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Alt 27.08.2007   #1
Klaus Kirchhof
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"Der Radsport drängt seine Angestellten förmlich zum Doping durch das frühkapitalistische Arbeitsverhältnis zwischen Rennstall und Sportler. Offensichtlich aber erzeugt die gängige Dopingkontrollpraxis auch in anderen Sportarten nicht genügend hohe Abschreckungswirkung." Prof. Eike Emrich, Uni Saarbrücken

http://www.fr-online.de/in_und_ausla...em_cnt=1198452
Hier das ganze Interview.

Zitat:
"Eine Kultur des Misstrauens"
Eike Emrich und die Hoffnung auf Dopingabrüstung

Herr Prof. Emrich, bei der Leichtathletik-WM treffen deutsche Athleten, die einigermaßen regelmäßig auf Doping kontrolliert werden, auf Sportler aus Ländern ohne Kontrollen. Gibt es da noch faire Wettbewerbe?
Derzeit ist es durch die internationalen Unterschiede in den Kontrollen so, dass noch immer diejenigen, die die geringste Moral zeigen, höhere Chancen auf den Sieg haben.
Muss also bei der WM jeder Sieger in Zweifel gezogen werden?


Die permanenten Dopingdiskussionen haben eine Kultur des Misstrauens erzeugt, die auch die Nicht-Gedopten trifft. Das bringt letztlich aber niemanden weiter, wenn man ständig mit dem Finger auf die anderen zeigt. Wir können stattdessen nur an unsere Sportler appellieren, dass sie sich auf ihre Leistung konzentrieren und ihr individuelles Ergebnis bewerten. Alles andere muss der organisierte Sport erledigen, indem er in internationalen Rahmenordnungen entsprechend wirksame Kontrollmechanismen entwickelt und damit den Kern des Wettbewerbes, nämlich Regelwahrung und damit Chancengleichheit, schützt.
Zitat:
Bislang scheinen die Kontrollen auch in Deutschland nicht sonderlich gefürchtet. Sie haben mittels einer anonymen Umfrage herausgefunden, dass ein Viertel, womöglich aber auch die Hälfte der deutschen Kadersportler zumindest unregelmäßig dopt.

In der Stichprobe waren allerdings relativ viele Radfahrer, was vermutlich die Werte erhöht hat. Der Radsport drängt seine Angestellten förmlich zum Doping durch das frühkapitalistische Arbeitsverhältnis zwischen Rennstall und Sportler. Offensichtlich aber erzeugt die gängige Dopingkontrollpraxis auch in anderen Sportarten nicht genügend hohe Abschreckungswirkung. Die Gefahr von Verlusten an Ansehen und Geld ist noch zu gering im Vergleich zu den durch das nicht entdeckte Doping ermöglichten Gewinnen.
Im WDR heute abend um 22.45 Uhr kann man in einer neuen Sportsendung Sport Inside "bewundern", wie in China Athleten gequält werden für den, ihren???, Erfolg.
Der dt. Dopingexperte Prof. Franke hält die derzeitige Leichtathletik WM in Osaka für das größte Doping Event der Jetztzeit. Zu fragen aber wäre auch, ob die Veranstalter/Verantwortlichen für die Terminplanung und den Veranstaltungsort von allen guten Geistern verlassen worden sind. Ab morgens 7.00 Uhr über 30° C und über 60% Luftfeuchtigkeit sind lebensbedrohliche Bedingungen für alle Ausdauersportarten. Bin sehr gespannt, was über die Wetterbedingungen bei UNSERER WM in Thailand bericht wird.

Klaus K.
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Alt 28.08.2007   #2
Klaus Kirchhof
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30 von 87 gestarteten Läufern (Marathon) gaben in Osaka auf

http://www.fr-online.de/in_und_....198454&
Zitat:
Hellseher in der Hitzeschlacht
Traumlauf des Schweizers Viktor Röthlin beim WM-Marathon
VON REINHARD SOGL
Beim Start um sieben Uhr morgens herrschten schon 29 Grad Celsius und 78 Prozent Luftfeuchtigkeit. Als Röthlin 2:17:25 Stunden später das Ziel als Dritter hinter dem Kenianer Luke Kibet (2:15:59) und dessen früherem Landsmann Mubarak Hassan Shami aus Katar (2:17:18) erreichte, waren es schwüle 33 Grad.
Zitat:
Zitat:
Extreme Bedingungen

Womöglich kann der Glaube ja tatsächlich Berge versetzen, aber für Traumläufe braucht es mehr als die Kraft der Suggestion. Zumal unter Bedingungen, die extrem zu nennen schon fast eine Untertreibung wäre. 30 von 87 gestarteten Läufern gaben in Osaka auf, darunter der Böblinger Martin Beckmann. Manche mussten, wie der Spanier José Rios, noch auf der Strecke ärztlich versorgt werden, Ulrich Steidl vom SSC Hanau/Rodenbach kam als 37. ins Ziel (2:30:0) und begab sich danach in medizinische Obhut.

Dagegen ließen sich die Medaillengewinner, ließ sich allen voran Viktor Röthlin feiern. Er mag nämlich ein Wahrsager sein, aber er ist kein Traumtänzer, weshalb er sich perfekt auf die Herausforderung vorbereitet hatte. Nach Wochen des Höhentrainings in St. Moritz jettete er vor drei Wochen zu einem Halbmarathon ins feucht-heiße New York, um sich dann 18 Tage lang in der unmittelbar an Osaka angrenzenden Stadt Kobe an Zeitverschiebung und Klima anzupassen, während Steidl und das gesamte deutsche Team zunächst die gemäßigten Temperaturen im zwei Flugstunden nördlich gelegenen Shibetsu aufsuchten.

Der Erfolg gibt Röthlin Recht
Der DLV, laut Teamarzt, hatte sich so vorbereitet, daß man Kältewesten bereit hält für Athleten und Eisbeutel für vor dem Start. Man könnte diese Maßnahmen vergleichen mit dem - hilflosen - Versuch, durch die Produktion von Eiswürfeln das Abschmelzen der Gletscher und der Polkappen zu verhindern.
Vielleicht sehen wir dann im nächsten Jahr bei der Olympiade die Realisation der Forschungen am Athleten der Uni Dortmund, die herausfand, daß diese dann in absoluter TOP-FORM an den Start gehen, wenn sie vor dem Wettkampf eine gewisse Zeit (10 min. Verlängerbar???) in einer Kältekammer bei 120 ° MINUS "schmoren"?!

Klaus

"... verderblich ist des Tigers Zahn/ jedoch der schrecklichste der Schrecken/ daß ist der Mensch/ in seinem Wahn! (Schiller: Das Lied von der Glocke.)
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Alt 08.09.2007   #3
Klaus Kirchhof
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http://www.swr.de/nachtca....ex.html

Eine Information von Klaus K.

"> Nachtcafé Mein Körper ist mein Kapital
> Nachwuchsmodels werden im Fernsehen gewählt, Sportler zeigen ihre gestählten Muskeln in Hochglanzmagazinen, und die halbe Republik versucht den eigenen Körper attraktiver zu machen, um damit den Marktwert zu steigern - sei es im Fitnessstudio oder durch Diät.
> Wer nicht gut aussieht, der hat es heutzutage schwer und wessen Körper nicht leistungsfähig ist, der hat ein Problem. Kein Wunder, dass heutzutage immer mehr zu Medikamenten greifen. Was passiert, wenn Menschen jahrelang von ihrem Körper Höchstleistung fordern?
> * Katharina Bullin
> Eiserne Disziplin und hartes Training waren auch bei der ehemaligen DDR-Volleyballspielerin Katharina Bullin angesagt. Doch damit nicht genug: Zur Leistungssteigerung wurde die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 1980 ohne ihr Wissen systematisch gedopt.
>
> Die gefährlichen Substanzen beschädigten ihren Körper schwer und veränderten ihn dramatisch – mit Bartwuchs und tiefer Stimme wurde sie immer männlicher. „Dass ich einfach so benutzt werden konnte, machte mir in all den Jahren danach immer wieder zu schaffen.“

> * Prof. Hartmut Böhme
>
> Doping und Schönheitsoperationen sind für den Kulturwissenschaftler Professor Hartmut Böhme Ausdruck einer kapitalistischen und leistungsorientierten Gesellschaft. Da der Körper als Arbeitskraft kaum noch gebraucht werde, sei seine Bedeutung als Statussymbol gestiegen.
>
> Die Folge: Der Mensch wird durch den Drang zur Perfektion immer mehr zum Ingenieur seines eigenen Körpers. Laut Böhme wird „der Körper so weit wie möglich über die Grenzen getrieben - dann wird er verschrottet.“

Katharina Bullin erzählt ihre, eine der wohl mitleiderregendsten, SPORT-GEschichte als Historiographie der ZERSTÖRUNG eines MENSCHEN, einer Frau, ihrer SEELE & ihres KÖRPERS durch TRAINING und WETTKAMPF. Eine OST-Geschichte? NEIN!!! Es ist eine SPORT-BIOGRAPHIE.

Hartmut Böhme fügt die allgemeinen Daten und Interpretationen hinzu, auf der Basis von tatsächlicher Betroffenheit.

Klaus
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Alt 08.09.2007   #4
Klaus Kirchhof
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Katharina Bullin (Volleyballerin) sagte in der Nachtcafé Sendung: Es gab STRAFBÄLLE. "Als ich einmal lachte in einem Training, mußt ich STRAFBÄLLE in UNGEWÖHNLICHER UNBEGRENZTER ANZAHL meistern. Des ÖFTEREN. Ich erlitt einen HAARRIß im Schädel, weil ich, beinahe besinnungslos, gegen eine Wand knallte."

Hier eine SPORT-INFORMATION: Coaching, so es erlaubt ist, ist im MODERNEN, HEUTIGEN, Sport, eine NON-AGGRESSIVE BEHÜTUNG der Athleten.

COACHING ist ein SEHR FEINES INTERVENIEREN des Trainers auf trainierter Basis, daß dem/den Sportlern die Möglichkeit gibt INNEZUHALTEN und SITUATIONSREFLEKTIERT VORGÄNGE UND ABLÄUFE zu verändern, auch durch ablösen von TEAM-SPIELERN, OHNE NEGATIVBENOTUNG!!!
Beispiel: Die Deutsche Handball National-Mannschaft auf dem WEG zum TITEL versus das NATIONAL-11 COACHING der Fuss-BALLER bei der WM 2006.

FAZIT: RUPPIG verliert! ZERSTÖRT.

Klaus K.

Zitat:
Christoph

PS: Lieber Webmaster, , dass das alles hier in "Who is who?" landet. Wir können auch einen neuen Thread eröffnen, mit dem Thema "Alles über den größten Erfolg aller Zeiten, den ein deutschen Nationalmannschaft auf einer WM erzielt hat!"

Da könnte ich dann beitragen, dass ich beim Rückstand gegen die Niederlande auf das Spielfeld gebrüllt habe: "Mensch Mädels, wir sind hier nicht auf einem Campingplatz!" - und Lara mir eine Kugel vor den Kopf schmeißen wollte. Danach haben "wir" allerdings keinen Punkt mehr abgegeben...

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Stichworte
bislan, chancengleichheit, doping, sport, zerstört

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