich diskutiert worden , wenn vielleicht auch nicht mit der klaren und nötigen Deutlichkeit.

Formal: der DPV ist zur Veröffentlichung seiner Protokoll auf seiner Website vielleicht nicht verpflichtet, aber er tut es , je nach dem, wie die verbandspolitischen Geschehen sich entwickeln dann doch irgend wie. Doch manchmal zeitig versetzt. Die Veröffentlichung der Protokolle auf der Website finde ich gut, immerhin wichtig, besser wäre, dies wäre als Pflicht oder Recht?in der Satzung verankert
Hinsichtlich der Namensliste stimme ich mit ihnen überein.Keine Veröffentlichung auf DPV Website . Doch auf LV-Ebene könne die Mitglieder- LV-Vorstände veröffentlichen was sie wollen .Oder?(Per Geschäftsführungsauftrag ,haben sie ,so meine These in den meisten Satzungen der LVs das Recht "munter" nach eignem Gusto die Geschäfte zuführen. Die MVs jedoch leben in der Illusion , als hätten sie einen laufenden Einfluss auf diese Geschäftsvertretung .Hätten sie sehr wohl ,wenn es in der Satzung stünde .Steht aber nicht . So ist das Wahlverhalten der Delegiertender LV nicht von Verfassungsmäßigen/Satzungsvorgaben geprägt sondern eher von "Treu und Glauben" und moralisch richtigem Verhalten (sic)Das ist gut so und allemale besser als nichts.Persönlich meine ich für Ehrenämtler ist weil einfach "Treu und Glauben " am Besten .Doch was wenn es nicht funktioniert mit dem Glauben und der Treue ?
Weder NRW noch BA-Wü Delegierte/Vertreter sind über ihr Abstimmungsverhalten , rechtlich verantwortlich .So meine ich .Per Satzung können sie entscheiden was sie wollen Jedoch sie halten sich an Vorgaben der MV ,denn sie wollen wieder gewählt werden .so könnte man hier „check and balance“ erklären .Doch was geschieht in der Zeit zwischen den Wahlen. Wer entscheidet?, der Vorstand. Steht so in der Satzung und das gilt

Ich habe bei diesem Thema etwas ganz anderes vermisst: eine umfassende und detailliert argumentierende Begründung für die Satzungsänderung. Es steht Ihnen frei hier dafür zu sprechen. Niemand verwehrt ihnen das. Jedoch und eigentlich geht es in diesem Thread um das Thema schon beschlossen. immer noch mit drei Fragezeichen. Es geht darum wie es zu diesem Beschluss kam und gerade hinter diesem wie ,können Sie eine ganz bestimmte verbandspolitische Haltung erkennen , das wissen Sie doch oder ?

Ob der wirkliche politische Willen der Lv-s vertreten durch die Landesverbände in diesen Abstimmung zum Ausdruck gekommen ist auch darum diskutieren wir hier.
Schluss endlich aber jedoch geht es wie so oft um die eine Entscheidung und hier haben die Vertreter von Ba-Wü und NRW nicht ihrem Auftrag nach „Treu und Glauben“ entsprochen . Dies gemäß der Entscheidungen ihrer MVs. Hätten sie wirklich die Absicht gehabt dem Auftrag ihrer MV zu entsprechen , dann hätte ihre Abstimmung alles andere als dem „vorfabrizierten Abstimmungszirkus“ entsprechen müssen .Unter 9.1. des DPV- Protokolls
ist sehr wohl deutlich zu lesen , dass die Delegierten auf die Reihenfolge der Abstimmungen hätten Einfluss nehmen können. Hätten sie von diesen Verfahren Gebrauch gemacht (Auftrag Treu und Glauben) so hätten zunächst die Fragen abgestimmt werden müssen, bei denen Ba-WÜ eine Änderung wollte .Denn der Auftrag des Ba-Wü -Vertreters lautete .Ohne Zustimmung zu den BA-Wü Punkten , keine Zustimmung zu allen anderen Punkten/Satzungsänderungen(siehe hierzu die Unterlagen im Thread)
Wäre die Reihenfolge eingehalten worden, wäre als nächstes über den Hauptausschuss abzustimmen gewesen. (obwohl Ba-Wü einem Hauptausschuss grundsätzlich Zustimmte,jedoch mit Verhältnis wahlrecht) ,hätte der Vertreter mit Nein stimmen müssen , weil die Anträge zuvor nicht seinem Ba-Wü Auftrag entsprochen haben . Damit hätte Ba-Wü in Sachen Hauptausschuss mit NRW gemeinsam mit Nein stimmen müssen und somit sähe die ganze Geschichte der Satzungsänderungen vollkommen anders aus. Doch das Gegenteil ist dr Fall und hier liegt ein ganz gutes Stück politischer Willensbildung begraben. So meine Meinung
Ich sage nicht , dass sie das Vorgehen bei dieser Abstimmung teilen . Dies nur weil sie schreiben
So ist aus den drei Fragezeichen im Titel dieses Threads längst ein Ausrufezeichen geworden. Die neue Satzung tritt in Kraft. Was jetzt tatsächlich „in Kraft tritt“ werden weitere Antagonistische Bewegungen sowohl inhaltlicher wie formaler Natur sein, die niemand im Verband benötigt.
Doch anstelle Streit, meine ich sollte die Suche nach einvernehmlichen Lösungen sein.
Ob dies der Fall sein wird ,wage ich zu bezweifeln.
So weit zu meinen formalen Einlassungen
Sie und ich wissen sicherlich , dass es für das ganze Geschehen sehr wohl inhaltlich Gründe gibt. Oder nicht ?
Herzliche und freundliche Grüße
tschelie

zora
14.11.2009, 14:13
Der neue Hauptausschuss bei der Arbeit und zukünftigen „Einflüsterungen“

Beispiel Eins

„Unser geliebter Lizenzsport“ wird weiter gestrafft und zentralisiert.
Was anderes könnte Liebe wollen?


Protokoll (http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/dokumente/HA_2009_06_Protokoll.pdf)
Protokoll der DPV e.V. HA Sitzung am 07.06.2009 5/08
Alle Anwesenden sprachen sich zunächst für eine möglichst unbürokratische
bundesweite Regelung aus, zudem sollen weitergehende Regelungen im
Lizenzwesen den Landesfachverbänden überlassen bleiben.
Im Lauf der Diskussion sprachen sich die Teilnehmer dann überwiegend für eine
zentrale Lizenzverwaltung aus, zumindest jedoch für eine zentrale Datenbank. Auch
wenn dies kurzfristig nicht realisierbar ist, soll es künftig so sein. Es soll dann auch
darüber diskutiert werden, ob eine Lizenz sich künftig automatisch verlängert, sofern
nicht gekündigt wird. Zudem soll bei einer zentralen Lizenzausgabe die
Lizenznummer persönlich und lebenslänglich vergeben werden.
3.3 Resümee zu Lizenzwechselregelung
Es bleibt bei der jetzigen Regelung, dass Lizenznehmer eine Lizenzmarke pro Jahr
erhalten und diese bis 31.12. gültig ist. Ein Lizenzwechsel ist bis dahin nicht möglich.
Das Antragsformular soll überarbeitet und um einen Text zur Ligateilnahme erweitert
werden.


Beispiel zwei aus der Welt der Gartenzwerge

Protokoll (http://www.petanque-dpv.de/fileadmin/dpv/download/dokumente/HA_2009_06_Protokoll.pdf)
Protokoll der DPV e.V. HA Sitzung am 07.06.2009 5/08
3.4 Lizenzmuster
Im Regelwerk muss klargestellt werden, dass auch die im Design geänderten
Lizenzvordrucke gültig sind.
Es soll seitens des DPV klargestellt werden, dass die Lizenzmarken auf der
Rückseite anzubringen sind und die dafür vorgesehenen Markierungen lediglich eine
Orientierung sind. Es bleibt den Landesfachverbänden freigestellt, das Überkleben
der Marken zuzulassen oder nicht.
Künftig soll auf Stempel und Unterschrift des Vereines in der Lizenz verzichtet
werden. Der Landesverband als Lizenzausgebende Stelle stempelt und unterschreibt
die Lizenz und der Lizenznehmer unterschreibt die Lizenz.
Sofern momentan Lizenzen ohne Vereinsstempel vorgelegt werden, ist dies kein
schwerwiegender Mangel

tschelie
14.11.2009, 18:15
Erstaunlich was man im Protokoll der letzten Hauptausschusssitzung so alles lesen kann
z.B.

Protokoll der DPV e.V. HA Sitzung am 07.06.2009 7/08
6. Vertragliche Regelungen zwischen Ausrichtern von DPV Veranstaltungen und DPV
6.1
Zwischen den Teilnehmern, Ausrichtern und dem Veranstalter gibt es vielfältige Interessensunterschiede und vor allem seitens der Ausrichter erhebliche Schwankungen in der Organisation.

So hat dieses Jahr ein Bundesligaausrichter drei Tage vor der Veranstaltung die Ausrichtung abgesagt, weil die vom DPV geforderte Gebührenerstattung nicht erfolgte. **


Im Vorfeld gab es jedoch einen Email-Verkehr, aus dem hervorgeht, dass eine Kostenerstattung seitens des DPV ausgeschlossen ist. Dieser Vorgang war Anlass, dieses Thema auf die Tagesordnung zu setzen.

**hervorhebung von mir


Aus der Erfahrung der letzten Jahre kostet uns als Verein (1. BC Kreuzberg) die Bundesliga 3.000 bis 4.000 Euro im Jahr. Dieses Geld steht anderen Vereinsaktivitäten nicht zur Verfügung.

Ein Gedanke zur Gründung der DPB war meines Wissens Sponsoren dafür zu finden. Das hat der DPV nicht geschafft. Der Zuschuss, den wir für 2009 bekommen haben, betrug ca. 170 Euro.

Grüße aus Berlin
Martin

Zum Beispiel kostet es einen Verein für Teilnahme seiner Mannschaft an der Bundesliga zwischen 3 bis 4000.- Euro jährlich


Aus der Erfahrung der letzten Jahre kostet uns als Verein (1. BC Kreuzberg) die Bundesliga 3.000 bis 4.000 Euro im Jahr. Dieses Geld steht anderen Vereinsaktivitäten nicht zur Verfügung.

Ein Gedanke zur Gründung der DPB war meines Wissens Sponsoren dafür zu finden. Das hat der DPV nicht geschafft. Der Zuschuss, den wir für 2009 bekommen haben, betrug ca. 170 Euro.
Grüße aus Berlin Martin




Wir haben eine Geschäftsstelle, einen Generalsekretär (dessen Kernarbeit, soweit mir bekannt auch die Aquise von Sponsoren ist),


Die Vereine und deren Mitglieder zahlen und zahlen
So für die Bundesliga und der DPV und der HA(entgegen dem Wunsch der MV von NRW und BA-WÜ,ohne Verhältniswahlrecht) bestimmen jetzt im Tagesgeschäft, wo es lang geht.
Schlussendlich bestimmt also das DPV -Präsidium


Bleibt zu Fragen an welche Abmachungen bezüglich Bundesliga sich die
DPV-Verantwortlichen halten